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Die Perversion von sogenannten Gaffern und mögliche künftige Maßnahmen

Die Perversion von sogenannten Gaffern und mögliche künftige Maßnahmen

Peter Leopold
10.09.2016, 05:07 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Wer ist schon einmal zu einem Unfall gekommen, bei dem Handyknipser die Rettungsarbeiten ebenso behindert haben wie andere Schaulustige, die nichts Besseres zu tun haben, als ihre Sensationsgier dadurch zu befriedigen, dass sie Tote zählen, oder unnötigerweise ihren Senf dazu geben, obwohl sie weder von Rettungsmaßnahmen eine Ahnung haben, noch irgendwie helfen könnten oder wollen ? Die Gesetze dazu sind nur sehr unzureichend und sollen demnächst geändert werden.

Ob das tatsächlich etwas bringt und ob sich damit das grundsätzliche Verhalten der Menschen ändert, wird sich heraus stellen. Aber mir wäre es nicht recht, wenn sich Rettungskräfte bei einem Unfall erst einmal zu mir durchkämpfen müssen, um erste Hilfe zu leisten, während Schülergruppen oder pervertierte sensationsgeile Passanten vom Geschehen Foto- und Videoaufnahmen machen und Diese dann in sozialen Netzwerken landen.

Es liegt seit 3. August 2016 ein neuer Gesetzesentwurf vor, nach dem die Schaulustigen bei Unfällen härter bestraft werden sollen. Im Gesetzentwurf wird auch vorgeschlagen, die unbefugte Herstellung oder Übertragung einer Bildaufnahme, die eine verstorbene Person in einer Weise zeigt, die diese zur Schau stellt, unter Strafe zu stellen. Der Anfang 2015 neu gefasste § 201a StGB schützt nur lebende Personen.

Unter Strafe gestellt wird bisher lediglich die Verbreitung, nicht aber die Fertigung von Aufnahmen selbst. Es ist aber bei der Aufnahme selbst noch nicht feststellbar, ob es eine Veröffentlichung geben soll und daher kann es jederzeit zu einer Verbreitung kommen, wenn nicht schon die Aufnahme selbst sanktioniert wird. Daher soll auch der Versuch, solche Aufnahmen zu machen, strafbar werden.

Das geltende Recht sanktioniert Behinderungen von Rettungsarbeiten nur dann, wenn die Behinderungen durch Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt erfolgen bzw. mit einem tätlichen Angriff auf den Hilfe - Leistenden verbunden sind. Fehlt die Gewalt oder eine entsprechende Drohung, ist eine Strafbarkeit bisher nicht explizit gegeben. Der neu zu schaffende § 115 StGB soll auch diese Lücke schließen.. Geplant ist die Aufnahme des folgenden Gesetzestextes: "Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes behindert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

Hier wäre dringend Handlungsbedarf gegeben und zum Thema Gaffer und diesen geplanten Änderungen gibt es am Montag, den 12.09. einen Themenchat um 20 Uhr.

104 Kommentare

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gaffer so bestrafen dass sie wegen unterlassener hilfeleistung ein paar monate knast bekommen.das wirkt
  • 11.09.2016, 11:56 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Wäre wünschenswert. Aber bisher gibt es unter "normalen" Umständen gar nichts dafür...
  • 11.09.2016, 11:57 Uhr
  • 0
Oder eine richtig hohe Geldstrafe - oder Fahrverbot.
  • 11.09.2016, 12:38 Uhr
  • 0
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Muss man nicht diskutieren, das Gesetz ist notwendig!
  • 11.09.2016, 11:54 Uhr
  • 3
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Mobile Trennwände aufzustellen ist r auch eine kostengünstige und schnell einzurichtende Maßnahme, um Gaffer fernzuhalten.

http://www.saarbruecker-zeitung.de/s...862,6219005
  • 11.09.2016, 07:08 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Das mag für kleinere Unfallstellen funktionieren. Aber was ist bei größeren Katastrophen und vor Allem... inwiefern werden die Zugänge dadurch behindert ?
  • 11.09.2016, 07:10 Uhr
  • 0
Als erstes ist die direkte Unfallstelle separiert und somit nicht mehr erreichbar. Von der Gegenfahrbahn ist nichts zu sehen, der Verkehr sollte dadurch wieder flüssiger lauffen.Auch wird mit solchen Trennwänden das Anfertigen von Fotos verhindert und damit der PersönlichkeitssSchutz der Verletzten gewährleistet.

Ich denke,man sollte solch einfache Maßnahmen nicht zerreden, sondern einfach mal machen!
  • 11.09.2016, 07:13 Uhr
  • 3
Peter Leopold
Also zerreden bringt sowiso nichts. Man muss sich alles erst einmal ansehen. Allerdings muss man auch die Anreize für Gaffer auf NULL reduzieren und das geht am Besten mit entsprechenden Sanktionen...
  • 11.09.2016, 07:17 Uhr
  • 0
Auch mit Sanktionen!...die Helfer vor Ort können und dürfen keine polizeiliche Maßnahmen vornehmen, das darf nur die Polizei, d.h. man muss ersteinmal der Gaffer habhaft werden. Bis dahin, kann man aber nicht warten, sondern muss sofort helfen. Der Anreiz ist weg, wenn der Gaffer nichts mehr zu sehen hat.
  • 11.09.2016, 07:21 Uhr
  • 3
Peter Leopold
Oder eben, wenn die negativen Auswirkungen größer sind, als der vermeintliche Nutzen...
  • 11.09.2016, 07:24 Uhr
  • 0
Xilef, Deine Denkweise ist einfach spitze, würden Poltiker auf Bürger hören, wäre sehr vieles anders
  • 11.09.2016, 10:59 Uhr
  • 2
Es ist schlimm, dass Gaffer das Fotografieren über das Leben retten stellen. So lange das toleriert wird, wird sich nichts ändern und genau da triffst Du den Kern; "es ist traurig, dass das Volk so weit unten angekommen ist"
  • 11.09.2016, 13:49 Uhr
  • 1
Rabeah, ich fände es nicht gut, wenn Politiker auf Bürger hören würden, denn dazu gibt es zu viele, auf die sie hören müssten. Ich fände es gut, wenn die Politiker schon mal auf sich hören würden, dann würden sie auch den Bürger hören....
  • 11.09.2016, 18:27 Uhr
  • 1
Damit ist gemeint, dass Bürger mehr Durchgreifen und schärfere Gesetze wünschen, aber die Politik regiert vorbei. Das ist wie beim Zug, wer vorbeirangiert, steht eines Tages auf dem Abstellgleis und da steht die Regierung nebst den anderen Möchtegernpolitikern
  • 11.09.2016, 18:40 Uhr
  • 1
Sehe ich nicht ganz so Rabeah. Das von Dir beschriebene Wünschen gitl nur so lange, als man selbst nicht betroffen ist.
Ich denke Xilef hat da die bessere Formulierung gewählt.
Unabhängig davon ist es nicht möglich, alle Eventualitäten zu "regeln". Nirgendwo auf dieser Welt.
  • 11.09.2016, 21:25 Uhr
  • 1
Wenn Gaffer filmen oder fotografieren, das bedeutet dem Verunglückten die Würde zu nehmen.
  • 11.09.2016, 21:34 Uhr
  • 2
Um den Gaffern ihr perfides Hobby zu nehmen, bräuchte man als erste Maßnahme nur Paravents aufstellen. Meinetwegen mit Aufdruck auch eines Sponsors....mit als Verletzten wäre es egal, wer die Dinger bezahlt und ob sein Logo drauf ist.

Neue Wege braucht das Land!
  • 11.09.2016, 21:39 Uhr
  • 1
das ist sicher richtig Rabeah, meint aber nicht meinen Kommentar. Der war auf Xilef bezogen und seinen Hinweis, dass Politiker auf sich selbst, also ihr eigenes Gewissen hören sollten.
Du scheinst mir etwas verbittert, kann das sein?
  • 11.09.2016, 21:40 Uhr
  • 0
neue Wege sind wirklich gefragt, in vielerlei Themen derzeit Felix
  • 11.09.2016, 21:41 Uhr
  • 0
Christine, es tritt sicher eine gewisse Betriebsblindheit ein, wenn man lange eine Funktion ausübt. Das ist im Berufsleben auch so. Wo sind die jungen engagierten Menschen im politischen Leben? So, wie Felix respektive Xilef ja schrieb, neue Ideen, auch wenn sie erst mal außergewöhnlich sind, müssen her.
Andererseits gibt es inzwischen so viele Verflechtungen, nicht nur europaweit sondern auch weltweit, dass es wieder gut ist, wenn ein Kenner der Materie am Ruder ist.
Ideal wäre ein Zusammenspiel von beiden Charakteren.
Allerdings ist das politische Engagieren ein undankbares "Geschäft". Sobald man in die Öffentlichkeit tritt, wird man ggfs. getreten. Auch wenn man durchaus der gleichen Meinung ist, nur aus Hintergrundinformationen weiß, dass der Wunsch ein Gedanke bleiben wird. Wir haben einfach zu viel Bürokratismus und Vorschriften.
Ein unendliches Thema für mich. Leider
  • 12.09.2016, 18:04 Uhr
  • 3
leider ja, aber die Hoffnung darf man nie aufgeben, das zeigt die Geschichte. Weiter geht es immer irgendwie, ob gut oder nicht so gut. Letztlich liegt es auch an uns, auch wenn wir sicherlich begrenzte Möglichkeiten haben. Ist wie beim Umweltschutz. Wenn jeder sein "Scherflein" beiträgt, dann ist das schon ein "Großes" und kann einiges bewirken.
Ich hoffe, Deine "Realität" war nicht sehr negativ, also für Dich persönlich. Alles Gute von meiner Seite
  • 15.09.2016, 22:33 Uhr
  • 0
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Ich war lange bei der Feuerwehr,wir hatten immer Leute abgestellt die versucht haben das gaffen zu verhindern ,nur gelungen ist das nicht,die fahren ihre Autos kaput nur um näher an das Grschehen rann zu kommen , und wir müssen das Fahrzeug dann bergen
  • 11.09.2016, 05:48 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Na DAS sind aber schon die Hardcore-Gaffer...
  • 11.09.2016, 05:50 Uhr
  • 1
Nee leider nicht die sind über einen Acker bis direkt an die unfallstelle rann gefahren,umd kamen nicht wieder weg
  • 11.09.2016, 05:52 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Hmm..also ich wäre dann mit einem Bagger gekommen und hätte die Acker-Gaffer zugeschüttet...
  • 11.09.2016, 05:53 Uhr
  • 2
Es gab jede menge Gaffer und Lacher die bei der Bergung bei diesem Depp zugeschaut haben
  • 11.09.2016, 05:55 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Hmm..mir fehlt dafür jedes Verständnis - und das ist keine Frage von Toleranz mehr...
  • 11.09.2016, 05:56 Uhr
  • 1
Es kommt zu Unfällen weil wir dichter rann müssen als wir kommen,weil die Gaffer vor uns da sind
  • 11.09.2016, 05:58 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Na dann bin ich gespannt, ob der neue Gesetzesentwurf etwas daran ändert...
  • 11.09.2016, 05:59 Uhr
  • 2
Glaub ich nicht, da setzt das Gehirn völlig aus ,und wer soll das ahnden wir haben normal alle Hände voll zu tun
  • 11.09.2016, 06:01 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Es ist ja bisher so, dass es auch kaum eine Handhabe gibt. Wenn sich die zur Verfügung stehenden Mittel ändern, ist vielleicht auch die Hemmschwelle höher...
  • 11.09.2016, 06:03 Uhr
  • 0
Blodsinn die Hemmschelle wird nicht durch ein gesetz höher.wenn man so eine chance verpasst die kommt nie wieder also Handy raus und drauf
  • 11.09.2016, 06:06 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Eine Chance ? Vielleicht eben auch die Chance auf Abnahme des Handys und einem netten Strafverfahren. Dazu braucht man natürlich auch die Grundlage durch das Gesetz, die es bisher gar nicht gibt
  • 11.09.2016, 06:08 Uhr
  • 1
Du hast recht , sorry,aber ich hab mich so oft darüber geärgert.
Ich hoffe das sie da was macjen und auch kräftig durchsetzen
  • 11.09.2016, 06:11 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Nun..der Entwurf ist da. Er muss nur noch umgesetzt werden. Und die Chancen stehen nicht schlecht. Aber ich kann verstehen, dass man sich darüber aufregen kann...
  • 11.09.2016, 06:12 Uhr
  • 0
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die Gaffer gibt es zuhauf, vorallem auf der Straße und auf der Autobahn....ist auch im Klinikbereich nicht so ganz ,,ohne".... wobei man es da noch besser kontrollieren kann, wenn jemand behindert oder Fotos macht!....Sehe aber schon ein Problem, daß solche Leute auf der Straße so einfach dingfest gemacht werden können..wenn sie sich nicht ganz ausgeprägt verhalten...... den im Notfall ist es eben so daß Rettungskräfte sich eben um den,,Notfall" kümmern und auch die Polizei hat oft nicht gleich die Zeit sich vorrangig um diese Leute zu kümmern die dann Fotos gemacht haben, da diese dann schnell auch verschwunden sind... ist insgesamt ein Thema für den Notarzt und alle Rettungskräfte.....doch diese haben wenig Zeit es auf den Plattformen ausgiebig zu thematisieren.....manchmal muß man als Ersthelfer etwas ,,lauter" werden!
  • 10.09.2016, 20:56 Uhr
  • 3
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Das sind für mich die Gleichen , die mit Begeisterung
Big Brother anschauen !
Für mich können diese Voyeure nicht hoch genug bestraft werden !
  • 10.09.2016, 18:53 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Na toll...ich geb´das mal so weiter Aber im Ernst...MUSS man sich auf diese Art profilieren, dass man ein solches Video ins Netz stellt ?
  • 10.09.2016, 19:03 Uhr
  • 0
Als das der Anschlag im Olympiaeinkaufszentrum war bekam mein Sohn per Whats App Bilder von einem Opfer
Um deine Frage zu beantworten NEIN !
Das ist mehr als pietätlos !
Viele ( vom Alter unabhängig ) verlieren vollkommen ihre Grenzen !
  • 10.09.2016, 19:06 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Ich weiß auch nicht, was die Ursache ist, das plötzlich alle moralischen Grenzen ignoriert werden. Darum muss der Gesetzgeber handeln und es braucht sich dann keiner beschweren...
  • 10.09.2016, 19:11 Uhr
  • 0
Solchen Leuten muß es an den Geldbeutel gehen !
Da tut es den meisten weh
Eine Bewährungsstrafe würde m.E. nichts bringen
  • 10.09.2016, 19:16 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Stimmt. Tut ihnen nicht weh
  • 10.09.2016, 19:19 Uhr
  • 1
Rischdisch!!!!!!
  • 10.09.2016, 20:00 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Na dann bin ich ja schon auf Montag gespannt. Im Themenchat geht es dann genau um dieses Thema!
  • 10.09.2016, 20:15 Uhr
  • 0
Ich tu mir immer schwer im Chat, weil es dort recht fix zu geht. Aber ich werd's mal versuchen.
  • 10.09.2016, 20:21 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Das Geheimnis...am Anfang immer nur auf 1-2 andere Nutzer im Chat konzentrieren. Der Rest kommt dann von ganz alleine dazu. Schwierig wird es nur, wenn Alle durcheinander reden
  • 10.09.2016, 20:41 Uhr
  • 0
Wer gern Spiele spielt um punktemässig dutzende von "\Gegnern" abzuballern ist doch froh, wenn er mal "live" dss sehen kann, was sonst nur virtuell passiert. Tagtäglich sehen wir auch gerne Action-Filme wo es richt kracht und normale Nachrichten ohne Bimms und Knall sind langweilig. Mich wundert da garnichts mehr.... Nun will man per Bestrafung den Charakter ändern?.
  • 10.09.2016, 21:01 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Nein...aber vielleicht die Hemmschwelle
  • 10.09.2016, 21:05 Uhr
  • 0
Leider nicht.... sie glauben alle, man würde sie nicht erwischen, genau wie Ladenldiebe....
  • 10.09.2016, 21:06 Uhr
  • 2
Wenn es bestraft wird, macht man es heimlicher, o ....dass man die cams nicht gleich sieht.
  • 10.09.2016, 21:07 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Dann ist es aber auch schwieriger, etwas aufzunehmen
  • 10.09.2016, 21:08 Uhr
  • 0
Stimmt... Ich würdenicht das Filmen bestrafen, sondern knallhart das Veröffentlichen... mit Knast.
  • 10.09.2016, 21:10 Uhr
  • 2
A. Donis...wir sind hier nicht in Texas..... Vielleicht wären einige Sozialstunden auf der Unfallchirurgie angebracht und eben dann auch dementspechende Pflichtvorträge und Konfrontationen mit dem Verhalten in vergangener Zeit....wenns schlimm war dann auch von mir aus noch Geldstrafen.....doch der Mensch lernt am meisten mit dem Ort des Geschehens und den Folgen... da machen sich dann auch oft wirklich Leute Gedanken über ihr Verhalten und manchmal ändern sie es sogar.....
  • 10.09.2016, 21:37 Uhr
  • 1
Liebe Heiderose, deine Erfahrungen decken sich nicht mit den Fotografen, die ich meine und dein Bild war sicher noch nicht im Internet..... aber meines.

Der Veröffentlicher meines Unfallfotos wurde ermittelt, aber er hatte zur Zeit des Unfalls ein Alibi, war also nicht zugleich der Filmer. Soweit meine Meinung.
  • 10.09.2016, 21:45 Uhr
  • 2
das ist sicher richtig daß mein Bild nicht im Internet war....ist auch gut so....trotzdem leben wir in einem demokratischen Land wo es bestimmte Auflagen für verstöße gibt......und man weiß aus vielen Untersuchungen daß der Knast da am wenigsten hilfreich ist...weil derjenige der etwas lernen soll in Zukunft nicht mehr zu machen, es am allerwenigsten im Knast lernt... dies ist wissenschaftlich und auch in der Praxis schon gut belegt!!
  • 10.09.2016, 21:53 Uhr
  • 2
... Na, das sag mal einem, der dich vergewaltigt hat..... Sorry..

und in der Sylvesternacht in Köln ?... Babbel, Babbel -statt Polizeihilfe ?
  • 10.09.2016, 21:54 Uhr
  • 2
mich hat keiner vergewaltigt...und auch da ist Knast nicht die erste Wahl.....aus meiner Sicht! ...kurzfristig vielleicht, doch dann muß er damit professionell konfrontiert werden, damit sich in ihm etwas bewegt und er ,,nachdenken,,kann... dies kann schon in einer dementsprechenden Einrichtung geschehen doch eben mit Konfrontationen wo er sein verhalten reflektieren kann.....gelingt nicht immer und überall..aber doch recht oft......und um Vergewaltigung geht es hier jetzt auch nicht!
  • 10.09.2016, 22:03 Uhr
  • 1
...dann schaff den Knast ab und die Polizei und die Gerichte alle ab. Bin gespannt, wie deine Welt dann funktioniert und wer das finanziert, die Bösewichte zu missionieren.
  • 10.09.2016, 22:07 Uhr
  • 2
Brauch ich nicht abzuschaffen, braucht man alles und im übrigen bin ich krankenschwester....weiß schon wovon ich rede!! Und nochmal es ging um ,,Unfallopfer" ....schon vergessen!
  • 10.09.2016, 22:10 Uhr
  • 1
Ich bin Polizeikommissar und weiss auch wovon ich rede.
  • 10.09.2016, 22:13 Uhr
  • 2
also gut...dann sind wir zwei uns ja gar nicht sooo fremd...oder??
  • 10.09.2016, 22:14 Uhr
  • 0
Nein, sind wir nicht, aber Polizisten werde viel eher von Gewalt-Tätern angegriffen, viel eher als Krankenschwestern im Hospital, daher denk ich nicht mehr so sozial wie du.
  • 10.09.2016, 22:16 Uhr
  • 2
Du meinst Polizisten haben es mehr mit Gewalttätern zu tun als Krankenschwestern, ja da kann ich Dir zustimmen, doch ich muß in einer bestimmten Einrichichtung die ich jetzt hier, sorry, nicht so genau erläutern kann auch ganz schön aufpasssen...manchmal....vorallem nachts.... weißt wahrscheinlich was ich meinen könnte...und es ist oft sehr grenzwertig und manchmal habe ich dann die Polizei zu Gast, worüber ich sehr froh bin...also von abschaffen ist keine Rede....doch es ist trotzdem so daß es laut meiner und vielen Erfahrungen so ist daß jemand der ein Unrecht begangen hat nicht immer nur im Knast auf lange sicht aufgehoben ist....es gibt ja auch dann Gesetze wo der Maßregelvollzug in Kraft tritt wenn es dementsprechende Auflagen gibt..und dort werden Täter dann auch konfrontiert und wenn sie wollen wieder eingegliedert....dies weißt Du aber auch!! Aber nochmal....es ging doch jetzt um Unfallopfer, warum machst Du jetzt das Faß mit den Vergewaltigungen auf....versteh ich nicht...... vielleicht reden wir auch aneinander grad vorbei
  • 10.09.2016, 22:29 Uhr
  • 2
Dss mit dem Vergewaltiger ist hier bei uns passiert, nach Sicherungsverwahrung und langer Therapie. ..... Ist er wieder inFreiheit rückfällig geworden. Alle Therapie hal nix... Leider...
  • 10.09.2016, 22:38 Uhr
  • 3
ich geb Dir ja recht daß es nicht immer funktioniert....ist auch ein heißes Thema....... doch warum greifts Du mich denn an...ich will eine Polizei abschaffen....Gott bewahre mich davor.... doch nochmal es ging doch um Unfallopfer, könntest Du denn dazu noch was sagen?
  • 10.09.2016, 22:43 Uhr
  • 3
Man sollte den Gaffern, sofort das Handy abnehmen, das Video oder Bilder sofort löschen. Das wäre die bestmögliche Lösung. Was gelöscht ist, ist weg und die schriftliche Strafe kommt hinterher.
Es nützt nichts, nur die Tat schriftlich aufnehmen, aber Fotos und Video belassen, damit sie es ins Netz stellen können..
  • 10.09.2016, 22:44 Uhr
  • 2
Viele Gaffer aus fahrenden Autos könntest du eine extra Ermittlungsgruppe zuweisen, soviel Personal hat man meist garnicht.
  • 10.09.2016, 22:45 Uhr
  • 3
dies finde ich ja auch, doch wie schon erwähnt ist es oft nicht einfach für die Polizei dies gleich zu machen..denn die müssen sich auch erst um den Tatort kümmern, ja vielleicht dann mehr Polizei....was aber aus meiner Erfahrung oft auch nicht immer gleich zu machen ist...die können ja nicht hexen...und als Privatperson kannst <du das zwar ansprechen aber abnehmen ist schwieriger, weil dann Entwendung vom Eigentum!
  • 10.09.2016, 22:48 Uhr
  • 1
Diese Autofahrer müssten zur Fahnung ausgeschrieben werden. KFZ Kennzeichen durchgeben und anhalten lassen, Handybilder löschen, Geldstrafe kassieren!
Aber wie das so in DL ist, da wird erst mal 5 Jahre in der Regierung herumgeeiert bis ein solches Gesetz überhaupt durchkommt. Das sind ja Täter und Täter werden geschützt.
Die Verunglückten, die sind Opfer und das ist nachrangig.
  • 10.09.2016, 22:52 Uhr
  • 2
In der Praxis sähe das dann so aus. Ein schwrer Unfall mit z.B. 3 Schweverletzten, eine Unfallanzeige gegen den Unfallverursacher........ Und 30 Anzeigen gegen Gaffer ? - deren Personalien dun nicht hast...?
  • 10.09.2016, 22:53 Uhr
  • 3
Dieses Problem muss aber eine Lösung finden, man kann nicht ewig nur die Gaffer schonen mit solchen Schmeichelreden. Das Problem liegt in der Natur der Sache, dass DL Jahre braucht, um ein Gesetz umzusetzen. In anderen Länder geht das schneller. Allerdings haben Opfer in anderen Länder Recht und hier haben nur die Täter Rechte.
  • 10.09.2016, 22:56 Uhr
  • 1
ja eben ...ich sage doch es ist nicht einfach das alles gleichzeitig unter einen Hut zu bringen.....doch wäre nicht schlecht so viel wie möglich Kennzeichen notieren und dann halt fahnden lassen......doch wenn man keine kennzeichen hat, dann hat man nichts zu fahnden....alles leichter gesagt als dann umgesetzt...
  • 10.09.2016, 22:59 Uhr
  • 1
Genauso sehe ich das auch. So lange keine Strafe direkt auf dem Fuße folgt, so lange wird der Gaffer, Gaffer bleiben.
  • 10.09.2016, 23:01 Uhr
  • 2
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Wenn die Polizei um das 3 fache verstärkt wird, kann man auch neben der Unfallaufnahme 50 Gaffer verfolgen....
  • 10.09.2016, 23:26 Uhr
  • 3
genau das ist ein Punkt.....doch sicher nicht so einfach Zukunft, Oder?
  • 10.09.2016, 23:28 Uhr
  • 1
An der Polizei wird gespart. Jeder Bürger weiss, dass das der falsche Weg ist und die Regierung weiss das auch.
Was nützt es hier zu diskutieren, wenn die Regierung die Täter immer wieder und immer weiter schützt.
Armes DL - Deine Opfer bleiben Opfer!
  • 10.09.2016, 23:30 Uhr
  • 3
ja, so wird es leider noch länger sein
  • 10.09.2016, 23:31 Uhr
  • 2
Es wird so gemacht, weil es bequem ist. Im Knast ist kein Platz mehr und neue Knaste kosten Geld, deshalb lässt man die Täter lieber laufen und verhängt Sozialstunden auf Bewährung
  • 10.09.2016, 23:34 Uhr
  • 1
  • 11.09.2016, 00:56 Uhr
  • 0
Vor lauter Gaffer-Anzeigen, Gaffer-Verfolgung, - Gaffer-Identitätsfeststellung und Gaffer-Beweismittelsichtung - - - hättest du zuletzt einen 5 mal so langen Autobahn-Unfall-Stau - wie normal ! - die beschädigten Autos immer noch auf der Straße - den ADAC auf dem Hals und zusätzlich 4 Überstunden. . . . vorausgesetzt - KEINER - der Gaffer streitet seine Tat ab oder legt Widerspruch, bzw. Berufung ein !

Wenn der Unfall nicht ordentlich aufgenommen wurde, beschwert sich zuletzt noch die Versicherung !
  • 11.09.2016, 01:01 Uhr
  • 4
In dem Punkt gebe ich Dir zunächst Recht
So lange nur darüber geredet wird, die Politik sich aber nicht regt, dann ist der Zustand so wie er ist. Würde die Politik endlich etwas dagegen tun, dann mag es zwar noch eine Zeitlang so weitergehen. Würde aber ein Gesetz empfindliche Geldbussen auferlegen mit evtl. Führerscheinentzug bei Wiederholung, dann würde dieser oben beschriebene Stau sich ganz schnell verkürzen.
Das Volk braucht nicht so lange, um das neue Gesetz zu begreifen, wie die Politiker, um das Gesetz umzusetzen.
Begreifen, verstehen, umsetzen, verfolgen, bestrafen - da sind die Hirnwindungen bei den Politikern nach dem Amtseid plötzlich anders gepolt. Das Volk hat begriffen, Politiker greifen noch - bis sie begreifen - das kann lange dauern
  • 11.09.2016, 10:23 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Nicht unbedingt. Der entsprechende Gesetzesentwurf liegt bereits vor...
  • 11.09.2016, 10:26 Uhr
  • 1
Bis der gelesen, bearbeitet und zur Debatte kommt, vergehen nicht Monate sondern evtl. sogar Jahre.
Was als Entwurf liegt, wird mehr als oft wieder verworfen.
Selbst solche Armutsschamgrenzengesetze wie HartzIV, werden weder neu entworfen, die werden noch nicht einmal diskutiert, denn Armut ist nützlich, deshalb bleiben solche Gesetz erhalten.
  • 11.09.2016, 10:35 Uhr
  • 2
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Entschuldigung können sie mal zur Seite gehen ich möchte den Schwer verletzten der in seinem Blut liegt fotografieren
Solche Worte müssen sich die Retter und die Polizei anhören sofort verhaften basta.
Wenn diese "Gaffer" einmal selbst in solch einer Situation sind gehören sie auch erst einmal fotografiert bevor man ihnen hilft ob ihnen das gefallen würde
  • 10.09.2016, 15:54 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Natürlich nicht. DAS gilt ja dann nur für Andere
  • 10.09.2016, 16:01 Uhr
  • 0
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Richtig, das sollte nicht sein.. die Gafferei bei einem Unfall schadet nur dem Verunglückten, manche stehen so nahe dran, daß sich der Notarzt erst den Weg frei rufen muß und dann womöglich noch von Handys Aufnahmen machen, ich würde mich bedanken... aber das sind Menschen alles wissen wollen, aber nicht den Verstand dazu....
  • 10.09.2016, 10:37 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Und das Problem ist einfach, dass es NOCH kein explizites Gesetz dafür gibt...
  • 10.09.2016, 10:54 Uhr
  • 1
Man ist aber dabar, dass Gaffer wenn sie behindern oder Fotografierer bestraft werden...
Es ist aber auch nicht normal wie sich manche Menschen verhalten.

Genau so ist es auf Autobahnen, passiert ein Unfall gibt es auch auf der Gegenfahrbahn Stau, weil Gaffer fast im Schritttempo fahren um sehen zu können was passiert ist...
  • 10.09.2016, 10:59 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Es gibt zwar derzeit eine Regelung, aber die ist völlig unzureichend. Außerdem wird dadurch nicht verhindert, dass z.B. die Persönlichkeitsrechte von Unfalltoten verletzt werden. DAS soll korrigiert werden.
  • 10.09.2016, 11:01 Uhr
  • 2
das MUß korrigiert werden Peter...
  • 10.09.2016, 11:03 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Man wird ja sehen, ob dieser Gesetzesentwurf angenommen wird...
  • 10.09.2016, 11:15 Uhr
  • 1
Ich hoffe es sehr Peter !!!!!!
  • 10.09.2016, 11:23 Uhr
  • 0
Was ich nicht verstehen kann, manche sehen ein Unfallopfer an oder einen toten Menschen, als wäre es nichts.. ich für meine Person leide in so einem Moment so sehr, daß ich weder etwas sehen und auch nicht fotografieren könnte.

Was ist aus so viele Menschen geworden.. Gefühllos und ohne Respekt??????
  • 10.09.2016, 11:25 Uhr
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Peter Leopold
Naja...gegenüber Leichen bin auch auch eher unempfindlich, Da habe ich schon zu Viele gesehen. Und wenn man keinen Bezug zu Demjenigen hat, kann ich schon verstehen, dass man etwas abgestumpft ist...
  • 10.09.2016, 11:27 Uhr
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Nachtrag: man bemerkt es sogar hier, dieses Thema scheint nicht zu interessieren... ich habe bewußt einige Zeit gewartet bis ich hier kommentierte.
  • 10.09.2016, 11:27 Uhr
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Peter Leopold
Am Wochenende darfst Du nicht zu viel erwarten...
  • 10.09.2016, 11:28 Uhr
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OK Peter... DUUU, das glaube ich dass Du schon viele Leichen in Deinem Leben gesehen hast... aber die Gaffer auf der Strasse haben nicht Deine Erfahrung gemacht und ich weis, daß es Ärzte gibt, die jedesmal mit sich zu kämpfen haben, wenn ihnen ein Patient stirbt.

Nein, nein Peter unsere Gesellschaft ist sehr kalt geworden.
  • 10.09.2016, 11:30 Uhr
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Peter Leopold
SO neugierig kann man doch nicht sein..ODER ?
  • 10.09.2016, 11:33 Uhr
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Ich weis es nicht, ich kann mich in deren Gefühle oder Verstand nicht einfinden...
  • 10.09.2016, 11:35 Uhr
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Peter Leopold
Hmm...vielleicht ist das bei Manchen auch besser so
  • 10.09.2016, 11:36 Uhr
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ja, mag schon sein...

so Peter ich gehe mir mal was zu essen richten.. ich denke heute gibts auch bei mir mal Schnitzel

Dir einen schönen Tag und Sei lieb, dann bekommst Du vielleicht auch Schnitzel
  • 10.09.2016, 11:38 Uhr
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Peter Leopold
Steak ist schon reserviert Schönen Samstag!
  • 10.09.2016, 11:43 Uhr
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dann ist doch der Tag gerettet.. gelle Peter

Danke....
  • 10.09.2016, 11:49 Uhr
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