wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Junge (2) ertrinkt bei Kita-Ausflug: Von dieser Wasserpflanze geht besondere ...

Junge (2) ertrinkt bei Kita-Ausflug: Von dieser Wasserpflanze geht besondere Gefahr aus!

News Team
20.07.2016, 09:47 Uhr
Beitrag von News Team

Am Montagabend kam es in Hoisdorf zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein kleiner Junge ums Leben kam.

Eine Kita-Gruppe aus Hamburg, bestehend aus 7 Betreuern und 19 Kindern im Alter von 1- 7 Jahren, beabsichtigte, in einem Hoisdorfer Jugendheim zu übernachten. Die Kinder spielten auf einem Fußballfeld, das unmittelbar an den See grenzt. Der See ist am Ufer mit so genanntem Entenflott bedeckt, so dass der Übergang von der Rasenfläche zum See nicht gut erkennbar ist.

Entenflott - in anderen Gegenden auch Entengrütze genannt - bedeckt bisweilen die gesamte Wasseroberfläche eines stehenden Gewässers. Es handelt sich um die kleine Wasserlinse, die sich in den warmen Monaten rapide ausbreitet. Für kleine Kinder ist der Unterschied zwischen festem Untergrund und einem von Wasserlinsen überzogenen Wasser kaum wahrnehmbar. Ungeachtet der Tatsache, dass kleine Kinder nie unbeobachtet am Wasser gelassen werden sollen, müssen sich Eltern dieser besonderen Gefahr bewusst sein. Ein Moment der Unachtsamkeit reicht und das Kind macht den verhängnisvollen Fehltritt.

Um 17.39 Uhr ging ein Notruf bei der Regionalleitstelle der Polizei ein. Es wurde mitgeteilt, dass ein zweijähriges Kind vermisst wird. Daraufhin wurden mehrere Streifenwagenbesatzungen zum Einsatzort entsandt. Außerdem waren vier Freiwillige Feuerwehren, die Besatzung eines DLRG-Bootes sowie die Rettungshundestaffel des Kreises zur Suche eingesetzt.

Gegen 20.10 Uhr wurde der 2-jährige Junge im See leblos gefunden. Eine durchgeführte Reanimation durch einen Notarzt blieb erfolglos, so dass nur noch der Tod festgestellt werden konnte. Der Leichnam wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck beschlagnahmt.

Die Betreuung der Kita-Gruppe als auch der später eingetroffenen Eltern erfolgte durch ein Kriseninterventionsteam.

Die genaue Sachverhaltsermittlung wird durch die Kriminalpolizeistelle Ahrensburg durchgeführt.

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.