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Arsen in Baby-Kost gefunden - auch Hipp betroffen!

Arsen in Baby-Kost gefunden - auch Hipp betroffen!

News Team
14.03.2017, 15:00 Uhr
Beitrag von News Team

Für das aktuelle März-Heft des Verbraucher­magazins Öko-Test wurden 19 verschiedene Getreidebreis für Babys auf Schadstoffe getestet. In drei der getesteten Produkte fanden die Wissenschaftler anorganisches Arsen.

Diese drei Baby-Breis sind betroffen:

  • Hipp Bio-Getreidebrei Reisflocken
  • Töpfer Bio Organic Reisbrei
  • Lebenswert Bio Reis Vollkornbrei

ÖKO-TEST 3/2017: Getreidebreie



Wie kommt der Giftstoff in die Baby-Nahrung?


Der Ursprung der Arsen-Belastung ist Reis ist. Das Wasser, mit dem die Produzenten die Pflanzen fluten, weist hohe Gehalte an Arsenverbindungen auf. Die Reispflanzen nehmen über ihre Wurzeln das Arsen auf und reichert es in ihren Körnern an. Durch die Verarbeitung und das Erhitzen des Reises geht Flüssigkeit verloren, wodurch sich die Arsengehalte noch konzentrieren.

Wie gefährlich ist Arsen?


Das Wichtigste zuerst: Bei dem berüchtigten Mordgift handelt es sich nicht um elementares Arsen, sondern um dessen hochgiftige Verbindungen. Trotzdem ist Arsen alles andere als ungefährlich. In einer Studie konnte eine erhöhte Arsenbelastung durch hohe Arsengehalte im Grundwasser von Reisanbaugebieten mit der Entstehung von Krebserkrankungen in Verbindung gebracht werden. Deshalb gilt Arsen als krebserregend.

Weitere Informationen bei Öko Test!

Das sagt Hipp zu den Auswertungen von Öko Test:


Untersucht wurden die Breie auf das Vorhandensein von: MOSH/POSH (die unter der Bezeichnung „Mineralöle“ in Diskussion stehen), anorganisches Arsen, Pestizide und Zucker als Zutat. Die Abwertung unserer Breie um zwei bzw. vier Noten wird allein durch angeblich erhöhte Gehalte an Arsen begründet. Hinsichtlich aller anderen Punkte erhielten wir ein „sehr gut“.

Wie ist der Test aufgebaut?

Es wurden 8 Getreidebreie mit einem kleinen Reisanteil (u.a. HiPP Bio Grieß-Brei), vier reine Reisbreie (u.a. HiPP Bio Reisflocken) und sieben Breie ohne Reis getestet. Ein Vergleich dieser Breie in einem einzigen Gesamttest mit den gewählten Kriterien fällt unter die Kategorie „Äpfel mit Birnen vergleichen“. Ein solches Vorgehen ist für den Verbraucher irreführend und sorgt wie so oft für Verunsicherung und keinesfalls für objektive Aufklärung.

Das Vorkommen von kleinsten Spuren an Arsen kann in Lebensmitteln nicht komplett vermieden werden. Arsen ist ein natürlicher Bestandteil im Gestein und Erdboden. Pflanzen nehmen Arsen aus dem Boden über die Wurzel auf, weshalb Arsen in fast allen Lebensmitteln vorkommt. Da Reis auf Wasserbasis angebaut wird, nimmt er im Vergleich zu anderen Getreidesorten höhere Mengen an Arsen auf.

Wie Ökotest selbst betont, sind demnach reine Reisbreie erwartungsgemäß von Natur aus stärker von Arsen betroffen. Im Vergleich zu einem Hafer-Getreidebrei kann ein Reisbrei beim Kriterium Arsen nur „schlecht“ abschneiden.

Bei 11 der 19 Breie wurde das Kriterium Arsen gar nicht herangezogen („entfällt“), was sich deutlich auf das Gesamtergebnis auswirkt. Getreidebreie ohne Reis oder mit einem geringen Reisanteil, sind bei solch einem Bewertungsschema dann klar im Vorteil. Das ist für uns keine Bewertungsgrundlage und entzieht sich jeder objektiven Berichterstattung.

Zu den Analysenergebnissen:

Seit dem 01. Januar 2016 gilt EU-weit ein Grenzwert für anorganisches Arsen in Höhe von 0,1 mg/kg in der Rohware Reis, der für die Herstellung von Säuglings- und Kleinkindnahrung verwendet wird. Er ist selbstverständlich maßgeblich für unsere Produktion. Aber schon vor diesem Zeitpunkt haben wir Reis verwendet, der dem neuen Wert entsprach. Dies zeigt deutlich, welchen Stellenwert die Gesundheit unserer Verbraucher für uns hat.

Wir haben beide Breie von den untersuchten Chargen in einem akkreditierten Labor analysieren lassen und beide Breie weisen niedrigere Gehalte auf und halten den neuen strengen Grenzwert ein. Davon haben wir auch Ökotest unterrichtet, dies wurde jedoch nicht in der Bewertung berücksichtigt. Wie Ökotest im Bericht selbst erwähnt, erhöht sich durch den Herstellungsprozess der Gehalt an anorganischem Arsen im fertigen Endprodukt durch die Trocknung der Reiskörner. Eine Aussage zur Qualität der Rohware lässt sich daher nur bedingt treffen.

Liebe Eltern, wir versichern Ihnen, jede Reislieferung, die bei uns im Haus eingeht, wird auf Arsen getestet. Wir akzeptieren und verarbeiten nur die Rohware, die unseren strengen Qualitätsanforderungen und jederzeit allen gesetzlichen Anforderungen entspricht. So ist sichergestellt, dass alle unsere HiPP Produkte, die Reis enthalten - auch die beiden von Ökotest bewerteten HiPP Bio-Getreidebreie - für eine gesunde und sichere Ernährung des Babys bestens geeignet sind.

Ökotest spielt wieder einmal leichtfertig mit den Ängsten der Verbraucher, obwohl unsere Produkte höchster Qualität entsprechen.

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