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Zur Erinnerung!


Am 13. August 1961 startete die "Aktion Rose": Kurz nach Mitternacht riegelte die DDR die Grenzen zu West-Berlin ab.

http://www.deutschlandfunk.de/aktion...e_id=127424

13.08.2017, 06:47 Uhr
KategoriePolitisches

13 Kommentare

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Man darf gar nicht darüber nach denken, welche Dramen sich da ab spielten
  • 13.08.2017, 13:39 Uhr
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Meine großeltern warn einige Wochen davor in den Westen.Wir dachten das wir sie nie mehr sehen.
  • 13.08.2017, 12:26 Uhr
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Mein Freund ging 1977 in den Westen und machte dann Entwicklungshilfe in Afrika

Alptraum
ich stehe
vor einer Mauer
dahinter
meine Freunde

ich stehe
hinter einer Mauer
davor
meine Freunde

ich weine
und weiß nicht
wohin

eine Brieftaube
fliegt
grußlos vorüber
für einen Moment
verdeckt sie die Sonne
frierend
krieche ich tiefer unter die Decke
der Wecker
bewahrt mich vor dem
Ersticken
november 81/noack

Wer blieb musste viele Abschiede ertragen
  • 13.08.2017, 10:35 Uhr
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Ja, Margarethe, das war ganz, ganz schlimm. Ich war noch ein Kind aber ich kann mich an die Fernsehberichte erinnern, wo dann schon die amerikanischen Panzer aufgefahren sind. Meine Eltern hatten Angst, es gäbe wieder einen Krieg. Und der Friede hat damals erheblich gewackelt. Man muß auch sagen, daß die Allierten geschlafen haben. Uns hat es auch getroffen. Meine Großeltern haben zu meiner Konfirmation keine Ausreise erhalten. Und wir erst 1971 wieder eine Einreise. Wir sind ja auch 1953 nach dem Aufstand geflohen. Aber diese Wunden reichen noch bis heute. Und ich sehe, es geht Dir auch noch genauso. Gut, daß dieser Staat nicht mehr existiert. Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße.
  • 13.08.2017, 11:46 Uhr
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Danke Christine!
Diese Zeit hat unsere Leben sehr beeinflußt und die verlorene Zeit war unsere Jugend.
Auch dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße
  • 13.08.2017, 13:27 Uhr
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Aber gottseidank ist die Mauer jetzt weg. Wenn es auch damals niemand geglaubt hätte.
  • 13.08.2017, 10:30 Uhr
  • 1
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"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten." - Originalton Walter Ulbricht wenige Tage vor der Schließung des letzten Loches im Eisernen Vorhang. Meiner Ansicht nach war der Mauerbau das erbärmlichste Armutszeugnis, das sich ein Staat der Neuzeit ausstellen konnte ! 28 Jahre später fiel sie in einer einzigen Nacht wie ein Kartenhaus zusammen !
  • 13.08.2017, 09:50 Uhr
  • 2
Ich wohnte damals Nahe der Grenze und mein Mann war Soldat. Die Bundeswehr wurde in Alarmbereitschaft gesetzt. Wir hatten Angst, dass es Krieg geben könnte.
  • 13.08.2017, 10:33 Uhr
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Ja.....da fällt mir sofort die Bernauer Straße ein, wie die Menschen sich aus den oberen Stockwerken fallen ließen.....entsetzlich.
  • 13.08.2017, 09:29 Uhr
  • 2
...oder der junge Soldat, der durch den Stacheldrahtzaun in den Westen sprang - diese Blder gehen einfach nicht aus dem Kopf - grausam ....Moin Reni
  • 13.08.2017, 10:01 Uhr
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Am Tag des Mauerbaus lagen wir mit unserem Schiff vor einem russischen Hafen und wurden da auch reingelotst. Alle dachten wir, wir würden unsere Heimat nicht wiedersehen, aber wir wurden von den Russen sehr gut behandelt ! Trotzdem werde ich diesen Tag nie vergessen !
  • 13.08.2017, 09:26 Uhr
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Diesen Tag werde ich nie in meinem Leben vergessen auch wenn ich erst 9 Jahre alt war. Meine Großeltern und meine >Onkels lebten in Westberlin und ich lebte in Brandenburg. War aber in den Ferien immer bei meinen Großeltern, so auch an besagtem 13. August. Eigentlich wollten meine Eltern am 12. kommen und über Nacht bleiben und dann mit mir zurückfahren. Kam aber was dazwischen und ich war plötzlich in Westberlin gefangen, hab geheult wie ein Schlosshund. Eine Woche später konnte ich dann endlich zurück, meine Großmutter hatte die Genehmigung nach Ostberlin zu fahren und dort holte mich mein Vater dann ab.
  • 13.08.2017, 08:49 Uhr
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ja, ich denke immer daran. Ich habe die Schließung und auch die Öffnung erlebt. Beides unauslöschliche Momente in meinem Leben
  • 13.08.2017, 08:47 Uhr
  • 3
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