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Konzerthaus-Highlights im März
Mittwoch, 4. März, 19 Uhr
SALON DER KLINGENDEN WORTE
Salome Kammer, Stimme
Rudi Spring, Klavier

Das unsterbliche Lied. Ein musikalischer Salon mit Liedkunst, Moderationen, Geschichten, Legenden, Gedichten und unbekannten Einblicken. Eine musikalisch lyrische Reise durch Raum und Zeit.
„Salome Kammer eine großartige Sängerin zu nennen, wäre untertrieben. Sie ist vielmehr eine phänomenale Stimmakrobatin, die keine Grenzen zwischen Sprechen und Singen, Spiel und Ernst kennt.” (Süddeutsche Zeitung)

Tickets (15 Euro) unter www.konzert-haus.de
Hier der Link zu unserem Beitrag bei Capriccio:
http://br.de/s/1PJKYrH
Bach in Niederbayern

Kulturwald präsentiert in den Herbstferien den größten Komponisten aller Zeiten

„Bach in Niederbayern“ heißt das Generalmotto der Kulturwald-Festspiele vom 27. Oktober bis 3. November, die in diesem Jahr erstmals in den Herbstferien stattfinden. Weil der größte Komponist aller Zeiten in Ostbayern bislang zu wenig Aufmerksamkeit in der Aufführungspraxis erfuhr, hat das Kulturwald-Team um Bariton Thomas E. Bauer für kommenden Herbst herausragende Interpreten der Alten Musik verpflichtet: Das britische Hilliard Ensemble, Echo-Klassik-Preisträger Christoph Spering, Dr. Norbert Bolin, ehemals musikwissenschaftlicher Leiter der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart, sowie weitere wichtige Vertreter der historischen Aufführungspraxis machen Johann Sebastian Bach in neun Veranstaltungen und drei außergewöhnlichen Begleit-Ereignissen zum vormals im Bayerischen Wald nie gehörten Gesamterlebnis.

Bach von traditionell bis experimentell

Was sich in den vergangenen fünf Jahren bewährt hat, wird beim 6. Kulturwald fortgeführt: die bunte Gestaltung des Programms. So treffen international renommierte, traditionell agierende Bach-Interpreten wie Manfredo Kraemer und sein Barockensemble The Rare Fruits Council aus Buenos Aires auf freche, experimentell Ausführende. Die Brüder Andi und Hannes Teichmann zum Beispiel nähern sich dem Meisterkomponisten gänzlich unorthodox: „Chill out mit Bach“ zeigt auf, wie das akzentuiert-komprimierte Vokabular der Berliner DJs mit dem kontrapunktischen Rhythmus Johann Sebastian Bachs zusammen passt. Gleichzeitig werden die Ergebnisse des DJ-Workshops „Bach auf Festplatte“ präsentiert, die die Gebrüder Teichmann mit Kindern und Jugendlichen aus der Region erarbeitet haben.

Nachwuchsarbeit als nachhaltige Regionalentwicklung

Die Vermittlung von Kultur an Kinder und junge Menschen liegt den Kulturwald-Machern seit der Erstauflage ihrer Festspiele am Herzen. So ist der Kinder-Workshop mittlerweile fester Programmpunkt, der kostenlos in den Ferien angeboten wird. Das Engagement, Kunst und Musik für Jung und Alt zwanglos erlebbar zu machen, sieht Intendant Thomas E. Bauer als besonders nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der gesamten Region.

Hohe Messe und neues Konzerthaus als Highlights

Höhepunkt des diesjährigen Kulturwald-Programms ist Bachs 24-teiliges Monumental-Sakralwerk „Hohe Messe“, das das Neue Orchester Köln und die Bach Akademie Bayerischer Wald mit dem Solistenquartett Dorothee Mields, Marianne Beate Kielland, Sebastian Kohlhepp und Thomas E. Bauer unter der Gesamtleitung von Christoph Spering gleich zweimal interpretieren werden: einmal in der barocken Klosterkirche zu Aldersbach und als furioses Kulturwald-Finale in der Pfarrkirche von Blaibach. Dort arbeiten Thomas Bauer und Uta Hielscher derzeit an einem ambitionierten Zentralprojekt, das weit über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen sorgt: einem eleganten, 200 Besucher fassenden Konzerthaus, dessen Grundstein noch diesen Sommer gelegt wird. Der Rohbau kann anlässlich des Kulturwald-Abschlusskonzerts mit anschließender Party besichtigt werden. Eröffnet wird das Konzerthaus im September 2014 – wiederum im Rahmen einer feierlich-hochkarätigen Kulturwald-Veranstaltung.

Bekenntnis zu Hochwertigkeit im ländlichen Raum

Die Festspiele sind Paradebeispiel dafür, wie scheinbar Unverbundenes in einer Kombination aus Oper, Theater, konzertanter (Volks-)Musik und Bildender Kunst zu neuer Wirkung – und zu den Menschen kommt. Auf charmante Art deckt der Kulturwald das Wertvolle, Überraschende und Innovative des Bayerischen Waldes auf und demonstriert, wie ideenreich sich Kunst und Kultur im ländlichen Raum entfalten kann. Und gerade hier Außergewöhnliches zulässt:

John Cage’s Spektakulum: 639 Jahre in 96 Stunden

So erzählt Bach-Experte Dr. Norbert Bolin beim Bach-Stammtisch nicht nur Hintergründiges und Wissenswertes zu den diesjährigen Kulturwald-Veranstaltungen, sondern gewährt auch Einblick in einen besonders exzentrischen Rahmenprogramm-Punkt: das Orgelstück „ORGAN2/ASLSP“ des US-Avantgardisten John Cage. Sein auf 639 Jahre angelegtes Werk „So langsam wie möglich“ („As SLos aS Possible“) wird in Deggendorf in einer 96-Stunden-Prestissimo-Version zu hören sein.

Programm als Broschüre und im Web

Eine Programmbroschüre informiert ausführlich über die gesamten Veranstaltungen des 6. Kulturwalds sowie über den Kartenvorverkauf. Das Heft liegt ab sofort kostenfrei aus bzw. kann über info@kulturwald.de angefordert werden. Mehr Informationen gibt’s zudem im Internet unter www.kulturwald.de.