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Behörden warnen: Falsche Polizisten machen ganze Stadt unsicher - Einer wird ...

Behörden warnen: Falsche Polizisten machen ganze Stadt unsicher - Einer wird jetzt gejagt!

News Team
11.03.2017, 11:38 Uhr
Beitrag von News Team

Die Polizei warnt: Am 1. März wurde eine Seniorin aus Bonn Opfer eines Trickbetrugs. Mit einer vorgetäuschten Geschichte entlockten Betrüger Bargeld von der Dame. Ein unbekannter Mann begab sich zu ihrer Wohnanschrift und ließ sich das Geld aushändigen. Von diesem Tatverdächtigen konnte vom Landeskriminalamt ein Phantombild erstellt werden.

Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Mannes geführt haben, veröffentlicht die Bonner Polizei nun auf richterlichen Beschluss ein vom Landeskriminalamt erstelltes Phantombild des unbekannten Geldabholers.

Wer kennt diesen Mann?

Wer kann Angaben zur Person machen oder kennt den Aufenthaltsort des Gesuchten?

Das zuständige Kriminalkommissariat 24 nimmt ihre Hinweise unter der Telefonnummer 0228/15-0 entgegen.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bonner Polizei vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und es vornehmlich auf ältere Mitbürger abgesehen haben.

Nach aktuellem Sachstand klingelten seit Montag (27.02.2017) die Telefone von mehreren Senioren im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bonn, im Display erschien die Nummer "0228-110". Die Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte aus und versuchten, anhand einer frei erfundenen Geschichte, Informationen über Geld und Wertsachen der Angerufenen zu erlangen.

In Swisttal wurden am 28.02.2017 mehrere Bürgerinnen und Bürger misstrauisch und legten auf.

In zwei Fällen kamen die Betrüger jedoch zum Zug und erbeuteten Bargeld und Schmuck von zwei Rentnerinnen in der Ulrich-Haberland-Straße in Endenich und der Rheinaustraße in Bonn-Beuel.

Zuvor hatten sie den Seniorinnen gegenüber angegeben, eine Einbrecherbande festgenommen zu haben, ein Täter sei jedoch noch auf der Flucht. Bei den Festgenommenen sei ein Zettel mit den Namen der Angerufenen aufgefunden worden. Die beiden Damen wurden aufgefordert, Geld von der Bank zu holen, da es ein "Sicherheitsleck" gebe und die Täter es sonst vom Konto buchen würden. Die falschen Polizeibeamten gaben an, es im weiteren Verlauf - in einem Fall zusammen mit dem Schmuck - abzuholen und in Verwahrung zu nehmen. Selbstverständlich versprachen die Anrufer, alles nach Abschluss der Ermittlungen zurück zu bringen.

Das Geld und die Wertgegenstände wurden in beiden Fällen von einem bislang unbekannten Mann abgeholt.

Ersten Ermittlungen zufolge wird einer der Betrüger, der am Mittwochabend (01.03.2017) gegen 18:30 Uhr Geld und Schmuck bei einer Seniorin in der Ulrich-Haberland-Straße abgeholt hat, wie folgt beschrieben:

Ca. 30 Jahre alt
ca. 1,75 m groß
dunkle kurze Haare
bekleidet mit einer dunklen Mütze
einer blauen Jeansjacke
einer blauen Jeanshose

Der Unbekannte soll bereits mehrere Minuten zuvor auf der Ulrich-Haberland-Straße auf und ab gegangen und dabei telefoniert haben.

Das Kriminalkommissariat 24 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Wem verdächtige Personen aufgefallen sind oder bei wem ebenfalls falsche Polizeibeamte angerufen haben, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 zu melden.

Generell gilt: Die Polizei ruft nicht mit der Anruferkennung "110" an!

Die Täter nutzen eine Computersoftware, die im Display der Angerufenen die Telefonnummer erscheinen lässt. Mit dem sogenannten Call ID-Spoofing kann jede beliebige Nummer am Telefon des Angerufenen angezeigt und so eine falsche Identität vorgetäuscht werden.

Deshalb empfiehlt die Bonner Polizei: Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen, der Beschaffenheit und Sicherung Ihrer Wohnung bzw. ihres Hauses oder sonstige persönliche Informationen preis. Echte Polizeibeamte stellen solche Fragen auch in der Regel nicht am Telefon. Lassen Sie Unbekannte nicht in ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen immer den Dienstausweis. Übergeben Sie niemals Geld und Wertgegenstände an unbekannte Personen.

Rufen Sie beim geringsten Zweifel über den "echten" Notruf der Polizei 110 an.

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