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Bombendrohung in Gaggenau - Polizei gibt Entwarnung!

Bombendrohung in Gaggenau - Polizei gibt Entwarnung!

News Team
03.03.2017, 09:31 Uhr
Beitrag von News Team

UPDATE: Nachdem am Freitagmorgen kurz vor 8 Uhr beim Rathaus in Gaggenau eine telefonische Bombendrohung eingegangen war, durchsuchte die Polizei die Räume mit Unterstützung von zwei Sprengstoffspürhunden. Nach umfassenden Abklärungen konnte in dem Gebäude nichts Verdächtiges festgestellt werden. Gegen 11:35 Uhr wurde daher die Absperrung aufgehoben und das Rathaus wieder freigegeben. Hinweise auf den unbekannten Anrufer liegen zum jetzigen Stand nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ursprungsmeldung:
Bombendrohung in Gaggenau: Wie der Bürgermeister der baden württembergischen Kleinstadt Michael Pfeiffer n-tv sagte, wird das Rathaus evakuiert. Das Gebäude werde von der Polizei durchsucht.

Hintergrund der Bombendrohung ist offenbar die Absage des Wahlkampfauftritts des türkischen Justizministers in der dortigen Festhalle.

Am Donnerstagabend hätte eine Mitgliederversammlung des in der Region in Gründung befindlichen Vereins der Union europäisch-türkischer Demokraten (UETD) Gaggenau/Rastatt stattfinde sollen. Hierzu wurde die Festhalle Bad Rotenfels angemietet. Nachdem aber öffentlich wurde, dass bei dieser Versammlung unter anderem der türkische Justizminister Bekir Bozdag als Gastredner auftreten sollte, sorgte dies für überregionales Medieninteresse.

Aufgrund der überregional bekannt gewordenen Veranstaltung rechnete die Stadt mit einem großen Besucherandrang, für den die Festhalle Bad Rotenfels, die dortigen Parkplätze und auch die Zufahrten nicht ausreichen. Aus diesen Gründen wurde die Zulassung zur Überlassung der Festhalle an die UETD von der Stadt Gaggenau widerrufen.

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