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Sie wurde vergewaltigt und erwürgt - Polizei schafft Riesen-Coup nach 29 Jah ...

Sie wurde vergewaltigt und erwürgt - Polizei schafft Riesen-Coup nach 29 Jahren

News Team
22.09.2016, 09:59 Uhr
Beitrag von News Team

Es war einer der spektakulärsten Mordfälle der DDR. Am 9. April 1987 wurde die 18-jährige Heike Wunderlich in einem Wald bei Plauen vergewaltigt und ermordet. Die Suche nach dem Täter verlief erfolglos. Heute, 29 Jahre später, steht der Fall vor der Aufklärung. Die TV-Sendung "Brisant" berichtete.

Im April nahm die Polizei den 61-jährigen Helmut S. in Gera fest. Der Mann gilt als dringend tatverdächtigt, das Verbrechen begangen zu haben. Seine DNA wurde auf der Tatwaffe festgestellt, mit der Wunderlich erdrosselt worden war. Erst dank neuer Methoden konnte dies herausgefunden werden.

Mit dem Moped auf dem Heimweg

Die 18-Jährige hatte am Tatabend ihre Mutter im Krankenhaus und die Abendschule besucht. Danach machte sie sich mit ihrem Moped auf den Heimweg. Dort kam sie jedoch nie an.

Am nächsten Tag fanden Ermittler die tote Frau nackt und missbraucht und erdrosselt im Wald, nebendran das Moped. Personalausweis, Schlüssel, eine Kette und einen schwarzen Gürtel hatte der Täter ebenso mitgenommen wie 500 Mark Bargeld.

Mutmaßlicher Täter vorbestraft

Der mutmaßliche Täter ist polizeibekannt und wegen Gewalt- und Sexualdelikten vorbestraft. Nur deshalb war auch seine DNA in der Straftäter-Datei. Offenbar wollte der er mit der Ermordung ein weiteres Sexualdelikt vertuschen.

Der Mann bestreitet die Tat. Jetzt muss er sich vor Gericht verantworten.

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7 Kommentare

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hört sich für mich etwas seltsam an.
  • 22.09.2016, 11:22 Uhr
  • 1
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Die DNA-Analysedatei bzw. DNA-Analyse-Datei, kurz DAD, ist eine am 17. April 1998 zur Speicherung von DNA-Profilen eingerichtete Datenbank für Deutschland. Die DAD wird vom Bundeskriminalamt (BKA) zentral betrieben.
wiki

In Deutschland wurde es erstmals 1988, als Beweis in einem Strafprozess, vor Gericht anerkannt

https://de.wikipedia.org/wiki/Geneti...ngerabdruck
  • 22.09.2016, 10:58 Uhr
  • 1
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Mord - verjährt nie ...
Dennoch ein bisschen dubios :
" Der mutmaßliche Täter ist polizeibekannt und wegen Gewalt- und Sexualdelikten vorbestraft. Nur deshalb war auch seine DNA in der Straftäter-Datei. "
Und die DNA hat man nach 29 Jahren erst untersucht ???
Dann weiter :
" Seine DNA wurde auf der Tatwaffe festgestellt, mit der Wunderlich erdrosselt worden war. "
Tatwaffe zum Erdrosseln - Draht, Gürtel, Band ect. auch erst nach 29 J.
untersucht ??
Hmm .... schon komisch das Ganze .... ( für mich )
  • 22.09.2016, 10:36 Uhr
  • 3
Die Weiterentwicklung der Möglichkeiten der DNA- Untersuchungen haben es erst jetzt möglich gemacht.
  • 22.09.2016, 11:15 Uhr
  • 1
Alte Akten werden oft von fertig ausgebildeten, jungen Beamten bearbeitet. Früher wurden mögliche Beweismittel asserviert! Kurios ist daran nichts. Auch alte Akten werden erst geschlossen, nach Tätersuche.
Es wird der Artikel oben einfach nur falsch gelesen.Wenn neue Erkenntnisse auftauchen wird auch nach 29 Jahren wieder aktiv jede Möglichkeit ausgeschöpft. Heute sind die DNA Unters. viel Zielsicherer.
Erst ein Geständnis, oder unerschütterliche Beweise können zu einer Verurteilung führen. Ansonsten heißt es mutmaßlicher Täter.
Im Zweifel gilt ...."für den Angeklagten"......
  • 22.09.2016, 12:15 Uhr
  • 0
Meine Hochachtung vor der Arbeit zur Aufklärung. Ich hoffe, dass sämtliche Altfälle mit Akribie und Geduld immer wieder aufgegriffen und möglichst einem Abschluss zugeführt werden. Auch wenn aktuell dringendere Sachverhalte zu erledigen sind, jeder Mensch (und die Hinterbliebenen) haben ein Recht auf die Verfolgung einer Straftat bis zum Ende. Nur so können sie abschließen. Ihren Frieden finden können sie sicher nicht.
  • 22.09.2016, 12:25 Uhr
  • 1
Da wird selbst XY immer wieder eingeschaltet! und das ist sehr gut!!!!
  • 22.09.2016, 12:35 Uhr
  • 1
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