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Schnee-Verwehungen, Sturmböen und Glätte - Wetterdienst schlägt Unwetter-Ala ...

Schnee-Verwehungen, Sturmböen und Glätte - Wetterdienst schlägt Unwetter-Alarm

News Team
03.01.2017, 13:32 Uhr
Beitrag von News Team

WARNLAGEBERICHT für Deutschland ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 03.01.2017, 11:00 Uhr:

Zunehmender Wind, ab dem späten Nachmittag STURM und starke SCHNEEFÄLLE im Bergland mit Schneeverwehungen, UNWETTER! An der Nordsee orkanartige Böen.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

SCHNEEFALL/VERWEHUNGEN: Oberhalb 600m ab der Nacht kräftige Schneefälle und starke Verwehungen durch Sturmböen, UNWETTER! Bis Mittwochabend 20 bis 30 cm Neuschnee.

GLÄTTE: Gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe.

FROST: Im Süden leichter Frost.

STURM: Heute Windzunahme. An den Küsten Sturmböen, im Binnenland Windböen. Ab der Nacht an der Nordsee orkanartige Böen Bft 11. UNWETTER VORABINFO aktiv.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 04.01.2017, 11:00 Uhr:

Die Ausläufer eines zur Ostsee ziehenden Sturmtiefs greifen ab dem Abend auf Deutschland über.

Heute Nachmittag frischt von Norden her der Westwind auf. Bereits am Spätnachmittag muss an den Küsten und im höheren Bergland mit Sturmböen gerechnet werden. In der Nordosthälfte gibt es verbreitet starke, später lokal stürmische Böen.

Zudem intensiviert sich im Tagesverlauf schauerartiger Niederschlag über der Nordosthälfte. Im Harz sind bis zum Abend in Lagen oberhalb von 500 m 10 bis 15 cm Neuschnee möglich. Am Thüringer Wald und am Erzgebirge werden um 5 cm erwartet. Sonst sind die Neuschneemengen gering.

In der Nacht nimmt der Wind weiter zu, sodass es abgesehen vom Südwesten verbreitet zu STURMBÖEN um 80 km/h kommt. In den freien Lagen des höheren Berglandes kommt es zu Orkanböen. Des Weiteren intensivieren sich die Niederschläge. Sie kommen bis zum Morgen etwa bis zur Donau voran.

Die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf 600, im Süden auf etwa 400 m an. In den Nordweststaulagen der Mittelgebirge kommt es zu kräftigen Schneefällen. Teilweise sind dort bis zum Morgen 10 - 15 cm Neuschnee möglich. Dabei kommt es zu STARKEN SCHNEEVERWEHUNGEN (UNWETTER).

Am Mittwoch setzt sich die Sturmsituation fort. Die Niederschläge gehen zunehmend in Schauer über. Die Schneefallgrenze sinkt dabei allmählich bis ins Tiefland. In der Nordosthälfte sind Schnee- und Graupelgewitter mit schweren Sturmböen möglich. In den Nordweststaulagen und im Stau der Alpen halten die kräftigen Schneefälle an. Dort muss weiterhin mit starken Verwehungen gerechnet werden (UNWETTER). Bis Mittwochabend sind in einigen Nordweststaulagen der Mittelgebirge insgesamt Neuschneemengen von 20 - 30 cm, lokal auch über 30 cm möglich.

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