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Der Mann, der den Attentäter von Ansbach zum Umkehren brachte

Der Mann, der den Attentäter von Ansbach zum Umkehren brachte

News Team
26.07.2016, 09:49 Uhr
Beitrag von News Team

In Ansbach hat sich ein Syrer in die Luft gesprengt. Er kam bei dem Anschlag ums Leben, 15 Menschen erlitten Verletzungen.

Wie nach und nach deutlich wird, hatte der Selbstmordattentäter einen noch weitaus mörderischeren Plan. Er wollte wohl auf ein Musikfest in der Stadt, um dort für den Islamischen Staat ein Blutbad anzurichten.

Doch der aufmerksame Sicherheitsmann Pascal Böhm hatte den 27-Jährigen bereits im Visier, als er in der Schlange vor dem Einlass stand. Böhm sagte zu „Bild“: Ich stand am Haupteingang beim Torbogen. Mir fiel ein Mann in 15 bis 20 Metern Entfernung auf, weil er mich immer ganz nervös angestarrt hatte.“

Böhm nahm an, dass der Syrer darauf wartete, bis er seinen Platz verlasse, um dann vorzudringen. Doch Böhm blieb – auch weil ihm der Mann verdächtig vorkam. „Immer wieder hat er telefoniert, hatte seine Hand am Ohr. Jede Bewegung wirkte hektisch“, sagte Böhm.

Nach etwa einer halben Stunde änderte der Täter, der einen Sprengstoffrucksack trug, offensichtlich seinen Plan.

Er ging zu einer nahen Weinstube und zündete dort den Sprengsatz mit seiner verheerenden Wirkung.

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Rucksackverbot und Leibesuntersuchungen bei öffentlichen Aktivitäten!
  • 27.07.2016, 11:06 Uhr
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