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Räum- und Streufahrzeuge überholen? So ist die Rechtslage!

Räum- und Streufahrzeuge überholen? So ist die Rechtslage!

News Team
05.01.2017, 14:52 Uhr
Beitrag von News Team

Wer bei Eis und Schnee die meist langsamen Räum- und Streufahrzeuge überholt, riskiert einen Verkehrsunfall. Der ADAC rät dringend von solchen Manövern ab – denn vor Räum- und Streufahrzeugen ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt.

Ein Winterdienstfahrzeug im Einsatz zu überholen, bringt meist keinen Zeitvorsprung. Vor dem Schneepflug fährt man auf ungeräumter Fahrbahn und muss das Tempo wieder drosseln. Oft fahren mehrere Räumfahrzeuge auf Autobahnen versetzt. Dabei bewegt sich das vorausfahrende Räumfahrzeug auf der Überholspur in geringem Abstand zu den nachfolgenden Winterdiensten.

Grundsätzlich sollten Autofahrer Platz machen, zurückhaltend fahren und auf keinen Fall durch riskantes Überholen die Arbeit der Schneepflüge behindern. Wer zu nah auffährt, muss mit einer Mischung aus Salz und Schnee rechnen, was die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen kann. Die Faustformel für den Sicherheitsabstand lautet: mindestens halber Tacho.

Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollten Autofahrer ausreichend Platz lassen. Denn nicht jeder weiß, dass die Schneeschaufel deutlich breiter ist als das Fahrzeug selbst.

Nicht alle Straßen können zu jeder Zeit geräumt und gestreut sein. Autofahrer haben keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen und müssen ihre Fahrweise und Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen anpassen. Glatt wird es übrigens nicht erst bei null Grad. Bereits bei zwei, drei Grad Celsius kann es auf den Straßen gefährlich rutschig werden, vor allem in Waldschneisen und auf Brücken.

Wer diese fünf einfachen Dinge beherzigt, wird ein viel besseres 2017 erleben

28 Kommentare

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Habe selber jahre lang Streudienst gefahren.
Die dummen sterben nicht aus !!!!
  • 14.01.2017, 01:14 Uhr
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Zuerst heißt es "so ist die Rechtslage" und dann heißt es der ADAC rät! Ein Rat ist keine Rechtslage !
  • 10.01.2017, 17:27 Uhr
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Wir wurden von einem Schneeräumfahrzeug im Dezember 2002, "im wahrsten Sinne des Wortes",abgeräumt. Wir fuhren von Esslingen in Richtung Scharnhauser Park, auf der Anhöhe kamen uns schon schlitterende Fahrzeuge entgegen. Wir hielten rechts an, mit dem Fahrzeug angelehnt am erhöhten Bordstein. Ein paar Minuten später kam ein Schneeschipper und hat uns von vorne gegen den Abhang gedrückt. Gott sei Dank war mein Fahrzeug ein 5`er BMW (damals Bj. 1999), das war unsere Lebensversicherung! Ich sah nur den großen Schnurrbart des Fahrers der nur schrie, er könne nicht bremsen. Wir hatten unseren BMW voll mit Geschenken und mit unserem damals noch kleinen Sohn (1 1/2 Jahre). Die Polizei hat uns auf unser Bitten hin, in unser damaliges Eigenheim in den Scharnhauser Park gefahren. Mein Sohn erzählte noch Jahre später, "Der Schneeschipper kommt". Das Ende vom Lied: Die Versicherung des Landkreises Esslingen hat uns erst nach mehr als 8 Wochen unseren Schaden beglichen. Es war kein Totalschaden, aber immerhin 12.000 EURO Schaden und die Kosten für einen Mietwagen. Niemand hat uns jemals etwas für den Wertverlust und den Schrecken bezahlt! Sich vor einem "Schneeräumeinsatz Fahrzeug" zu retten, war für mich eine neue Dimension.
  • 08.01.2017, 10:24 Uhr
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ich hab selbst jahrelang geräumt ....alle hatten sie angst vor meinem Schneepflug .....bei 2 cm Neuschnee kriechen die Leut nur noch ......
  • 06.01.2017, 18:40 Uhr
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Du Held....
  • 07.01.2017, 15:49 Uhr
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Leben und leben lassen....
  • 07.01.2017, 16:03 Uhr
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ich bin stolz auf mich ..48 jahre gearbeitet ..kinder zu erfolgreichen Mitbürgern erzogen 3 Häuser gebaut ..ich weiß nicht ob du mir das wasser reichen kannst .. aber was juckts den Baum wenn sich eine sau daran reibt sagte immer unser oberfürster
  • 09.01.2017, 00:11 Uhr
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dir sollte der Schneepflug schon gehören !
  • 09.01.2017, 07:08 Uhr
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aber was soll diese Neiddebatte ...sei froh das du noch geniessen kannst
  • 09.01.2017, 07:10 Uhr
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absolut ...wünsch dir noch ne tolle Woche !
  • 09.01.2017, 07:45 Uhr
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Wenn ich das hier so lese, dann fehlt doch nur noch:
älterer Mercedes-Fahrer, mit Hut, Schal, Mantel, Mütze, Brille und Klopapier auf der Hutablage......
Und unsere Damenwelt wird hier nicht erwähnt ? Warum eigentlich nicht.
  • 06.01.2017, 14:20 Uhr
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Mich würde es zumindest nicht wundern, wenn es welche gibt, die ein Streufahrzeug überholen. Die Streu- und Winterdienstfahrzeuge, die ich sehe, fahren nicht betont langsam. Was sollte es also bringen, angesichts der Witterungsumstände und des erhöhten Unfallrisikos ein solches Fahrzeug zu überholen, um dann auf gänzlich unbehandeltem Schnee- oder Eisbelag noch schneller weiter zu fahren (oder zu rutschen)?
  • 06.01.2017, 12:40 Uhr
  • 3
Aber wenn ich doch überhaupt keine Zeit habe,
dann muss ich dkdpfösdkkopk76g1nllansksnkläna,tatütata!!!!!!
  • 06.01.2017, 17:25 Uhr
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wer langsam fährt kommt sicher ans Ziel
  • 06.01.2017, 20:01 Uhr
  • 2
Wer zügig fährt und nicht rast auch
  • 06.01.2017, 23:32 Uhr
  • 0
Was wollen sie auf der Autobahn machen? Ausserdem ist es bkannt das die allermeisten Streufahrzwuge die Trichter zum Streuen anheben so das beide Fahrbahnen gleichzeitig gestreut werden ,- vorallem auf Landstrassen.
  • 07.01.2017, 16:00 Uhr
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wer langsam fährt behindert andere und fördert Unfälle - wer vernünftig fährt fährt der Strasse und den Umständen angepasst. Schleicher gehören nicht in den Verkehr bitte!
  • 10.01.2017, 17:22 Uhr
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Sofern es keine Mindestgeschwindigkeit gibt (und die gibt es auf Bundes- und Landesstraßen ohne Autobahnabschnitte meines Wissens nach nicht), ist selbst "schleichen" nicht verboten. Es gilt noch immer die StVO. Unfälle werden vor allem durch Verkehrsteilnehmer gefördert, die Selbstbewußtsein in aller Regelmäßigkeit mit Selbstüberschätzung verwechseln und ohne ein ausgeprägtes Urteilsvermögen nach jedem 2. Überholvorgang sich selbst auf die Schulter klopfend meinen: "Das habe ich doch locker geschafft". Dass der Gegenverkehr bei so mancher Fahrweise in 60 oder 70 % der Fälle das Gas weg genommen und auf die Bremse getreten hat, bekommen diejenigen nicht mit, weil die Bremslichter des Gegenverkehrs nun mal nicht von vorn zu sehen sind.
Wer keine Zeit hat, sollte eher los fahren und nicht durch Lückenspringerei das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Ein Sicherheitsabstand wird heute immer seltener eingehalten, geschweige denn ausgerechnet und einige ersparen sich mittlerweile gar das Blinken beim Überholen. Oberflächlichkeit liegt ja voll im Trend.
Dass selbst moderne Wagen noch ca. 37 m aus 100 km/h bis zum Stillstand benötigen, wird wohl auch selten berücksichtigt. Wenn in waldreichen Streckenabschnitten das Wild schon im Straßengraben steht, wird man trotzdem im Dunkeln mit 100 km/h überholt, wenn man dort selbst mit 70 unterwegs ist und dabei die Rehe zählt. Man könnte auch mal den Bremsweg auf Autobahnen aus 170 km/h ausrechnen. Ich denke, da kommt einiges an Metern zusammen und manch einer wird sich wundern.
  • 10.01.2017, 17:59 Uhr
  • 0
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Christoph hat recht, muss man Geduld haben.
  • 06.01.2017, 12:39 Uhr
  • 2
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Nicht nur Räumdienste, auch Müllabfuhr, Sperrmüllfahrzeuge und Gigaliner (25m lang)..
Achja.. da sind auch Senioren unterwegs die ein betuchtes Alter aufweisen und Schwierigkeiten und Defizite im Strassenverkehr aufweisen.. auch da ist erhöhte Vorsicht geboten..
und was bleibt da noch übrig..?? der Berufsverkehr !!...
  • 06.01.2017, 12:33 Uhr
  • 2
Und die jungen Hüpfer erst, die ihre Fähigkeiten überschätzen. Sieht man oft genug im Straßengraben liegen.
  • 06.01.2017, 12:54 Uhr
  • 5
Mir ist da jedenfalls ein Senior der sein halbes Leben lang einen LKW kutschiert hat und Erfahrung mitbringt bei weitem lieber als der Milchbubi der gerade seit kurzem den Lappen hat und meint dass er der Superfahrer ist der jede Situation im Griff hat. Wenn ich merke dass es nicht mehr so klappt wie bisher und ich dann den Führerschein abgebe, kann ich evtl nach den ganzen Jahren ( auch mit 40 Tonnen unterm A.) sagen,es hat im Großen und Ganzen einigermaßen hingehauen, und ab und an hatte ich das Glück dass Andere richtig reagiert haben, genau wie umgekehrt, wo ich wiederum Unfälle vermieden habe. Wir haben uns brauchen alle unseren Schutzengel!
  • 06.01.2017, 14:16 Uhr
  • 10
Bernd.
  • 06.01.2017, 16:23 Uhr
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...hallo Bernd,
du sprichst mir aus der Seele!! Ich habe ca. 25 Jahre alles was Räder hat auf europäischen Straßen, vom 40 Tonner über Taxi und Bus, gefahren - und das unfallfrei.
Fahre heute im gesetzten Alter nur noch privat im In.-sowie Ausland und bin nicht der Meinung das ich als Verkehrsbremse unterwegs bin - die Schwierigkeiten, Defizite und Probleme bringen ganz andere Verkehrsteilnehmer auf die Piste.
  • 07.01.2017, 12:50 Uhr
  • 2
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Ganz was neues. Ich bin ja immer wieder froh, wenn uns diese Witzeportal die Welt erklärt. Ich weiß gar nicht, wie ich bisher überleben konnte.
  • 06.01.2017, 12:08 Uhr
  • 3
Wenn man sich auf den Straßen so umschaut, erkennt man, dass manchen die Welt immer neu erklärt werden muss.
  • 06.01.2017, 16:24 Uhr
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Franz, grundsätzlich hast Du ja Recht. Trotzdem: auch ich habe den Eindruck, das wize.life-Team glaubt es bei seiner Anhängerschaft (?!) mit restlos Doofen und Verkalkten zu tun zu haben. Ich warte nur noch auf einen Beitrag ähnlich "Wie putze ich mir den Hintern am effektvollsten ab?" Der kommt noch, da wett ich drauf!
  • 06.01.2017, 19:19 Uhr
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Michael. Verbunden mit einer Empfehlung für das beste Toilettenpapier.
  • 10.01.2017, 12:34 Uhr
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