wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Frau beim Joggen überfallen und vergewaltigt - Mordkommission hofft auf neue ...

Frau beim Joggen überfallen und vergewaltigt - Mordkommission hofft auf neue Hinweise!

News Team
29.12.2016, 18:15 Uhr
Beitrag von News Team

Wie bereits berichtet, wurde am Sonntag, 18.12.2016, eine 45-jährige Frau beim Joggen auf der sogenannten Isarinsel im nördlichen Bereich des Englischen Gartens in München von einem bislang unbekannten Täter überrraschend angegriffen und überwältigt, wobei die Geschädigte das Bewusstsein verlor.

Nachdem der Täter die Frau einige Meter vom Weg aus ins Gebüsch gebracht hatte, nahm dieser vermutlich sexuelle Handlungen an ihr vor.

Bei der Tat wurde sie so verletzt, dass sie zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden musste. Zwischenzeitlich wurde die 45-Jährige wieder entlassen.

Aufgrund des Zeugenaufrufs gingen bisher bei der Mordkommission 53 Hinweise ein, denen zur Zeit nachgegangen wird. Eine konkrete Spur hat sich jedoch noch nicht ergeben.

Der Tatverdächtige flüchtete unerkannt und konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Der Mann soll ca. 30 - 50 Jahre alt und etwa 180 cm groß sein. Er soll dunkle Sportkleidung sowie eine dunkle Mütze OHNE Bommel (keine Pudelmütze) getragen haben.

Mehrere Hinweisgeber und besorgte Anrufer fragten nach, ob es noch möglich sei, in München unbeschwert seine Freizeit zu genießen.

Grundsätzlich ist München eine der sichersten Großstädte der Welt. Nichts desto trotz gibt es einige Verhaltenstipps, mit denen Sie unangenehmen Situationen aus den Weg gehen können. Das gilt für die bayerische Landeshauptstadt und auch überall sonst:

- Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Laufstrecke darauf, dass die Wege bei Dunkelheit belebt und beleuchtet sind.

- Versuchen Sie bei Dämmerung mindestens zu zweit zu joggen bzw. schließen Sie sich einer Laufgruppe an.

- Ein Verzicht auf Musik und Ohrstöpsel erhöht die Wahrnehmung der Umgebung und reduziert zugleich die Unfallgefahr.

- Wenn Sie eine verdächtige Wahrnehmung machen oder gar in Gefahr sind, versuchen Sie ruhig zu bleiben und verständigen Sie unverzüglich mit ihrem Mobiltelefon über die Notrufnummer 110 die Polizei.

- Verlassen Sie den Ort so schnell wie möglich, machen Sie laut auf sich aufmerksam und bitten Sie andere Spaziergänger oder Jogger um Unterstützung. Eine Trillerpfeife oder ein Schrill-, bzw. Taschenalarm (Kosten ca. 15 €, ca. 110 Dezibel) können Ihnen dabei helfen.

- Elektroschocker und Pfeffersprays unterliegen waffenrechtlichen Bestimmungen und können von einem Angreifer auch gegen Sie verwendet werden. Aus diesen Gründen rät die Polizei von Ihrer Benutzung ab.

Grundsätzlich gilt: Eine gute Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung beginnt im Kopf. Bei Interesse an einem Selbstverteidigungskurs besteht die Möglichkeit sich über Münchner Sportvereine unter www.muenchen.de oder www.blsv.de bzw. dem Interentauftritt der Münchner Volkshochschulen www.mvhs.de zu informieren. Zudem bietet Ihre örtliche Polizeiinspektion ein Zivilcourage- und Selbstsicherheitstraining an. Im "POLIZEI-Kurs" werden Handlungskompetenzen vermittelt, mit denen man sich aus einer Gefahrensituation durch richtiges Verhalten befreien kann.


Zeugenaufruf:


Personen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat, einer tatverdächtigen Person oder einer auffälligen Beobachtung gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, unter 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mann rettet Löwin vor dem sicheren Tod – so menschlich reagiert das Tier

1 Kommentar

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Der Tatverdächtige flüchtete unerkannt und konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Der Mann soll ca. 30 - 50 Jahre alt und etwa 180 cm groß sein. Er soll dunkle Sportkleidung sowie eine dunkle Mütze OHNE Bommel (keine Pudelmütze) getragen haben."
das wundert mich jetzt aber, dass der Täter bei dieser Beschreibung noch nicht ermittelt wurde ...
  • 30.12.2016, 00:11 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.