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Tödlicher Gutenacht-Kuss: Mutter warnt, damit niemand mehr wie ihre Tochter  ...

Tödlicher Gutenacht-Kuss: Mutter warnt, damit niemand mehr wie ihre Tochter sterben muss

News Team
19.07.2016, 14:50 Uhr
Beitrag von News Team

In Kanada verstarb Myriam D. (20) an einem lieb gemeinten Gute-Nacht-Kuss. Ihre Mutter will jetzt verhindern, dass andere Menschen ihr trauriges Schicksal teilen müssen.

Wie das Journal de Quebec berichtet, ereignete sich der tragische Todesfall bereits 2012. Myriam hatte ihrem neuen Freund noch nichts von ihrer´Erdnuss-Allergie erzählt. Er hatte zum Abendessen ohne sich etwas zu denken ein Brot mit Peanutbutter geschmiert und ihr danach einen Gute-Nacht-Kuss gegeben. Was dann passierte, konnte er sich nicht erklären.

Myriam bekam kaum noch Luft. Der sofort gerufene Notarzt brachte sofort zum nächsten Krankenhaus, doch auf dem Weg dorthin erlitt die junge Frau einen Herz- und Atemstillstand. Obwohl Myriam kurzfristig noch reanimiert werden konnte, starb sie kurz darauf noch in derselben Nacht. Ihr Gehirn hatte den langen Sauerstoffmangel nicht verkraftet.

Michelle Ducre, Myriams Mutter, hofft, dass ihre Tochter nicht umsonst gestorben ist. Ihr trauriges Schicksal soll Betroffene aufrütteln und sich vor solchen Tragödien zu schützen. Dem Journal de Quebec erklärte sie, dass vor allem zwei Vorsorgemaßnahmen vor solchen Unfällen schützen können:

1. Alarm-Armband


Diese Accesoires, die auch als Notfallschmuck bekannt sind, tragen eingraviert den Hinweis, welches Leiden der Betroffene hat, also, "Ich habe Diabetes", oder eben ,"Ich habe eine Erdnuss-Allergie". Michelle Ducre ist sich sicher, dass der tödliche Unfall ihrer Tochter so verhindert hätte werden können:

Wenn sie ein medizinisches Alarmarmband getragen hätte, dann hätte ihr Freund automatisch Bescheid gewusst.

2. Der EpiPen


Allergiker sollten für den Notfall immer eine Rettungs-Spritze dabeihaben. Darin ist eine lebensrettende Dosis von Adrenalin, einem Antihistaminikum oder Kortison enthalten,
dabeihaben. Im sogenannten EpiPen sorgt der Wirkstoff Epinephrin dafür, dass er Körper keinen allergischen Schock erleidet.


Asthma und Nüsse


Wie der Focus berichtet, sind Nussallergiker, die zusätzlich noch unter Asthma leiden besonders gefährdet. Mediziner in London hätten bereits 2003 herausgefunden, dass Kinder die sowohl an Asthma als auch an einer Erdnussallergie leiden, doppelt so oft in ein Krankenhaus eingeliefert werden als Asthmapatienten ohne Allergie.

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