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Grausamer Stalker-Mord - Jetzt jagt die Polizei diesen Mann!

Grausamer Stalker-Mord - Jetzt jagt die Polizei diesen Mann!

News Team
17.08.2016, 08:03 Uhr
Beitrag von News Team

Im Münchner Stadtteil Giesing ist am Dienstag die 45-jährige Tsin-ieh "Jeannie" L. mit mehreren Messerstichen getötet worden. Die Tat ereignete sich vor dem Hauseingang eines fünfstöckigen Wohnblocks in der Bayrischzeller Straße. Gegen 15:30 Uhr stach ein Mann mehrfach auf sein Opfer ein, warf das blutverschmierte Messer weg und flüchtete.

Nachbar, die Schreie gehört hatten, riefen sofort die Polizei und den Notarzt. Doch Tsin-iehs Verletzungen waren zu schwer, sie starb noch am Tatort. Dringend tatverdächtig ist ihr 45-jähriger Ex-Freund Roland Burzik, ein Architekt aus Norddeutschland, der offenbar die Trennung vor sechs Jahren nicht verkraftete.

Die Polizei sucht diesen Mann!

Wie die "tz" berichtet, tyrannisierte der Mann seine Ex-Freundin, stalkte sie seit anderthalb Jahren. 2013 zog er von Norddeutschland nach München. Er lauerte ihr ständig auf, zerstach ihre Fahrradreifen, verklebte ihr Türschloss mit Sekundenkleber, betrieb Telefonterror und schickte unheimliche Pakete. Immer wieder gab es Kontaktsperren. Die zierliche Asiatin hatte Todesangst, ging zuletzt gerichtlich gegen ihn vor. Demnächst hätte es zur Verhandlung kommen sollen.

Mordopfer hatte schlimme Vorahnung

Noch wenige Tage vor ihrem Tod verteilte Tsin-ieh in der Nachbarschaft Zettel. Der "Merkur" zitiert sinngemäß:

Wenn mir etwas passiert, dann sucht nach Roland Burzik

Außerdem bat sie ihre Nachbarn, sie zu warnen, sollte ihr Ex-Freund irgendwo auftauchen.

Seit Dienstagnachmittag läuft die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter auf Hochtouren. Am U-Bahnhof Untersbergstraße verliert sich seine Spur. Die Mordkommission wertete nun die Bilder der Überwachungskamera und Handydaten aus. Details sollen am Mittwoch bekannt gegeben werden.

Täterbeschreibung:

  • 45 Jahre alt
  • Trug vermutliche eine Brille und eine Dreiviertel-Hose
  • Möglicherweise trägt er einen kurz geschnittenen Oberlippen-Kinnbart

Die Münchner Polizei mahnt die Bevölkerung zur Vorsicht. Beobachtungen und Hinweise bitte sofort unter der Notrufnummer 110 melden.

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