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Geheim-Absprachen! So zocken Edeka, Rewe, Netto, Lidl, Metro und Rossmann Ve ...

Geheim-Absprachen! So zocken Edeka, Rewe, Netto, Lidl, Metro und Rossmann Verbraucher ab

News Team
09.05.2016, 11:34 Uhr
Beitrag von News Team

Das Bundeskartellamt informiert über hohe Geldstrafen wegen Preisabsprachen. Betroffen sind namhafte Vertreter des deutschen Einzelhandels: Edeka, Rewe, Netto, Lidl, Rossmann. Geschädigt wird durch solche Absprachen der Verbraucher, da die Ketten durch Abmachungen höhere Ladenpreise durchsetzen und das Gesetz des freien Wettbewerbs außer Kraft setzen.

Das Bundeskartellamt hat im sog. Vertikalfall im Lebensmittelhandel weitere Kartellverfahren abgeschlossen und erneut Bußgelder gegen Handelsunternehmen in einer Gesamthöhe von 90,5 Mio. € verhängt.

Im Fokus der Ermittlungen standen in diesem Teil des Gesamtverfahrens Absprachen zwischen der Brauerei Anheuser Busch InBev Germany Holding GmbH, Bremen (AB InBev), und Händlern über die Ladenpreise von Bieren, insbesondere der Marken „Beck’s“, „Franziskaner“ und „Hasseröder“.

Bußgeldbescheide wurden gegen die folgenden Unternehmen verhängt:



Kempf Getränkegroßhandel GmbH, Offenburg

EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH, Minden

EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH, Moers

EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH, Gaimersheim

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH, Offenburg

EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen GmbH, Rottender

METRO AG, Düsseldorf

NETTO Marken-Discount AG & Co. KG, Maihütte


Gegen AB InBev und das Handelsunternehmen REWE Zentral – Aktiengesellschaft, Köln, wurden wegen frühzeitiger und umfassender Kooperation mit dem Bundeskartellamt im Rahmen der Ermittlungen keine Bußgelder verhängt.

Außerdem erging noch je ein Bußgeldbescheid im Bereich Süßwaren wegen Preisbindungen bei Haribo-Produkten gegen das Unternehmen Lidl Stiftung & Co. KG sowie im Bereich Kaffee wegen Preisbindungen bei Melitta-Produkten gegen die Dirk Rossmann GmbH (vgl. zu den Absprachen in diesen Warengruppen auch Pressemitteilung vom 18.06.2015).

Der gesamte Verfahrenskomplex, der mit Durchsuchungen im Januar 2010 seinen Anfang nahm und zu den aufwändigsten Bußgeldverfahren des Bundeskartellamtes zählte, ist damit nahezu abgeschlossen. Wegen verbotener Absprachen zwischen Herstellern und Handelsunternehmen über die Ladenpreise in den Warengruppen Süßwaren, Kaffee, Tiernahrung, Bier und Körperpflegeprodukte hat das Bundeskartellamt ein vorläufiges Gesamtbußgeld in Höhe von gut 242 Mio. € verhängt. Gegen drei Unternehmen in den Bereichen Süßwaren und Bier ist das Verfahren vor dem Bundeskartellamt noch offen und wird voraussichtlich in den nächsten Monaten abgeschlossen.

Fan werden Rückruf

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die betroffene Brauerei hat beim Absatz ihrer wichtigsten Biermarken mehrfach Erhöhungen der Ladenpreise mit den Händlern abgesprochen und die Einzelheiten, insbesondere die Stichtage und die Höhe der jeweiligen Preisanhebung, zwischen diesen koordiniert. Die Händler hatten die Erwartungshaltung, dass die Brauerei dafür sorgt, dass die Erhöhung gleichzeitig auch bei konkurrierenden Händlern umgesetzt wird."

Leidtragende solcher systematischen Preisbindungspraktiken sind die Endverbraucher

Bußgeldmindernd hat sich ausgewirkt, dass die Bescheide mit Ausnahme des Bescheids gegen Rossmann im Wege der einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (sog. Settlement) ergangen sind. Rossmann hat gegen den an das Unternehmen gerichteten Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt, über den das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden wird. Soweit in einem weiteren Fall das Bußgeld noch nicht rechtskräftig ist, kann gegen diesen Bescheid ebenfalls Einspruch eingelegt werden.

9 Kommentare

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Wer steckt eigentlich die ganze Kohle ein, oder finanziert die EU etwa damit ihre üppigen Pensionen.??=??
  • 09.05.2016, 19:56 Uhr
  • 0
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Jeder der regelmäßig in verschiedenen Läden einkauft, weiß das. Aber für eine wichtige Meldung seid ihr euch ja nie zu schade.
  • 09.05.2016, 19:01 Uhr
  • 1
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Bekommen wir jetzt die Gesamtbußgeld in Höhe von gut 242 Mio
  • 09.05.2016, 18:53 Uhr
  • 0
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hehehhehe......gleich 2x Offenburg - wir Badenser sind halt geschäftstüchtig
  • 09.05.2016, 18:30 Uhr
  • 1
Ja ja, immer diese Gälfießler
  • 09.05.2016, 18:38 Uhr
  • 1
  • 09.05.2016, 18:59 Uhr
  • 0
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wenn jemand glaubt das die alle nur auf das wohl des verbrauchers schauen, der glaubt auch an den weihnachtsmann.
  • 09.05.2016, 18:21 Uhr
  • 3
Der ganze Mist ist ja schon fast 10 Jahre her. Inzwischen hat die Muschpoke schon längst ganz andere Sachen gestartet. Alles unter dem Motto .“ Der Verbraucher will das so !" Das ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. So werden sie Millionäre.
  • 09.05.2016, 19:57 Uhr
  • 1
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ein thema, womit sich ein senior nicht mit beschäftigen muß... im übrigen gilt: den letzten beißen immer die hunde
  • 09.05.2016, 18:19 Uhr
  • 4
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