Brand in Lidl-Zentrallager: Rauchsäule kilometerweit zu sehen - 215 Feuerwehrleute im Einsatz

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Ein Brand am Lidl-Zentrallager in Alzenau im Landkreis Aschaffenburg führte zu einem gefährlichen Einsatz für die Feuerwehr.

Drei Feuerwehrleute wurden dabei am Sonntagabend verletzt, wie der "Bayerische Rundfunk" berichtet. Die Feuerwehr habe verhindern können, dass der Brand das ganze Gebäude erfasste. Sie war mit 215 Mann im Einsatz, wie der Radiosender FFH erfuhr.

Auf dem Gelände gerieten zuerst Holzpaletten in Brand. Nach Angaben des BR scheiterten Arbeiter daran, das Feuer zu löschen. Der Brand griff auf die Fassade über, eine Rauchsäule bildete sich, die über Kilometer hinweg zu sehen gewesen sei. Auch aus Glutnestern in Rollcontainern stiegen große Rauchmengen auf.

Unter großem Einsatz konnte die Feuerwehr den Großteil des Lagers retten. Der Sachschaden werde auf einen hohen fünfstelligen Bereich taxiert.

Nun versuchen Ermittler die Brandursache zu klären.

Erst letzte Woche war im Lidl-Markt in Marienheide-Schemmen ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr seien im Einsatz gewesen, wie die "Oberbergische Volkszeitung" im Web berichtet. Drei Mitarbeiter hatten so viel Rauch inhaliert, dass sie ins Krankenhaus mussten.

Auslöser des Brands war nach bisherigen Erkenntnissen ein Backofen, der überhitzte.

Nach dem Löschen des Feuers überprüften Lebensmittelkontrolleure die Waren des Markts. Ihr Urteil: Alle offenen Lebensmittel dürfen aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr verkauft werden. Geschlossene Packungen werden weiter angeboten, wenn Stichproben positiv ausfallen.

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