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"Kein Massenmord!" Vater von Todespilot Andreas Lubitz erzählt seine Version ...

"Kein Massenmord!" Vater von Todespilot Andreas Lubitz erzählt seine Version der Tragödie

News Team
23.03.2017, 10:05 Uhr
Beitrag von News Team

Zwei Jahre nach dem tragischen Absturz des Germanwings Flugs 4U 9525 in den französischen Alpen sucht Günter Lubitz, der Vater des Todespiloten Andreas Lubitz, den Weg in die Öffentlichkeit.

Der 63-Jährige sagte im Interview mit "Der Zeit" überraschend:

Die These eines vorsätzlichen Massenmordes ist nicht haltbar.

Es gebe "keine einzigen wirklich stichhaltigen und belastbaren Belege", dass sein Sohn das Flugzeug "vorsätzlich und geplant" zum Absturz gebracht habe. Auch bezweifelt Lubitz, dass die Medikamente, die sein Sohn eingenommen hatte, für eine schwere psychische Erkrankung sprechen. Der Stimmrekorder sei außerdem nicht von allen nötigen Experten abgehört worden.

Lubitz stellt Gutachten vor

Am Freitag will Günter Lubitz bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz ein eigenes Gutachten vorstellen, das seinen Sohn entlasten soll.

Co-Pilot Andreas Lubitz hatte am 24. März 2015 eine Germanwings Maschine in den französischen Alpen zum Absturz gebracht, 150 Menschen starben.

Bereits am Montag sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf der "Bild":

Es gibt keine Zweifel, dass Andreas Lubitz die alleinige Verantwortung für den Absturz trägt.

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