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„Ich nehme lieber den Bus!“ So leicht entkam der Mörder seinen Aufpassern -  ...

„Ich nehme lieber den Bus!“ So leicht entkam der Mörder seinen Aufpassern - Fahndung bitte teilen

News Team
19.05.2016, 10:40 Uhr
Beitrag von News Team

Er gilt als psychisch auffällig und drogensüchtig. Sein Schädel ist kahlrasiert, darauf prangt die Abbildung einer Krone, das Wort "Pain", ein US-Dollar-Zeichen ($) und die Zahl 86. Zuletzt trug er Blue-Jeans und ein weinrotes Kapuzenshirt. Seit Mittwochmittag ist der verurteilte Mörder Auke Karl Falke auf der Flucht. Die Polizei fahndet mit Hochdruck. Nun wurden neue Details öffentlich.

Der in Bremervörde geborene Falke hatte laut Bild im Jahr 1998 im Bremer Drogenmilieu einen Menschen getötet. Seitdem war er weggeschlossen. Seit Sommer vergangenen Jahres war der 39-Jährige im Maßregelvollzug in der niedersächsischen Stadt Moringen untergebracht. Am Dienstag hatte er der Zeitung zufolge einen Therapietermin in Nortingen, wo er ambulant mehrere Tage behandelt werden sollte. Dort lief seinen Aufpassern, die ihn früher als geplant zurückholen sollten, offenbar auf dem Weg zum Auto einfach davon und rief ihnen laut Bild zu: „Ich nehme lieber den Bus.“ Falke gilt als gut trainiert und hatte offenbar keine Probleme, seine Verfolger abzuhängen.

Hinweise auf den Gesuchten nimmt neben dem Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen (Tel.: 0421/362-3888) auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Die genauen Umstände der Flucht werden derzeit geklärt, erklärte ein Sprecher des niedersächsischen Sozialministeriums. Fakt ist schon jetzt, dass es nicht der erste Vorfall rund um den Maßregelvollzug in Niedersachsen ist. Erst vergangene stach ein Patient aus dem offenen Vollzug eine Rentnerin in Wunstorf nieder.

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