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Neonazi geht wegen KZ-Tattoo in Berufung und erlebt böses Erwachen

Neonazi geht wegen KZ-Tattoo in Berufung und erlebt böses Erwachen

News Team
09.11.2016, 15:12 Uhr
Beitrag von News Team

Das ging nach hinten los für den vorbestraften NPD-Kommunalpolitiker Maurice Z. (Name geändert). Vor dem Landgericht Neuruppin ist er in der Berufungsverhandlung nun zu einer noch härteren Strafe verurteilt worden. Der Richter schickt ihn für acht Monate ins Gefängnis, weil er mit einem KZ-Tattoo im Erlebnisbad aufgefallen war und somit den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllte. Das Gericht folgt damit ohne Abstriche der Empfehlung der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger hatte auf Freispruch für seinen Mandanten plädiert.

Richter Jörn Kablow sagte, er habe nicht den Eindruck eines "unsicheren Zurückweichens" vor einem stärker werdenden Rechtsradikalismus erwecken wollen. Maurice Z. habe mit dem Tattoos die Verbrechen der Nationalsozialisten offensichtlich gebilligt.

Der Mann ist wegen Körperverletzung vorbestraft. Er sitzt für die rechtsextreme NPD im Kreistag Barnim. Die Tätowierung hat er inzwischen abändern lassen.

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