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Fall Timo Kraus: Witwe glaubt nicht an die Theorie der Polizei

Fall Timo Kraus: Witwe glaubt nicht an die Theorie der Polizei

News Team
27.03.2017, 12:37 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Obduktionsbericht steht für die Polizei fest, dass der Tod des HSV-Managers Timo Kraus ein tragischer Unfall war. Der 44-Jährige ertrank demnach in der Elbe, nachdem er sich Anfang Januar von einer Vereinsfeier an den Hamburger Landungsbrücken verabschiedet hatte.

Jan Krüger von der Polizeiinspektion Harburg sagte am Montag der "Bild":

Alles, was wir wissen, deutet darauf hin, dass es sich um einen Unglücksfall handelt.

Hinweise auf eine Straftat gebe es ebenso wenig wie äußere Verletzungen. "Es ist unbefriedigend, dass es keine hundertprozentige Klarheit über den Geschehensablauf gibt", so Krüger weiter.

Wo ist Kraus' beige Jacke?

Und genau diese fehlende Klarheit lässt Platz für Spekulationen. So bleibt auch die Frage offen, warum Kraus ohne seine beige Adidas-Jack mit Fellkragen unterwegs war, die er beim Verlassen des Lokals "Blockbräu" noch getragen hatte.

Kraus‘ Witwe bezweifelt daher die Theorie der Polizei. Dem "Spiegel" sagte Corinna Kraus:

Mein Mann wäre bei dieser Kälte niemals freiwillig ohne Jacke umhergelaufen, dazu war er viel zu erfroren.

Auch stellt sich für die Ehefrau die Frage, warum ihr Mann überhaupt wieder aus dem Taxi ausgestiegen war, in das seine Kollegen den angetrunkenen Manager gesetzt hatten.


Was suchte mein Mann bei Nacht auf der Brücke? War er allein? Ging er freiwillig dorthin? Hat ihn jemand ins Wasser gestoßen?

Fragen, die wohl nicht mehr geklärt werden. Denn die Polizei hat die Ermittlungen nach Bekanntgabe des Obduktionsergebnisses eingestellt.

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