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Handy des HSV-Managers zuletzt am Kai geortet: Dort reißt die Strömung Richt ...

Handy des HSV-Managers zuletzt am Kai geortet: Dort reißt die Strömung Richtung Nordsee

News Team
13.01.2017, 10:26 Uhr
Beitrag von News Team

Vermisstensuche unter Wasser: Am Donnerstag hat ein Einsatz von mehreren Tauchergruppen der Polizei Hamburg und der Polizei Niedersachsen stattgefunden. Insgesamt 18 Taucher waren zeitgleich bei Niedrigwasser in die Elbe gestiegen, um den Ponton, der an der Brücke 1 der St. Pauli Landungsbrücken als Anleger dient, unter Wasser abzusuchen. Nach rund 70 Minuten mussten die Taucher strömungsbedingt ihren Einsatz beenden. Im Ergebnis konnten keine Hinweise auf den Verbleib von HSV-Manager Timo Kraus gefunden werden.

Die Taucher waren genau dort unterwegs, wo das Handy des vermissten HSV-Managers Timo Kraus zuletzt geortet wurde.

Wäre er wirklich in die Elbe gefallen, hätte er im Wasser nicht länger als eine halbe Stunde überlebt, schreibt das "Hamburger Abendblatt", das vor Ort mit Experten sprach. Besonders fatals: An der Stelle herrscht gefährliche Strömung. Das Wasser zieht nach Angaben des Abendblatts dort mit zehn Metern pro Sekunde in Richtung Nordsee.

Die Polizei hatte sich zum Einsatz der Taucher entschlossen, nachdem ein Personenspürhund eine Fährte von Timo Kraus angezeigt hatte. Diese führte über die Landungsbrücken bis auf den Ponton vor dem Museumsschiff Rickmer Rickmers. Unter der Annahme, dass der 44-Jährige hier in der Nacht zum 08.01.17 in die Elbe gestürzt sein könnte, sollten die Taucher überprüfen, ob sich der Körper unterhalb des Pontons verfangen haben könnte. Sie fanden nichts.

Mit dem Ergebnis der heutigen Suche ist der Verbleib von Timo Kraus wieder völlig unklar. Weitere Suchaktionen sind derzeit nicht in Planung, da es keine Hinweise auf konkrete Örtlichkeiten gibt, an denen eine Suche plausibel wäre.

Die Ermittler suchen nun weiter nach dem dunkelhäutigen Taxifahrer, der Timo Kraus am Samstag zunächst vor den Landungsbrücken aufgenommen hatte. Er könnte zumindest weitere Erkenntnisse liefern, wie und warum der Vermisste nach kurzer Fahrt wieder zu den Landungsbrücken zurückgekehrt war.

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