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Sie haben ihn: "Bestie von Rupperswil" nach Vierfachmord gefasst

Sie haben ihn: "Bestie von Rupperswil" nach Vierfachmord gefasst

News Team
14.05.2016, 10:01 Uhr
Beitrag von News Team

Vor etwa fünf Monaten schockte ein grausamer Vierfachmord im Schweizer Rupperswil die Bevölkerung. Jetzt verlautete die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst zu haben. Das grauenvolle Verbrechen hätte sexuelle sowie finanzielle Motive. Mit der Verhaftung des Mannes konnten weitere geplante Morde verhindert werden, so die Beamten.

Der 33-Jährige aus Rupperswil hatte nach Angaben der Ermittler am 21. Dezember 2015 in einem Einfamilienhaus eine 48-jährige Frau, ihre Söhne im Alter von 13 und 19 Jahren sowie die 21-jährige Freundin des älteren Sohnes mit Kabelbindern gefesselt und brutal ermordet. Alle Opfer wiesen tödliche Stich- oder Schnittverletzungen auf. Laut Staatsanwalt habe er vor den Morden noch den 13-jährigen Jungen sexuell missbraucht. Nach der Tat entfachte er ein Feuer im Anwesen, um seine Spuren zu verwischen.

Der jetzt Festgenommene habe die Familie am Morgen beobachtet und zugeschlagen, nachdem der Lebensgefährte der Mutter das Haus verlassen hatte. In dem Haus habe er den jüngeren Sohn gezwungen, seinen Bruder und dessen Freundin zu fesseln. Die Mutter zwang er, an zwei Automaten Geld abzuheben. Die Frau alarmierte die Polizei nicht,wohl weil sie um das Leben der Jugendlichen fürchtete, und kehrte mit dem Geld nach Hause zurück. Der Verdächtige habe bereits ein vollumfängliches Geständnis abgelegt.

Der Täter, ein 33-jähriger Student, habe laut Polizei keinen Migrationshintergrund, wie zuvor falsche Gerüchte behaupteten. Opfer und Täter kannten sich offenbar nicht.

Ein Hinweis soll die Polizei auf die Spur des Vierfachmörders gebracht haben. 72 Stunden stand der Tatverdächtige unter Beobachtung, dann schlugen die Einsatzkräfte zu und nahmen ihn am Donnerstag fest. In der Wohnung des Mannes fanden die Polizisten eine Pistole, Klebeband und Fesseln.

Die Staatsanwältin erklärte, man prüfe nun ob der Täter pädophil sei. Anzeichen für eine psychische Störung gäbe es nicht.

Schweizer Medien tauften den Täter die "Bestie von Rupperswil". Die Morde zählen zu den schlimmsten Verbrechen seit vielen Jahren in dem Alpenstaat.

Dieser Polizist bewahrt einen verzweifelten Mann vor einem Sprung von der Autobahnbrücke

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