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Jetzt Winterreifen aufziehen: An diesen Symbolen erkennen Sie, ob Ihr Reifen ...

Jetzt Winterreifen aufziehen: An diesen Symbolen erkennen Sie, ob Ihr Reifen noch sicher ist

News Team
14.10.2016, 14:35 Uhr
Beitrag von News Team

Die Temperaturen sinken, der Winter naht: Höchste Zeit also, die Autoreifen zu wechseln. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Winterreifen bei kühlen Witterungsbedingungen mit Schnee, Schneematsch, Reif- oder Eisglätte schon aufgezogen sein müssen – ansonsten drohen hohe Bußgelder (mindestens 60 Euro und ein Punkt).

Der ADAC empfiehlt daher einen frühzeitigen Reifenwechsel im Oktober. Grundsätzlich gilt der Richtwert: „Von O bis O“ – von Oktober bis Ostern mit Winterreifen zu fahren. Vor allem Vielfahrer sollten bereits vor den Minustemperaturen einen Termin in der Werkstatt reservieren.

Winterreifen sind durch das Symbol „M+S“ (Matsch + Schnee) gekennzeichnet, auch Allwetter- oder Ganzjahresreifen mit Wintereigenschaften werden so beschriftet. Neuerdings weist vielfach auch eine Schneeflocke umrahmt von einem Bergpiktogramm auf Winterqualitäten hin. Beim Kauf sollten Autofahrer bei zulässigen Winterreifen also auf eine der folgenden Kennzeichnungen achten: „M+S“, „M&S“ oder „M.S.“, das Bergpiktogramm mit Schneeflocke ist jedoch noch kein Muss.

DOT-Nummer entscheidend

ADAC Experten empfehlen beim Neukauf von Winterreifen auf Qualitätsprodukte zu achten. Als Orientierung dienen hier die bekannten Winterreifentests. Wichtig ist es außerdem, die sogenannte vierstellige „DOT-Nummer“ auf dem Reifen direkt beim Händler zu kontrollieren, sie gibt Auskunft über das Alter des Reifens. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Produktionswoche, die letzten beiden für das Produktionsjahr. Die Pneus sollten beim Neukauf nicht älter als drei Jahre sein, da sich die Eigenschaften der Gummimischung verändern könnten.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Winterreifen sind sogenannte Allwetter- oder Ganzjahresreifen ein Kompromiss. Dennoch gelten auch diese wegen des M+S-Symbols offiziell als Winterreifen. Meistens kommen sie allerdings bei Schnee und Matsch nicht an die kältefesten Winterspezialisten, also an „echte Winterreifen“, heran.

Auf Schäden prüfen

Vor dem Räderwechsel müssen die Reifen auf Schäden oder spröde Stellen geprüft werden. Die Kontaktfläche zwischen Radnabe und Felge sollte zudem vor der Montage gereinigt und die Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel festgezogen werden. Das empfohlene Drehmoment steht in der Betriebsanleitung. Wenn der Wechsel in einer Werkstatt erfolgt, sollten Autofahrer auf eine frühzeitige Terminplanung achten, um Engpässe in der Hochsaison zu vermeiden.

Vor dem Einlagern sollte die Radposition der Sommerräder durch Kreide gekennzeichnet werden, beispielsweise „vorne links“ durch „VL“. Außerdem kann der Luftdruck um 0,2 – 0,3 bar erhöht werden. Die Reifen sollten kühl und trocken gelagert und können übereinander gestapelt werden. Als Unterlage und zum Schutz vor Schrammen kann ein Stück Pappe dienen.

Nicht älter als acht Jahre

Bis zu einem Alter von acht Jahren kann ein Winterreifen gefahren werden, denn je älter der Reifen, desto mehr härtet das Gummi aus. Als Mindestprofiltiefe empfehlen ADAC Experten vier Millimeter (gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter), damit auch bei Eis, Schnee und Glätte die Reifen immer genügend Grip haben. Zu wenig Profil verschlechtert die Fahreigenschaften besonders auf nassen und schneebedeckten Straßen.

Defektes Kontrollsystem bedeutet Mangel bei der HU

Auch Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland, ist überzeugt: "Durch ihr stärker verzahntes Profil und die speziell für die Kälte optimierte Gummimischung haften Winterreifen bei Schnee und Eis erheblich besser auf der Fahrbahn." Beim Kauf von neuen Pneus auf das Schneeflockensymbol achten. M+S-Reifen (Matsch und Schnee) sind häufig nur eingeschränkt wintertauglich. Gleichwohl genügen sie den gesetzlichen Anforderungen. Das gilt auch für sogenannte Ganzjahres- oder Allwetterreifen. "Sie sind nur ein Kompromiss für diejenigen, die bei starkem Schneefall nicht zwingend auf ihr Auto angewiesen sind", betont Sander.

Neue Autos, Geländewagen und Wohnmobile bis zu 2,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht müssen mit einem elektronischen Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgerüstet sein. Wichtig: Beim Reifenwechsel das RDKS neu kalibrieren. Hierzu die Betriebsanleitung des Fahrzeugs beachten. Technische Laien suchen besser eine Fachwerkstatt auf. Das RDKS überwacht automatisch den Reifendruck und warnt im Cockpit vor Abweichungen. Übrigens: "Ein defektes oder deaktiviertes RDKS gilt bei der Hauptuntersuchung als Mangel, der umgehend zu beseitigen ist", sagt der TÜV Rheinland-Experte.

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26 Kommentare

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Bin am Freitag, 21. 10. , zur Bereifung wechsel dran. Habe es vor Jahren selbst getan, aber es ist noch preiswert in einer Werkstatt und auch die anderen Reifen einlagern lassen !!!
FÜR ALLE EINE GUTE FAHRT IM WINTER !!!
  • 19.10.2016, 17:47 Uhr
  • 0
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rechnet mal aus was 4 Winterreifen kosten, und wie teuer ein Kotflügel ist !?!?!
  • 17.10.2016, 17:38 Uhr
  • 0
Nun mein Ex Schwager der ist Dipl. Ing. der Verfahrenstechnik und er hat auch einmal gespart.....
Er fuhr in den Hochschnee mit seinem VW-Caddy und Sommerreifen...... Tja ging gut bis es bergab ging. Er lenkte links und hatte dann wohl Seitenwind
Jürgen, der Wagen hatte übrigens noch 1 unbeschädigten Kotflügel vorne links, ansonsten war der Wagen rund-erneuert nach 3 Überschlägen weil die Strasse links und nicht geradeaus ging. Die Ski auf dem Dach waren auch kaputt aber er hatte Winterreifen und den Reifenwechsel gespart, er konnte ja gut fahren. Nach Hause mit der Eisenbahn mit weniger Gepäck


...............irgendwie hatte ich da kein Mitleid auch wenn er ne geprellte Schulter und seine Freundin einen Wirbel ausgerenkt hatte. Denn er weiß immer alles besser
  • 17.10.2016, 19:11 Uhr
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ja ja, gespart muss werden, egal was es kostet gelle ??
  • 17.10.2016, 22:45 Uhr
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wenn hier schon so ein thema aufgegriffen wird,würde ich mir wünschen das auch einige bilder der bezeichnungen für den laien angebracht werden.dazu gehört unter anderem die komplette reifenbezeichnung und auch die aufschlüsselung.gerade bei diesem thema gehört ein bissl mehr dazu als nur auf m+s zu achten.den geschwindigkeits- und tragfähigkeitsindex wurde z.b. unterschlagen genauso wie alle anderen bezeichnungen.
  • 17.10.2016, 13:18 Uhr
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M+S zählt ja angeblich nix es muß nur die Schneeflocke drauf sein lt. SB Team, das machen manche Reifenhersteller gar nicht mit der Schneeflocke und es sind nahmhafte Marken. Wer weiß, welcher Hersteller da Pate stand.......und Sponsoring machte
  • 17.10.2016, 19:14 Uhr
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das kann schon gut sein,lach
  • 19.10.2016, 09:25 Uhr
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Winterreifen? Jetzt? 11°C - hier. Kein Schnee in Sicht. Und kein Bodenfrost. Das mache ich frühestens im November.
  • 17.10.2016, 12:31 Uhr
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der winter kann schneller kommen als man denkt,das habe ich oft genug in meinem gewerbe erlebt.die warteschlangen in den reifenhäusern oder werkstätten werden dadurch auch nicht kleiner.gerade weil sommerreifen sich bei niedrigeren temperaturen probleme bekommen.ich hab schon viele unfälle miterlebt weil die kunden mit sommerreifen schnell mal einen wechsel wollten.alles eine frage der eigenen sicherheit und des geldbeutels.denn wenn ersteinmal der erste schnee liegt,darf man nicht mehr mit sommerreifen fahren.kommt dazu noch ein unfall ist es selbstverschuldet und wird recht teuer.
  • 17.10.2016, 13:23 Uhr
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Meine Winterreifen liegen beim Mitsubishi-Händler. Wenns sein muß werden sie in nullkommanichts aufgezogen.
Die Tage mit Schnee und Eis im letzten Winter hier konnte man an 2 Händen zählen. Und südlich der Elbe fahre ich sowieso nicht.
  • 17.10.2016, 15:08 Uhr
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Helge war vor einigen Jahren im Oktober an der Nordsee im Urlaub und als wir nach Hause losfahren wollten war zwischen Nordstrand und Hamburg Reif- und Eisglätte auf der Autobahn gemeldet und es gab deshalb schon viele Unfälle erst ab der Elbe wurde es südlich besser
  • 17.10.2016, 19:21 Uhr
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Kann vorkommen, aber die letzten beiden Jahre waren, was Schnee betrifft, eher mau hier. Reif- und Eisglätte: ja. Aber da helfen auch keine Winterreifen, sondern nur angepaßte Geschwindigkeiten. In den Marschlanden an der Nordseeküste ist es eher feucht als auf der Geest. Aber das nur am Rande bemerkt. Und ja, ich lasse Winterreifen aufziehen.
  • 18.10.2016, 11:00 Uhr
  • 0
na dann allzeit gute fahrt.
  • 19.10.2016, 09:22 Uhr
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Schon seit 25 Jahten fahre ich das ganze Jahr mit M+S-Reifen auf Alu-Felgen.
  • 17.10.2016, 11:37 Uhr
  • 1
ich fahr allwetter.in erster linie kommts drauf an wo man wohnt.im gebirge würd ich das nicht unbedingt empfehlen.von der mischung her sind allwetterreifen im sommer besser als reine winterreifen.fahren darf man die zwar auch im sommer,schlagen aber dann unteranderem beim verschleiß,bremswege und benzinverbrauch deutlich zu buche
  • 17.10.2016, 13:27 Uhr
  • 1
Nun Winterreifen im Sommer bei einer Vollbremsung ist bestimmt ein tolles Erlebnis bei 35° im Schatten. Da bin ich dann froh wenn ich nicht vor Dir bin Edgar
  • 17.10.2016, 19:00 Uhr
  • 1
gibt eben unbelehrbare,thomas
  • 19.10.2016, 09:24 Uhr
  • 0
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Im Winter mit Reifen
Ich fahre das ganze Jahr mit Reifen!
Wie soll das Fahren ohne reifen denn funktionieren
  • 14.10.2016, 19:55 Uhr
  • 0
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Wer will meine Reifen wechseln?
  • 14.10.2016, 19:20 Uhr
  • 0
Was zahlst Du dafür
  • 14.10.2016, 19:56 Uhr
  • 1
Nix inclu Märchensteuer
  • 14.10.2016, 19:59 Uhr
  • 0
zwischen 10-20e kostet in der regel ein wechsel.eine überprüfung von beschädigungen oder verschleiß kostet nichts und man lebt dementsprechend auch länger.
  • 17.10.2016, 13:29 Uhr
  • 1
  • 17.10.2016, 16:03 Uhr
  • 1
Rinswind,
hier geht es um das Wechseln von Sommer auf Winterreifen und nicht um längeres Leben der Reifen!
10-20 Eur. für den kompletten Wechsel ist doch echt Wucher
Ich lasse das immer von meiner Frau machen
Das ist mein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und der Winter kann kommen!
  • 17.10.2016, 18:40 Uhr
  • 2
Eine tolle Idee. werde ich kopieren
  • 17.10.2016, 18:44 Uhr
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