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Raubmord und Mordversuch in Königsdorf: Polizei grenzt Tatzeitraum ein

Raubmord und Mordversuch in Königsdorf: Polizei grenzt Tatzeitraum ein

News Team
01.03.2017, 12:51 Uhr
Beitrag von News Team

Am Samstag entdeckte die Polizei im bayerischen Königsdorf zwei Leichen sowie die schwerverletzte Hausbesitzerin. Die Polizei geht von einem Raubmord aus. Was bislang bekannt ist:

+++ UPDATE, 1. MÄRZ +++
Im Fall des Doppelmordes und eines weiteren Mordversuchs in Königsdorf im Landkreis Bad Tölz gibt es neue Erkenntnisse. Während die Polizei bislang von einem Tatzeitraum zwischen Mittwochabend (22.02.) und Samtagmorgen (25.02.) ausging, ist als spätmöglichster Tatzeitpunkt nur noch Freitagabend (24.02.) wahrscheinlich. Das berichtet "Focus Online".

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil die überlebende Hausbesitzerin nach wie vor nicht vernehmungsfähig ist. "Sie ist in einem kritischen Zustand", sagte Polizeisprecher Jürgen Thalmeier.

Der Münchner "Merkur" berichtete derweil von einem "regelrechten Gewaltexzess". "Es ist einfach nicht vorstellebar, wie jemand diesen drei alten Menschen so etwas antun konnte", wird ein Ermittler zitiert. So soll ein Opfer gefesselt im Keller gelegen haben. Die Rohheit der Morde weise auf Hass oder panische Angst hin, heißt es weiter.

In der Hoffnung eine heiße Spur zu finden soll der Fall am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" aufgerollt werden.

+++ FAHNDUNG, 26. FEBRUAR +++


Im 3000 Einwohner Ort Königsdorf im Landkreis Bad Tölz geht die Angst um. Wie die Polizei am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt gab, handelte es sich bei der grausamen Bluttat mit zwei Toten und einer Schwerverletzten im Ortsteil Höfen um Raubmord.

Eine Frau (76) aus dem Frankfurter Raum und ein Mann (81) aus Nordrhein-Westfalen wurden demnach erschlagen. Kriminaloberrat Markus Deindl sagte:

Wir ermitteln in alle Richtungen. Die Personen sind durch stumpfe Gewalt, Schläge auf den Körper, ums Leben gekommen.


Schwerverletzte nicht vernehmungsfähig


Die Hausbesitzerin, Luise S. (76) wurde schwer verletzt und war bislang nicht vernehmungsfähig. Die Polizei erhofft sich jedoch Hinweise von der 76-Jährigen. Die Täter sind auf der Flucht.


Die Polizei geht davon aus, dass die Unbekannten bereits am Mittwoch in das Haus der Witwe eingestiegen waren. Als ein Angehöriger am Samstag schließlich eine Vermisstenmeldung aufgab, entdeckte die Polizei das Verbrechen.

Polizei sichert den Ort ab


Die beiden Opfer waren zu Besuch bei Luise S., sollten die Rentnerin nach dem Tod ihres Mannes Manfred (87) unterstützen. Der 87-Jährige war erst vor kurzem nach langer Krankheit gestorben.

In Königsdorf wird derweil die Polizeipräsenz erhöht. Polizeipräsident Robert Kopp sagte: "Wir schenken diesem Delikt erhöhte Aufmerksamkeit. Weil das Sicherheitsgefühl der Menschen im Umkreis leidet, werden wir die Polizeipräsenz dort verstärken", heißt es in der "Bild".

Sie eingerichtete Soko "Höfen" arbeitet mit rund 50 Personen fieberhaft an der Aufklärung des Falles. Hinweise nimmt die Sonderkommission unter der Rufnummer 0881/6400 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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