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Giftköder: Gefahr für Tiere und Kinder – Tierschützer belohnen Hinweise mit 500 Euro

News Team
23.11.2016, 10:44 Uhr
Beitrag von News Team

Die Suche nach den Tierquälern, die in ganz Deutschland Giftköder auslegen, geht weiter. Bereits vor wenigen Tagen wurden erneut vergiftete Lockstoffe für Hunde in Burghaslach / Stuttgart gefunden. Deshalb unterstützt die örtliche Tierschutzorganisation PETA nun die Ermittlungen nach möglichen Tierquälern mit einer Belohnung von 500 Euro.

Zeugen, die Hinweise zur Auslegung von Giftködern geben können, sollen sich bitte an die Polizei Neustadt per E-Mail oder telefonisch unter der 09161 88 53 0 wenden.

Passanten, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an die Tierrechtsorganisation zu wenden – auch anonym. PETA weist darauf hin, dass Tierhalter, deren Vierbeiner Opfer von präparierten Ködern wurden, in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten sollten. Auch verdächtige Funde sollen sofort bei der Polizei gemeldet werden.

„Der Täter muss schnellstmöglich gefasst werden, damit die Vierbeiner wieder sorglos spazieren geführt werden können“, betont Judith Pein im Namen von PETA.

Neben der Gefährdung für Hunde und Katzen stellen Giftköder auch eine Gefahr für Kinder und freilebende Tiere dar.

Tierhalter sollten jetzt besonders auf ihre vierbeinigen Freunde achten und im Falle eines Verdachts auf Verzehr von präparierten Ködern umgehend einen Tierarzt aufsuchen.“

PETAs Tipps für Erste-Hilfe-Maßnahmen:
Besteht der Verdacht, dass ein Tier einen mit Gift oder gefährlichen Gegenständen gespickten Köder gegessen hat, muss umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Es besteht Lebensgefahr – das Tier kann an inneren Verletzungen qualvoll sterben. Bei Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, starker Unruhe oder Apathie, einer gelblichen Verfärbung der Schleimhäute, blassem Zahnfleisch, großen Pupillen, Atembeschwerden oder Krämpfen muss ebenfalls umgehend der Tierarzt aufgesucht werden – denn Gift wirkt schnell. Der Hund sollte beruhigt und angeleint werden. Ein Maulkorb oder eine Maulschlinge darf nicht angelegt werden, da Erstickungsgefahr bei Erbrechen droht.

Ist das Tier bereits bewusstlos, sollte es in die stabile Seitenlage gebracht und die Atemwege freigehalten werden. Für eine schnelle Diagnose ist es sinnvoll, eine Probe des Köders oder des Erbrochenen mit zum Tierarzt zu nehmen.

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