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Katastrophenalarm mit Verletzten in Franken - 380 Retter im Großeinsatz!

Katastrophenalarm mit Verletzten in Franken - 380 Retter im Großeinsatz!

News Team
12.05.2017, 08:00 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Großbrand in Bayreuth, bei dem für das Stadtgebiet auch der Katastrophenfall ausgelöst wurde, ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Anzahl der Personen mit einer Rauchgasvergiftung und Atemwegsreizungen ist mittlerweile auf acht angestiegen. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht.

Das Feuer in der Diskothek in der Bayreuther Badstraße war am Donnerstag kurz vor 16 Uhr ausgebrochen und der zunächst entstandene Schwelbrand setzte anschließend das komplette Gebäude in Flammen. Aufgrund er nach wie vor enormen Rauchentwicklung sperrten Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt mit zahlreicher Unterstützung der umliegenden Dienststellen als auch der Bereitschaftspolizei den Bereich um die Badstraße weiträumig ab.

Die Anwohner werden nach wie vor aufgefordert die Fenster und Türen ihrer Wohnungen geschlossen zu halten. Gegen 21 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Der Gebäudetrakt der Diskothek wurde durch das Feuer allerdings komplett beschädigt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens mehrere hunderttausend Euro.

Neben den beiden Männern, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Diskothek aufhielten und eine Rauchgasvergiftung erlitten, meldeten sich nach und nach weitere Personen beim Rettungsdienst und klagten über Atemwegsreizungen. Das Rote Kreuz hatte hierzu an der Bushaltestelle am Hohenzollernring Ecke Romanstraße eine zentrale Anlaufstelle für Patienten mit Atembeschwerden eingerichtet. Insgesamt wurden bislang acht Personen vom Rettungsdienst zum Teil ambulant behandelt.

Vorsorglich wurden auch Maßnahmen für eine mögliche Evakuierung von Anwohnern vorbereitet, die durch den starken Rauch betroffen sind. Bis in die Abendstunden war eine Räumung von angrenzenden Gebäuden allerdings nicht erforderlich.

Insgesamt waren rund 380 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth, dem Rettungsdienst, des Technischen Hilfswerks und der Polizei an den Brandort geeilt. Sobald die Löscharbeiten weitestgehend abgeschlossen sind, werden die Brandsachbearbeiter der Kripo Bayreuth die weiteren Ermittlungen übernehmen.

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