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Warnung: Wer zu viel von diesen Tiefkühl-Pommes isst, kann Krebs bekommen

Warnung: Wer zu viel von diesen Tiefkühl-Pommes isst, kann Krebs bekommen

News Team
30.09.2016, 10:24 Uhr
Beitrag von News Team

In der aktuellen Oktober-Ausgabe hat das ÖKO-TEST-Magazin Tiefkühlpommes ins Labor geschickt. Das Resümee: Leider ist der Schadstoff Acrylamid immer noch ein Thema. Aber auch Keimhemmer konnte das Labor in einigen Marken nachweisen. Es gibt noch eine gute Nachricht: Von den 19 getesteten Produkten erhielten immerhin acht das Testurteil „sehr gut“ oder „gut“. Am besten schnitten die "Natural Cool Pommes Frites" von Demeter und die nur halb so teuren "Quality Pommes Frites" von Real ab.

Acrylamid entsteht, wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffeln gebacken, gebraten, frittiert oder geröstet werden. Der Schadstoff löst in Tierversuchen Krebs aus und ist erbgutschädigend. Mit Ausnahme von drei Marken enthielten alle Tiefkühlpommes im Test diesen Stoff, allerdings analysierte das Labor bei acht nur Spuren.

Bei den anderen liegt der Acrylamidwert zwar noch unter dem sogenannten Signalwert, dennoch sollten Verbraucher vorsichtig sein. Der Schadstoff steckt in zahlreichen Lebensmitteln, die täglich verzehrt werden. Nach Ansicht von ÖKO-TEST sollte ein einzelnes Nahrungsmittel daher nicht mehr als zehn Mikrogramm Acrylamid enthalten. Neun Tiefkühlpommes übersteigen diesen Wert. Darunter auch die beliebten "1-2-3-Frites" von McCain.

Die Verbraucherzentrale bestätigt, dass Acrylamid in Lebensmitteln das Krebsrisiko für Verbraucher aller Altersgruppen potenziell erhöhe und Glycidamid, eines der hauptsächlichen Stoffwechselprodukte, die wahrscheinlichste Ursache der in Tierversuchen beobachtete Genmutationen und Tumoren sei.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass in einigen Packungen Chlorpropham nachgewiesen werden konnte. Konventionelle Landwirte greifen oft zu diesem Keimhemmer. Doch der Stoff ist vermutlich krebserzeugend. Frei sind nur die vier Bio-Produkte im Test. Die Öko-Bauern versuchen, die Keimbildung durch eine temperaturgesteuerte Lagerung zu verhindern.

Unverständlich für die Tester ist zudem, dass zwei Hersteller den Fritten Glukose bzw. Dextrose zusetzen. Der zusätzliche Zucker ist vollkommen unnötig.

Immerhin kann ÖKO-TEST knapp die Hälfte der untersuchten Marken empfehlen. Allerdings zählen die heißen Kartoffelstangen nicht gerade zu den gesündesten Mahlzeiten und sollten daher nicht jede Woche auf dem Speiseplan stehen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2016 gibt es seit dem 29. September 2016 im Zeitschriftenhandel.

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