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Polizei warnt vor shizophrenem Messerstecher -  Gefahr wächst, weil Medikame ...

Polizei warnt vor shizophrenem Messerstecher - Gefahr wächst, weil Medikament im Körper abnimmt

News Team
04.08.2016, 13:17 Uhr
Beitrag von News Team

Die Polizei fahndet noch immer nach ihm!

Die Ermittler wenden sich mit einer wichtigen Warnung an die Öffentlichkeit: Am Nachmittag des 02.08.2016, zwischen 15:15 Uhr und 15:40 Uhr, ist der Insasse Ahmed A. aus der Rheinhessen-Fachklinik entwichen. Die Polizei fahndete mit Hochdruck nach dem Flüchtigen - Polizeidiensthunde und Hubschrauber waren im Einsatz! Bislang vergeblich

Der geflüchtete Klinik-Insasse Ahmed A. ist weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndet noch immer intensiv nach dem, wegen versuchten Mordes verurteilten, Somalier. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz bestätigt nun, dass der Entwichene sich am Fluchttag mit dem Zug von Wörrstadt nach Mainz begeben hat und veröffentlicht in diesem Zusammenhang aktualisierte Aufnahmen des Gesuchten. Diese zeigen den Gesuchten mit einer fülligeren Form vorrangig am Unterbauch im Vergleich zu der bereits veröffentlichten Aufnahme.

Achtung: Dieser Mann wird gesucht!



Aktuelle Beschreibung:

- 24 Jahre alt
- 1,72 Meter groß
- ca. 85 kg schwer
- schwarze Haare
- dunkle Haut
- seitlich rasierte Haare
- Oberlippen- und Kinnbart
- helles T-Shirt
- dunkle Jogginghose mit einem hellen Streifen an der Seite
- Hausschuhe

Verurteilt wegen versuchten Mordes

Wie das Landgericht Bad Kreuznach mitteilte, ist der Flüchtige Ende Februar unter anderem wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Im Sommer vergangenen Jahres hatte Ahmed A. zwei Gäste einer Kneipe in Kirn mit einem 14 Zentimeter langen Küchenmesser niedergestochen.

Der Somalier wurde in der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey untergebracht, da ihm durch das Gericht eine "chronische schizophrene Psychose" diagnostiziert wurde. Ihm wurde eine sogenannte Depot-Spritze verabreicht, deren Wirkung langsam nachlässt.

Dazu sagte die ärztliche Direktorin der Rheinhessen-Fachklinik, Dr. Anke Brockhaus-Dumke, im August: Es sei nicht zu befürchten, dass Ahmed aufgrund abgebrochener Medikamentierung nach seiner Flucht akute psychotische Schübe erleide. Er habe im Abstand mehrerer Wochen Depot-Spritzen bekommen, deren Wirkstoff sich im Körper nur langsam abbaue. Viel problematisch wäre es, so Brockhaus-Dumke, wenn A. jetzt wieder Drogen nähme. Die Psychose könne dann wieder durchschlagen.

Die Polizei bittet, bei Antreffen der Person nicht an den Flüchtigen heran zu treten und umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu informieren.

Der gesuchte 24-jährige Somalier, Ahmed A., war am Dienstagmittag aus der Klinik in Begleitung eines weiteren 38-Jährigen geflüchtet. Der 38-Jährige konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung zeitnah im unmittelbaren Bereich der Klinik durch Polizeikräfte angetroffen und festgenommen werden.

Nach Somalier wurde bis in die späten Abendstunden, teilweise mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und Diensthunden, gefahndet - Bisher ohne Erfolg!

Erste Hinweise führten zum Bahnhof Wörrstadt!

Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen hatte der Somalier sich zum Bahnhof nach Alzey begeben und war in einen Zug Richtung Mainz eingestiegen. Wegen eines fehlenden Fahrscheines wurde er gegen 16:00 Uhr am Bahnhof Wörrstadt durch eine Bedienstete der Bahn aufgefordert, den Zug zu verlassen. Dem kam der 24-Jährige nach. Hier verliert sich jedoch seine Spur. Offenbar ist der Somalier in einen weiteren Zug mit Fahrtrichtung Mainz oder Frankfurt eingestiegen.

Psychisch auffällig und gewaltbereit!

Die Polizei stuft den Geflüchteten als potenziell gewaltbereit ein. Der Somalier war psychisch auffällig und unter anderem wegen Gewaltdelikten in der RFK untergebracht.

Die Polizei bittet bei Antreffen nicht an den 24-Jährigen heranzutreten, sondern umgehend die Polizei unter dem Notruf 110 zu verständigen.


Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Worms, Telefon: 06241-8520, oder an jede andere Polizeidienststelle unter dem Notruf 110.

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