wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
33 Millionen Frauen betroffen - Medikament für Schwangere hätte nie in den H ...

33 Millionen Frauen betroffen - Medikament für Schwangere hätte nie in den Handel kommen dürfen

News Team
09.01.2017, 10:09 Uhr
Beitrag von News Team

Eine aktuelle Studie enthüllt: dieses Medikament für Schwangere hätte nie auf den Markt gelangen dürfen.

Wie die kanadische Zeitung The Star berichtet, haben die beiden Mediziner Rujun Zhang und Navindra Persaud in einer groß angelegten Studie die Pille Diclectin genauer unter die Lupe genommen. Das Präparat, das in den USA unter dem Namen Diclegis gehandelt wird, soll Schwangeren helfen, die an Morgen-Übelkeit leiden. Seit Einführung sollen weltweit über 33 Millionen von Frauen das Medikament in der Schwangerschaft eingenommen haben.

Navindra Persaud erklärte, dass bei dem Zulassungsverfahren 1975 massive Fehler begangen worden seien. Damals sei das Präparat an 2.300 Frauen getestet worden, von denen aber 31 Prozent den test vorzeitig abgebrochen hätten. Die Werte dieser Frauen seien in der Folge nicht weiter untersucht worden. Unter diesen Umständen hätte Diclectin nicht zugelassen werden dürfen.

So sieht die Pille aus, die sich viele Schwangere aus den USA kommen lassen:


In Deutschland ist Diclectin nicht zugelassen. Es gibt auch kein anderes Medikament, das speziell gegen Morgen-Übelkeit in der Schwangerschaft gerichtet ist. In Deutschland war allerdings eine Kombination derselben Wirkstoffe in den 1970er-Jahren und den frühen 1980er-Jahren unter dem Namen Lenotan im Handel.

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA gab Bekannt, man werde die Studie genau studieren und erklärte weiter, dass das Medikament trotzdem auch weiterhin als sicher und wirksam gelte.

Unglaublich süß: Baby sieht seine Mama endlich zum ersten Mal

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.