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Krankenkasse warnt: Diese 5 Kinder-Lebensmittel sind gesundheitsschädlich

Krankenkasse warnt: Diese 5 Kinder-Lebensmittel sind gesundheitsschädlich

News Team
25.04.2017, 14:00 Uhr
Beitrag von News Team

München (ots) - Eltern wollen nur das Beste für ihre Sprösslinge. Das führt gerade beim Thema Ernährung häufig zu Fragen - die sich sicher jede Mutter und jeder Vater schon einmal gestellt hat: Wie gesund sind für Kinder vermarktete Lebensmittel? Jessica Scheugenpflug, als Ernährungsberaterin im Auftrag der SBK tätig, hat Bedenken.

Dass gezuckerte Joghurts & Co. nicht zu den gesündesten Lebensmitteln zählen, wissen die meisten Eltern. Wie sieht es aber mit Lebensmitteln aus, die auf den ersten Blick gesund er-scheinen? Die Ernährungsberaterin bewertet auch auf den ersten Blick gesund aussehende, für Kinder vermarktete Lebensmittel eher kritisch:

Ungezuckertes Kindermüsli

Egal ob das Müsli extra für Kinder angeboten wird oder nicht: Ungezuckertes Müsli ist prinzipiell besser als solches mit Zuckerzusatz, das ist klar. Aber auch bei anderen klassischen Müslizutaten sollten die Eltern Acht geben. "Trockenfrüchte beispielsweise enthalten sehr viel Zucker, durch die Trocknung haben sie eine hohe Energiedichte. Besser ist es, eine reine Flockenmischung zu verwenden, die dann mit frischen Früchten und eventuell auch einem kleinen Anteil Schokomüsli oder ähnlichem gemischt werden kann, wenn das Kind darauf besteht", verrät Jessica Scheugenpflug.

Pürierte Obstsnacks

Verarbeitetes Obst zeichnet sich durch weniger Vitamine und Mineralstoffe aus als frisches Obst. Aber nicht nur deshalb findet Jessica Scheugenpflug pürierte Obstsnacks aus dem Supermarkt "absolut gruselig". Hinzu kommt, dass Kinder an der Packungsöffnung lutschen und nuckeln, um an den Inhalt zu kommen. Dadurch verweilt der Fruchtzucker lange im Mund und kann zu Karies führen. "Wenn Kinder pürierte Obstsnacks essen, sollte zumindest die Trinköffnung vorher gereinigt werden, um die Keimbelastung zu verringern", empfiehlt die Ernährungsberaterin. Frisches Obst sollte aber immer die erste Wahl sein.

Kinder-Früchteriegel

Auch Früchteriegel für Kinder suggerieren nur eine gesunde Ernährung. Fertige Produkte wie diese Früchteriegel enthalten deutlich weniger Vitamine und Ballaststoffe als frisches Obst.

Kindermilch

"Auch Kindermilch ist nicht nur unnötig, sie ist darüber hinaus ungesünder als herkömmliche Milch" sagt die Ernährungsberaterin. Denn im Gegensatz zu Kuhmilch ist die sogenannte "Kindermilch" kein natürliches Produkt. Ihr werden häufig Zucker und künstliche Aromen hinzugefügt. Kinder gewöhnen sich an den süßen Geschmack und trinken auch später lieber ungesunde, gezuckerte Getränke.

Babywasser

Wasser, das speziell für Babys propagiert wird, zeichnet sich besonders durch seinen niedrigen Natriumgehalt aus. "Für Babynahrung oder als Getränk eignet sich aber auch jedes andere Mineralwasser, das für eine natriumarme Ernährung geeignet ist und den Zusatz "für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet" enthält - sein Natriumgehalt also unter 20 Milligramm pro Liter liegt", erklärt Jessica Scheugenpflug. Nicht speziell für Babys vermarktetes Mineralwasser kostet teilweise deutlich weniger als spezielles "Babywasser" und schont somit die Haushaltskasse. Aber auch Leitungswasser ist in Deutschland einwandfrei und kann problemlos verwendet werden - bei kleinen Kindern sollte es aber abgekocht werden. Wenn das Kind älter ist, ist das Abkochen nicht mehr nötig. Trotzdem sollte man am besten den Wasserhahn erst etwas laufen lassen, damit weniger Mineralstoffe enthalten sind, und kaltes Wasser verwenden.

(Quelle: SIEMENS-BETRIEBSKRANKENKASSE SBK)

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