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Der letzte Funkspruch zeigt, warum die Maschine mit den Top-Fußballern abstü ...

Der letzte Funkspruch zeigt, warum die Maschine mit den Top-Fußballern abstürzte

News Team
01.12.2016, 10:15 Uhr
Beitrag von News Team

Im Anflug auf das kolumbianische Medellin verschwand die Maschine vom Radar, an Bord ein Team mit brasilianischen Spitzen-Fußballern. Wenig später stand fest: Eine Katastrophe spielt sich ab, das Flugzeug ist nicht mehr zu kontrollieren – und stürzt kurz vor der rettenden Landebahn ab. 71 Menschen sterben, sechs überleben.

Eine Auswertung der Blackbox ergab, dass dem Flieger wohl das Benzin ausging.


Treibstoff-Alarm, Total-Ausfall der Elektronik

Das sagt der Pilot in der Aufzeichnung.

Danach werden die Funksprüche immer aufgeregter, am Ende panisch. Es geht aus ihnen hervor, dass die Bordsysteme für die Navigation ausfielen. "Vectores", verlangt der Pilot. Mehrfach. Denn: Der Pilot versucht die Maschine händisch ins Ziel bringen, fragt unentwegt die Koordinaten für die Steuerung im Tower ab. Am Ende kann der Tower die Positionsdaten nicht mehr liefern, die Maschine ist vom Radar verschwunden...

„Bild“ dokumentiert in einer Übersetzung die letzte Phase des Mitschnitts:

Tower: Das Radarsignal ist verloren, habe es nicht mehr. Teilen Sie jetzt den Kurs mit.

Pilot: Wir sind auf dem Kurs 3-6-0, Kurs 3-6-0.

Tower:
Drehen Sie nach links 0-1-0, fliegen Sie in Richtung des Ufers des Ríonegro eine Meile vor der Bora (...), bestätigen Sie: nach links mit Kurs 3-5-0.

Pilot: Nach links, 3-5-0, Señorita.

Tower: Ja, richtig. Sie befinden sich eine Meile vom Ufer des Ríonegro

Tower: Ich habe Ihre Höhe nicht, Lamia 933.

Pilot: 9000 Fuß, Señorita.

Pilot:
Vektoren, Vektoren.

Tower: Sie sind 8,2 Meilen von der Piste entfernt.

Tower:
Welche Höhe haben Sie jetzt?

Tower:
Lamia 933, Position?

Nach Medienberichten hörte eine in der Nähe fliegende Maschine die Kommunikation mit. Der Pilot teilte demnach mit: „Wir haben einen Treibstoffnotfall und bitten um höchste Priorität.“

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