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Bei Plasberg erklärt Münchens Polizeisprecher, wo der eigentliche Grund für  ...

Bei Plasberg erklärt Münchens Polizeisprecher, wo der eigentliche Grund für solche Bluttaten liegt

News Team
25.07.2016, 09:57 Uhr
Beitrag von News Team

Der Münchner Polizeisprecher wurde binnen Tagen deutschlandweit bekannt. Er hielt die Menschen in Live-Schalten nach dem tödlichen Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum auf dem aktuellen Stand: ruhig, abgeklärt und professionell. Nun blickte der Polizist bei Frank Plasbergs „Hart, aber fair“ zurück auf diesen extremen Einsatz: „Ich bin etwas eiliger in die Arbeit gefahren“, erinnert er sich. Schon auf dem Weg zum Einsatzort wurde Marcus da Gloria Martins klar, dass er es in den nächsten Stunden und Tagen mit einer Tat größerer Dimension zu tun haben wird.

„Dann stellt man fest, dass die Menschen sich ganz abweichend von dem verhalten, wie man das normalerweise kennt.“ Als Polizist habe er sehr schnell ein Gefühl dafür, was das Grundrauschen in der Stadt“ sei. Und an diesem Abend war die Angst allgegenwärtig. „Wenn Menschen grundlos das Laufen beginnen, zeigt sich, dass es bereits tief in den Köpfen der Menschen angekommen ist“, erfasste er die psychologische Dimension der Nachrichtenlage.

Seine Herausforderung sei es gewesen, „mit rationalen und sachlichen Argumenten gegen Meinungen, Stimmungen und Ängste ansprechen“. „Sie sind als Polizei in einem Chor von Meinungsmachern eine Stimme. Klar, wir sind der Bariton....

Aber wenn Sie übertönt werden, haben Sie ein Problem.

Auf die Nachfrage Plasbergs, weshalb von bis zu drei Tätern und Langwaffen gesprochen wurde, erklärte Marcus da Gloria Martins, die Lage habe sich so dargestellt habe, dass entsprechende Zeugenaussagen – auch vor dem Hintergrund von Paris und Nizza – ernst genommen werden mussten. Es habe auch ein gewaltiges Informationsbedürfnis seitens Medien und Bevölkerung gegeben. Als ruhige Stimme im Konzert der Aufgeregten bittet der Sprecher um Besonnenheit:


Gebt uns die Chance, Fakten zu schaffen. Nicht spekulieren, nicht raten, nicht voneinander abschreiben.

Zu den Ursachen des Amoklaufs und ähnlicher Bluttaten stellte der zweifache Familienvater klar:

Ich bin Handwerker für das Thema Sicherheit, ich bin nicht Soziologe, ich bin nicht Psychologe. Ich komme dann, wenn es zu spät.

Entscheidend für das Heranwachsen von Kindern sei vor allem eines: das Elternhaus. Erst danach kämen Pädagogen und Freunde der Kinder als wichtige Einflussfaktoren.

Es fängt zuhause an.

Bestimmte Warnzeichen dürften nicht übersehen werden, zumal in der Pubertät Entgrenzung bei Kindern eine Rolle spiele. Hier den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen zu halten, könne niemand anderes als ihre Eltern leisten.

Es besteht das Verlangen, eine Kontrollinstanz einzuziehen. Doch es geht damit los, dass Eltern und Kinder einander vertrauen.

153 Kommentare

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Irgendwie traurig alles, es wird nur noch diskutiert , egal ob im Netz oder in den Talk Shows, wass bringt dass eigentlich, wen die da oben wöllten würden sie vieles sofort ändern und was tun damit hier nichts passiert*Von wegen Deutschland ist sicher - dass war einmal* durch die EU und dass ganze gezedere mit Flüchtlingen wass nur in den Medien hochgeschaukelt wird, ist es doch denen da oben egal ob Menschen ertrinken, Frauen vergewaltigt werden , Kinder Missbraucht **WO HAT SICH HIER IN DER GESETZESLAGE WASS GEÄNDERT ????? Die paar die zur Demo gehn , meingott dass berührt die nicht da oben dafür sind wir ja in einem freien Land, wenn schon müsste dass ganze Volk mal aufschrein dass sich wass ändert .....ich seh da noch kein Licht am Horizont ...........
  • 26.07.2016, 23:26 Uhr
  • 1
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Man kann ihm nur beipflichten.Die Angst ist angekommen . überall.Wir benehmen uns anders.Und das müssen wir auch.
  • 26.07.2016, 21:08 Uhr
  • 0
Ich benehme mich nicht anders. Ich lebe weiter wie bisher. Werde im September zu einer Großdemo fahren. Mir machen diese Attentäter keine Angst. Das wollen die doch nur, uns Angst machen. Wenn wir uns Angst machen lassen, dann haben die gewonnen. Deshalb werde ich trotz allem zur Friedensdemo nach Berlin fahren.
  • 26.07.2016, 21:27 Uhr
  • 2
Das sind die allgemeinen Floskeln." Wenn wir uns Angst machen lassen.....,haben die gewonnen"Wenn unsere Regierung nicht bald was unternimmt,haben wir sowieso verloren.Ich verstehe das nicht,was muss denn noch passieren,damit ihr endlich die Augen aufmacht???Fahr mal zu deiner Friedensdemo.Damit änderst du gar nichts.
  • 26.07.2016, 21:44 Uhr
  • 1
O doch. Wir werden etwas verändern. Wer nichts macht hat schon verloren.
  • 26.07.2016, 21:52 Uhr
  • 1
Dann erklär mir bitte,was es bringt,was es ändert.Das Problem ist doch dass unsere Proteste keinen interessieren.Wir sind das " Pack"( S.Gabriel)
  • 26.07.2016, 21:57 Uhr
  • 1
Als ob eine Friedendemo Frieden macht😡
  • 26.07.2016, 21:58 Uhr
  • 0
Die Regierung sieht, das die Menschen dagegen sind. Es bringt auf jeden Fall mehr als zu schweigen. Außerdem sind nur die das Pack, die Flüchtlinge als Pack bezeichnen. Wenn du zu denen gehörst, die Flüchtlinge als Pack bezeichnen, gehörst du also zum Pack. Ich finde es auch eine große Beleidigung für die Menschen, die in der DDR auf die Straße gegangen sind, wenn diese AfDler heute rufen, wir sind das Volk. Apropo DDR. Wären diese vielen mutigen Menschen dort nicht auf die Straße gegangen, wäre die Mauer vielleicht heute noch da. Da siehst du, das demonstrieren doch etwas nützt.
  • 26.07.2016, 22:04 Uhr
  • 1
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Er sagte aber auch das das ganze schon zu hause anfängt in der Familie, mag er Recht haben aber nicht in gesitteten Stuben wie bei uns. Wir lassen uns nicht schlecht machen, einige unter uns wird es geben, die mit dieser Welt nichts anfangen können aber wir die meisten von uns schon, Also Vorsicht mit solchen Äußerungen bitte. Nicht alles verallgemeinern. Leute die mitschuldig sind an diesen Morden, die es Ermöglichen, ihre Waffen nicht vorschriftsmäßig verschließen haben diese ermöglicht und gehören genauso bestraft wie diese Täter. Nicht wegen Mithilfe nein sondern wegen Mord. Anders kann man diese Taten nicht mehr im Griff bekommen. Strafe muss sein, die Todesstrafe würde hier dazu beitragen, das sich so mancher überlegt was er tut !!! Tut mir Leid das Sagen zu müssen, was immer auf taube Ohren stoßt.
  • 26.07.2016, 10:21 Uhr
  • 1
Durch eine Todesstrafe würden aber auch viele ihr Leben verlieren, die unschuldig sind. Ist oft genug vorgekommen. Schon deshalb darf es keine Todesstrafe mehr geben.
  • 26.07.2016, 15:05 Uhr
  • 4
...ich verstehe Herrn Hans-Peter Kastner jetzt richtig?
Selbstmordattentäter und Amokläufer, die ihren eigenen Tod einkalkulieren, sollen durch die Einführung der Todesstrafe abgeschreckt werden?
Dazu braucht man nichts mehr zu sagen...
  • 26.07.2016, 18:36 Uhr
  • 4
Todesstrafe? So wie bei Erdogan? Wenn wir das machen würden,hätten wir für alle Zeit verloren.NEIN
  • 26.07.2016, 21:10 Uhr
  • 3
Todesstrafe? So wie bei Obama?
Gerade die USA zeigt, dass die Todesstrafe gar nichts bringt.
  • 28.07.2016, 06:26 Uhr
  • 2
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Wenn ich Plasberg, Illner oder Lanz hoere, koennte ich meinen Fernseher auf den Mond schiessen.
Diese Talk-Figuren sind fuer mich gestorben und wenn sich der Polizeisprecher an alle Buerger mitteilen moechte, sollte er einen Auftritt bei diesen Meinungsmachern, dringend vermeiden, denn viele schauen so einen Mist nicht an.
  • 25.07.2016, 23:13 Uhr
  • 4
Aber sicher doch, die Mehrheit der Bevölkerung schaut solche Sendungen. Welche ich gar nicht für so schlecht halte. Wenn man kritisch zuhören kann, sind sie recht informativ.

Und wenn Sie diese Sendungen so schrecklich finden, dann schauen Sie doch besser andere Unterhaltungssendungen. Mit Fernseher auf den Mond schießen, wird es dann schon problematisch. Da fliegt heute niemand mehr hin
  • 25.07.2016, 23:30 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer
Du scheinst offensichtlich nicht zu wissen, was die Mehrheit der Bevoelkerung ist.

Eine Maybrit Illner oder der Plasberg haben an guten Tagen 4 Mio Zuschauer, manchmal auch nur 550 000.

Bei etwa 60 Mio an erwachsenen Personen, die in Deutschland leben, ist das also eher ein sehr kleiner Teil.

Und das ist auch gut so, denn es zeigt, dass ca. 55 Mio der Deutschen, so vernuenftig sind und sich nicht von diesen Meinungsmachern beeinflussen lassen, und ihnen durch nicht einschalten, die rote Karte zeigen.
  • 25.07.2016, 23:38 Uhr
  • 2
Hast recht, die gucken sich dann Tatort, Auswanderer, Frauentausch etc. an ...

Ist natürlich viel besser. Bei solchen Angeboten verblödet man nicht so extrem.
  • 26.07.2016, 00:15 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer
Es gibt auch Menschen die arbeiten und sind zu muede fuer so einen Schwachsinn oder welche die gehen aus, bzw. verbringen einen Abend ohne die Klotze einzuschalten.

Es sind eher die Leute ohne eigene Meinung, die sich von solchen Propaganda-Shows am Haendchen fuehren lassen.
  • 26.07.2016, 00:21 Uhr
  • 1
Klotze schreibt sich mit G = Glotze, von gucken = glotzen.

Dann gibt es wohl Menschen, die ständig arbeiten und müde sind und schlafen - und dann wieder auf Anfang zurück .... die haben natürlich keine Möglichkeit, um Fernsehen - wie auch immer - zu gucken.

Und die, die ausgehen, sind natürlich nie zu Hause - die gehen ja Aus.

Fazit: Leute, die nicht arbeiten und nicht ausgehen, habe keine eigene Meinung.
  • 26.07.2016, 00:34 Uhr
  • 2
Leute die regelmaessig Plasberg und Illner gucken fehlt es wahrscheinlich an vielem, nicht nur an Meinung.

Und ob man das mit K oder G schreibt ist mir egal, bin ja kein Deutscher, bei uns heisst es TV.
  • 26.07.2016, 00:42 Uhr
  • 1
Danke für diesen herrlichen Lachanfall!
  • 26.07.2016, 01:41 Uhr
  • 0
Plasberg und Illner,Oder Will,glaubt jemand wirklich,dass es sich hier um eine ernsthafte Diskussion handelt???Das ist Meinungsmanipulation auf Smothie Ebene.
  • 26.07.2016, 21:14 Uhr
  • 1
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Ich weis gar nicht, was das ganze bringt.. Man erfährt so oder so nie die wahren Hintergründe... Ob es jetzt wirklich echte Irre oder engagierte Killer waren... Ich trau der öffentlichen Berichterstattung schon lange nicht mehr. Die Medien haben eine Aufgabe. Aber das ist nicht Informationen verbreiten und das möglichst sachlich und neutral... Sie steuern mit Hilfe des ganzen Medienapparates... Die benutzen dann die Stimmung... Du, als Überlebender bist das eigentlich Ziel eines sogenannten Terroranschlages... Es wird nur gezeigt, was einem nützlich ist und hilft gewisse Dinge zu erreichen... Schau dir 9/11 an... Und die ganzen Ungereimtheiten... Alles dient einem Zeil und die da oben opfern bereitwillig... Denn sie würden für ihre Ziele alles tun. Und dann nutzen sie unsere Trauer und Wut...
  • 25.07.2016, 21:59 Uhr
  • 5
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Münchens Polizeisprecher hat den Finger in eine Wunde gelegt, über die man gar nicht gerne, etwas hören will. Alte Familienmodelle sind aufgelöst, teilweise zurecht. Eine Erziehung mit Lob und Tadel, Liebe und Pflichten gleichermaßen, mit Vorbild und Fürsorge bis in die Jugendzeit hinein, gibt es nicht mehr allzuoft.
Äußere Zwänge, Berufstätigkeit, den Wunsch nach Selbstverwirklichung,, Wohlstand und Erfüllen vieler materieller Wünsche, treiben viele Eltern dazu, anstelle von Zeit,.....Freiheiten und finanzielle Zuwndungen, ohne Pflichten, ihren Kindern zu geben ......Erziehung wird öffentlichen Institutionen zugeschoben. Kindergarten und Schule haben aber in erster Linie einen Sozialen- und Bildungsauftrag. Eine Schulstunde von 45 Minuten, kann nicht zur Hälfte damit zugebracht werden,erzieherische Maßnahmen vorzunehmen, da die Bildung sonst auf der Strecke bleibt.
Wenn die heutige Gesellschaft es begrüßt, daß Erziehung abgegeben wird, da sie oft durch Überforderung dazu aus verschiedenen Gründen, nicht mehr in der Lage zu sein scheint, sich selbst darum zu kümmern, muß sich die Familienpolitik ändern.
Die Familie braucht wieder mehr Gewicht,
  • 25.07.2016, 19:07 Uhr
  • 10
Natürlich gebe ich Dir Recht.
Aber auch das wird letztlich nicht die Gewaltaffirmität einer ganz bestimmten Kultur beseitigen ...
  • 25.07.2016, 22:22 Uhr
  • 3
Das ist richtig, die Gewalt beginnt im Kinderzimmer, nicht durch die Elten, sondern durch ,Filme,Serien,Computerspiele, unkontrolliert von den Eltern, über Handy oder iPad , dem kindlichen Gemüt zugänglich gemacht. Die normale Hemmschwelle, wird durch Dauerkonsum, verloren geh'n.
Ich lehne nicht die modernen Medien ab, aber im Kinderzimmer haben sie nichts verloren und später sollten sie auch nicht ganz ohne Kontrolle sein.
Gewaltbereitschaft ist nicht angeboren, sondern wird übernommen, durch falsche Vorbilder !
Meine Frage :" Wenn die Eltern, die Lehrer, oder sonstige Persönlichkeiten keine Vorbilder mehr sind, wo werden sie dann gesucht und was kann sich daraus entwickeln ?"
  • 25.07.2016, 23:02 Uhr
  • 4
wize.life-Nutzer
Du hast nicht unrecht, aber diese Familien wirst du nicht erreichen, die sehen es schon als Schande an, wenn eine Frau oder die Tochter studieren will.

Das wird niemals gutgehen.
Der Westen kann nicht 30 Jahre lang diese Laender bombardieren und dabei glauben, die Menschen waeren auch noch dankbar dafuer.
Der Westen hat den Hass dort hineingebombt und wenn die Politiker so dumm sind und sich nun Mio dieser Menschen ins Land holen, als billige Arbeitskraefte oder eventuell sogar als kuenftige Soeldner, dann ticken die nicht richtig.

Das geht so was von schief.
Von nun an wird viel Blut fliessen und das wissen die ganz genau.
  • 25.07.2016, 23:20 Uhr
  • 2
Das ist natürlich ein ganz anderes Thema.
Die Gewaltbereitschaft, der Menschen,, die aus den ausgebeuteten, durch Kriege zerstörten und kulturell sehr patriachaisch ausgerichteten Ländern zu uns kommen, sind mit Gewalt und Terror groß geworden. Sie ticken ganz anders und wie sich unsere Welt verändert sehen wir täglich, ...... Ja wer weiß , was noch auf uns zukommt.
  • 26.07.2016, 00:00 Uhr
  • 3
Ursachenforschung ist das eine - da stimme ich in allem mit Euch überein - aber zumindest ebenso wichtig ist die Reaktion auf diese Ausbrüche von Gewalt.
An erster Stelle, sozusagen in der ersten Frontlinie - steht die Polizei, und sie setzen sich in der Tat sehr ein, um Schlimmeres zu vermeiden.
Aber dann kommt ein großes Vakuum. Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, damit sich so eine Welle von Gewalt nicht wiederholt.

Angesichts der hohen Zahl von jungen gefrusteten Menschen ist eine ausreichende psycholoische Betreuung nicht möglich. Man kann nicht jedem traumatisierten Flüchtling einen Psychologen zuweisen.
Übrigens gab es 13 Millionen Flüchtlinge, die 1945 Deutschland überschwemmten, alle mit furchtbaren Erfahrungen, von Trauma hörte man damals nicht, und es gab auch keinen Terror, der von Flüchtlingen ausgegangen wäre. Allerdings sprachen sie deutsch und gehörten derselben Kultur an, waren nur arm und heimatlos.

Die Situation eines Flüchtlings ist - egal in welchem Land und zu welcher Zeit - schwer.

Geht man davon aus, d.h. hat man sich diese Erkenntnis zu eigen gemacht, was alles nötig wäre, um eine erfolgreiche Integration zu gewährleisten, sollte man darauf bedacht sein, die Zahl derer, die einer total anderen Kultur angehören, einzuschränken.
Dies ist leider nicht bedacht worden.

Soviel zur Problematik der einen Seite.

Wenn nun die Eingliederung nicht erfolgreich verläuft und diese jungen Menschen sadistischen Einflüsterungen verfallen (IS) oder einfach selber keine Freude mehr am Leben haben oder irgendwelche Rachegefühle ausleben wollen, wenn also Terrorakte unschuldige Menschen im Gastland treffen, muss man sich SOFORT von "Gefährdern" befreien.
Und zwar endgültig.
Dies wird nicht angesprochen, stattdessen wird beschönigt, beschwichtigt ...- und das wird wieder Leben kosten. Kostbares Leben, denn was wäre kostbarer als das Leben!
Und wer sein Kind durch einen Terrorakt verliert, der ist für den Rest seines Lebens auch traumatisiert!

Ich verstehe dieses Verhalten nicht mehr. Wenn jemand eine ansteckende Krankheit hat, wird er isoliert. Wenn jemand vom Wahn besessen ist, andere Menschen töten zu müssen,
lässt man ihn frei herumlaufen.
  • 26.07.2016, 09:04 Uhr
  • 4
In der Vergangenheit wurde oft gewarnt.Wer die Warnung ernst nahm wurde Fremdenfeindlich bezeichnet. Die 10-mal Gescheiten und Klugscheisser wussten alles besser. Nun haben wir den Heiligen Krieg und der wird siegen. Unsere Kirchen sind einfach zu schwach.
  • 26.07.2016, 10:18 Uhr
  • 4
Edith, Du nennst das Kind beim Namen, es sind zu viele Fehler bei der Aufnahme und Eingliederung gemacht worden. Im Grunde ist ein Land überfordert, auf einen Schlag so viele Menschen , teilweise unkontrolliert, ins Land zu lassen. Man wird keinem gerecht.
Daß Flüchtlinge Hilfe bekommen sollen, ist selbstverständlich , aber auch da kann man nicht unbegrenzt die Arme ausbreiten.
Daß das Christentum seine Stärke verloren hat, zeigen die immer leerer werdenden Kirchen. Sie ist zu einer Institution verkommen, die keinen moralischen oder menschlichen, vom Glauben will ich gar nicht sprechen, Gegendruck, gegen moslemischen Lebenseinstellung entgegensetzen kann.
Achim, daß der heilige Krieg, siegen wird, wollen wir mal nicht hoffen..... Da gibt es noch einige andere Kräfte, die sich ganz bestimmt mobilisieren, bevor es soweit kommt. .....hoffe ich wenigstens !
  • 26.07.2016, 11:52 Uhr
  • 3
Edith: Wenn jemand eine ansteckend töten zu müssen"? e Krankheit hat, wird er nur dann isoliert, wenn man sie festgestellt hat. Wie sehe ich, dass mein Nachbar im Bus, der gerade seine Zeitung liest, "vom Wahn besessen ist, andere Menschen töten zu müssen"?
Achim: Warnen reicht nicht. Es hat Zeiten gegeben, da hat man vor Rothaarigen gewarnt. Ihre Anwesenheit würde Fehlgeburten auslösen. Man hat nicht immer auf die Warnungen gehört, und es ereigneten sich Fehlgeburten. Wer die Warnung ernst nahm, wurde des Aberglaubens bezichtigt. Die 10-mal Gescheiten und Klugscheisser wussten alles besser.
Kurz: Ursachenzusammenhänge sind nur für die ganz schlichten Gemüter sofort eindeutig und klar. Sie haben auch schnell ebenso einfache Lösungen zur Hand, in der Regel unmenschliche, die alles nur noch schlimmer machen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Vereinfacher im Besitz der Wahrheit sind, Die, die den Problemen auf den Grund gehen, sind dann Klugscheißer.
  • 26.07.2016, 11:54 Uhr
  • 1
Christian, der Polizei und den Geheimdiensten sind in unserem Land Hunderte von potentiellen Gefährdern bekannt. Diese Gruppe sollte sofort das Land verlassen, bevor sie weiter andere junge Leute verführt.
Ebenso müsste jeder, der hier einen Diebstahl begeht, des Landes verwiesen werden. Er wird aber nur verwarnt und darf wieder ... weiter machen.
Darüber wird nur noch in bestimmten Kreisen gelacht.

Heute lese ich in der RNZ, dass sich die Diebstähle auf der Neckarwiese vervielfacht hätten, und es seien durchweg Schwarzafrikaner daran beteiligt. (RNZ, 25. 7.16)
Man beschreibt 3 Methoden und warnt davor, irgendeinen Gegenstand unbewacht liegen zu lassen.

Wir haben Tausende aufgenommen, die Stadt tut alles Mögliche - und dann das!
Wenn Flüchtlinge anfangen zu stehlen, sind es für mich keine Flüchtlinge mehr, sondern schlicht und einfach Diebe!

DAS gab es vor einem Jahr nicht!
  • 26.07.2016, 12:15 Uhr
  • 1
Irrtum: Verbrechen gab es schon immer. Vor einem Jahr waren es nicht viel weniger als jetzt. Und ich wette 1:1000, dass sie auch nicht viel weniger werden, wenn es hier in Deutschland keine Flüchtlinge mehr gibt. Von einer bestimmten Partei werden diese ganzen Verbrechen nur den Flüchtlingen in die Schuhe geschoben. Zum Teil erfindet diese Partei sogar Verbrechen um sie den Flüchtlingen in die Schuhe schieben zu können. Den Namen dieser Partei werde ich hier nicht nennen. Ich denke diese Damen und Herren, wissen sofort wen ich meine. Die User hier ebenso.
  • 26.07.2016, 15:34 Uhr
  • 0
Klar, das hättes unterm Adolf nich jejeben!

Problem ist, dass "Schwarzafrikaner" keine Nationalität ist, so dass man erst mal feststellen muss, woher die Leute wirklich kommen. Und wenn der betreffende Staat die Einreise verweigert, soll man sie dann auf den Mond schießen? Oder soll man gegen den Staat Krieg führen, damit er die Diebe zwangsweise zurücknimmt?
Und wenn der Mann eine Wurst gestohlen hat, er bei der Rückkehr vorussichtlich mit dem Tode rechnen muss, z.B. weil er Türke ist und Erdogan kritisiert hat - ist das dann egal?
Im Augenblick geht ja der Streit um die "sicheren Herkunftsländer", in die man ohne weiteres abschieben kann.

Vielleicht sollte man sich erst mal bei denen schlau machen, die über die Abschiebung befinden. Die sind nämlich gar nicht so blöd und heißen auch nicht Angela, der man am liebsten sogar das schlechte Wetter in die Schuhe schieben würde!
  • 26.07.2016, 15:41 Uhr
  • 0
Auch die Länder, die heute als sicher gelten, sind bei weitem nicht sicher. Wer sich genauer damit beschäftigt, sieht, dass dort auch noch Abgeschobene hingerichtet werden. Da macht es sich Deutschland und auch andere Länder zu einfach.
  • 26.07.2016, 16:55 Uhr
  • 0
Edith, an diesen Reaktionen siehst Du ganz eindeutig, WO das Problem liegt und dass es noch viel schlimmer kommen wird, ja muss. Es gibt eben leider zu viele Mitbürger, deren Gehirnwäsche jede vernunftbegabte und gewaltarme Lösung unterhalb eines Bürgerkrieges verhindern wird.
Meine pessimistischen Prognosen seit dem September 2001 sind bisher sämtlich übertroffen worden ...
  • 26.07.2016, 17:57 Uhr
  • 2
Ich habe in meinen Kommentaren Wendt, Buschkowski, Frau Tambouri, griech. Polizistin zitiert, alles Leute, die vor Ort ihren Dienst tun.
Das sind alles offenbar ganz böse und dumme Leute.

Ja, Albrecht, die Anhänger von Erdogan haben auch alle R echt ...
  • 26.07.2016, 18:01 Uhr
  • 1
Wer nicht in der Lage ist, Realitäten zu erkennen, vor denen selbst gescheitere Leute, wie wir es sind , Experten und mit viel weitreichenderen Erkenntnisse behaftete Politiker warnen, dem kann ich nicht meine Zustimmung geben.
Die unreflektierte Meinungen zeigen, wie schwierig die gegenwärtige und auch kommende Zukunft aussehen wird. W
  • 26.07.2016, 19:02 Uhr
  • 3
  • 26.07.2016, 19:10 Uhr
  • 1
Auf so viel dummes Geschwätz bedarf es glaube ich keiner klugen Antwort.
  • 26.07.2016, 19:59 Uhr
  • 0
Eine kluge Antwort schon, aber keine dumme !
  • 26.07.2016, 20:31 Uhr
  • 1
  • 26.07.2016, 20:40 Uhr
  • 0
Na, nun seht ihr ja in welchem geistigem und "intellektuellem" Zustand sich viele Menschen in D befinden...
  • 26.07.2016, 23:47 Uhr
  • 1
Es gibt sicherlich schon Kraefte, die warten auf eine Eskalation der Lage, die weit weg ueber dem Teich wohnen.
So hat man einen einen wirtschaftlichen Gegner weniger, weil ihn grosse interne Probleme schwaechen.

Vielleicht laesst man es sogar soweit kommen, bis die "Freunde" aus der Nato in ein paar Jahren, dann auch mit Luftangriffen wie jetzt noch in Syrien, mitten in Europa ihrer Bombardierungslust nachgehen koennen.
In Frankreich, Belgien, Holland, England und Deutschland haben sich ja schon genug islamische Kleinstaedte und Vorstaedte gebildet, die als Ziel herhalten koennten.
  • 27.07.2016, 00:59 Uhr
  • 0
@Albrecht: "Meine pessimistischen Prognosen seit dem September 2001 sind bisher sämtlich übertroffen worden".
Zum Beispiel welche?
Als die Klapperstörche aus Nahrungsmangel zurückgingen, haben manche einen Rückgang der Geburtenrate prognostiziert. Deren pessimistische Prognosen sind dann alle noch übertroffen worden.
Das mit den Prognosen und ihrem Eintreffen ist so einfach nicht.
Wie dem auch sei: Es kann kommen, was will - es wird immer einen geben, der es hat kommen sehen!
  • 27.07.2016, 19:48 Uhr
  • 1
Fakt ist, dass es vor 35 Jahren schoener war in Deutschland zu leben und zu arbeiten.
Man wurde damals noch fair bezahlt und musste keine Angst vor Arbeitslosigkeit, Terror und Krieg haben.

Heute will niemand mehr Kinder, weil man sieht, dass nichts Gutes auf das Kind zukommen wird, in dieser sich rasend schnell, zum Nachteil veraendernden Welt.
  • 27.07.2016, 23:28 Uhr
  • 2
Nicht nur einen.
Kopf in den Sand stecken sollte man nicht mit Optimismus verwechseln.
  • 28.07.2016, 00:53 Uhr
  • 0
Ich habe zwar auch bei Vielem meine Bedenken, aber, seht mal in der Geschichte zurück, es gab immer ein Auf und Ab, Kinder wurden immer geboren, trotz Krieg und Not.
Mein Mann hat auch solche negativen Prognosen gestellt, die alle eingetroffen sind,. Trotzdem ist die Familie in allen Wirren und Unsicherheiten, ein starker Halt, ich habe 8 Enkelkinder und hoffe., daß sie und viele andere jungen Erwachsene, sich für eine veränderte neue, aber doch mit Werten ausgestattete Zukunft einsetzen. ❤️
  • 28.07.2016, 09:11 Uhr
  • 3
Albrecht: Immer noch kein Beispiel.
Hugo: Vor 35 Jahren ja, vor 75 Jahren nein. Das ist nun mal das Auf und Ab. Aber das ist eben das boshafte des Geschicks: Wenn es einem wirklich Spitze geht, dann geht es danach immer bergab - das haben Gipfel so an sich. Und jetzt jammert man auf höchstem Niveau über Zustände, die man 1922 und 1945 als wahres Paradies empfunden hätte!
  • 28.07.2016, 09:32 Uhr
  • 1
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Wer oder was, bitte, ist oder sind 'Live-Schalten?
  • 25.07.2016, 16:12 Uhr
  • 0
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Er gefällt mir auch sehr . Nüchtern, sachlich ......Super
  • 25.07.2016, 16:03 Uhr
  • 3
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Das engagierte Elternhaus für seine Kinder - nicht in allen Fällen - aber
doch in den allermeisten - ein Garant für das Gelingen der Kinder. Soo daneben können sich Kinder gar nicht entwickeln, wenn die Eltern oder zumindest ein Elternteil für die Heranwachsenden 1. Adresse als Ansprechpartner in allen Lebenslagen ist, mit liebevoller Konsequenz, sehr viel Verständnis, aber auch der nötigen Strenge ein Kind tüchtig fürs Leben erzogen wird. Es kann dann natürlich sein, dass sich ein Sohn oder die Tochter vorübergehend mal abwendet, aber spätestens wenn dann eigene Kinder da sind erinnert man sich an zu Hause und dass das gar nicht so schlecht war damals. Vernünftige Kinder wissen immer, dass sie geliebt wurden und werden und ein ganz geringer Anteil von Kindern kehrt den Eltern den Rücken auf Dauer zu, wenn es erwachsen ist.
  • 25.07.2016, 16:01 Uhr
  • 4
Elisabeth......, das ist ein gaaaaaanz zweischneidiges Schwert, mit unendlich vielen Aspekten. Da etwas zu pauschalieren ist nicht real. Wenn Du sagst, ein ganz geringer Anteil von Kindern kehrt den Eltern den Rücken, sage ich, ich kenne sehr viele "Kinder", nun erwachsen,mit denen ich gearbeitet habe, in diesen Fragen. Da sind sehr wichtig, die Generationen- Unterschiede zu betrachten.Strenge und Liebevolle Konsequenz schließen einander aus! Es gilt das Wesen/Talente des Kindes zu erkennen und nicht es in die eigene Sichtweise zu zwängen. Da sehe ich auch bei willigen, aufmerksamen Eltern große Defizite! NOCH und wieder werden zu viele Kinder den eigenen Umständen angepasst, weil....., weil....., weil........
  • 26.07.2016, 02:06 Uhr
  • 2
Ixch stolpere in solchen Postings immer wieder zu sehr über Pauschalierung, anstelle von Berichten eigenen Erlebens und daraus folgender Erkenntnis und Erfahrung!
  • 26.07.2016, 02:09 Uhr
  • 2
Freya - Dein vorletzter Kommentar ist nicht ganz ohne. Selbstverständlich darf man die Kinder nicht in die eigene Sichtweise zwängen. Wer seine Kinder aus ganzem Herzen liebt wird das nicht tun, zumal dann nicht, wenn er selbst als Kind in ein Schema gepresst worden ist. Selbstverständlich hat man als Mutter/Eltern auch Defizite, aber wie gesagt aus Liebe lernt man schnell dazu und setzt immer wieder zu. DIE perfekten Eltern gibt es nicht und wird es auch nie geben. Kinder spüren intuitiv wenn sie ein Elternhaus haben das sie und ihre Bedürfnisse ernst nimmt und eben Zeit und Muße hat liebende Eltern zu sein, Fehler inbegriffen, aber nicht aus Zeitnot oder Egoismus. Dafür haben Kinder ein gutes Gespür.
Den Begriff strenge Eltern kann ich nicht ausstehen, denn es sind meist eben Eltern die ihren eigenen Willen durchsetzen wollen, meist auf Kosten des Kindes.
  • 26.07.2016, 20:57 Uhr
  • 1
Meine Mutter war nicht streng. Trotzdem hat sie immer wieder versucht ihren eigenen Willen durchzusetzen. Sie wollte, das ich die gleichen Schulen besuchen sollte wie sie und alles andere auch machen wie sie, aber besser. Mit der Meinung, dass sie doch nur mein Bestes will. Ich weiss nicht ob das das Beste ist. Aber streng war sie eigendlich wirklich nicht. Hat mir vielles durchgehen lassen.
  • 26.07.2016, 21:34 Uhr
  • 1
Gabriele, das haben ja Freya und ich oben beschrieben - das ist Egoismus der Mutter oder falsch verstandene Liebe. Ich weiß es nicht. Trag es ihr nicht nach, sie hat es sicher nur gut gemeint. Gut meinen ist oft schlimmer!!
  • 26.07.2016, 21:37 Uhr
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Irgendwie habe ich es ihr aber nie verziehen. Konnte mich nicht wirklich gegen sie durchsetzen. Aber jetzt ist sie ja tot. Habe diese Dinge mit meiner Tochter nie gemacht. Habe sie ihren eigenen Weg gehen lassen.
  • 26.07.2016, 21:55 Uhr
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Gabriele, da sind wir dann schon 2, die auf einem eigenen Leben - mit Recht - bestanden haben.
Heute bin ich auf leicht ironische Weise dankbar, dass ihre , alt übernommene absurde Er-ZIEH-ung mich nicht gebrochen hat und meine Kinder -straf-u.-erniedrigungsfrei - ihr SELBST entwickeln konnten, mit LIEBE, Geduld und liebevoller Konsquenz, durch Vorleben, spielerischem Entdecken und Erklärungen. Davon profitieren dann auch die Enkel. Die Kinder bekam ich FÜR IHR Leben und nicht für mich!. Und Liebe hat ein Echo!
  • 26.07.2016, 22:27 Uhr
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Genau, Freya, unser Kinder gehören uns nicht sondern nur sich selbst. Sie müssen glücklich sein. Sie müssen nicht uns glücklich machen.
  • 27.07.2016, 11:38 Uhr
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