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Rumäne bricht in Wohnung ein und schlägt Familienvater fast tot - Polizei me ...

Rumäne bricht in Wohnung ein und schlägt Familienvater fast tot - Polizei meldet Fahndungserfolg

News Team
11.04.2017, 11:03 Uhr
Beitrag von News Team

Am 24. Februar 2017 schlugen Einbrecher auf einen 37-jährigen Familienvater in Mülheim-Styrum ein. Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste er in ein Essener Klinikum gefahren werden, um intensivmedizinisch betreut zu werden. Er hatte schwerste Kopfverletzungen erlitten. Der Vorwurf lautet versuchter Mord.

Die Kriminaltechniker sicherten in den vergangenen Wochen im Haus und in der näheren Umgebung individuelle Spuren, die nach Auswertung durch das Landeskriminalamt NRW einem 21-jährigen rumänischen Staatsangehörigen zugeordnet werden konnten, der mit unbekannten Mittätern auf der Flucht war.

Der Täter ist polizeilich bereits in Nachbarstädten in Erscheinung getreten und kommt auch für andere Taten in Frage.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen der Essener Mordkommission, zu denen Befragungen von Anwohnern und Zeugen, eine intensive Spurensicherung im Tatobjekt und in den angrenzenden Grundstücken, sowie eine internationale Öffentlichkeitsfahndung gehörten, konnte nun der dringend gesuchte, tatverdächtige 21-jährige Rumäne in seinem Heimatland festgenommen werden.


Die polizeiliche Zusammenarbeit über internationale Landesgrenzen hinweg führte am vergangenen Wochenende zum erhofften Erfolg.

Zusammenarbeit mit Spanien

Nachdem die spanischen Behörden den ersten Hinweis auf den nun festgenommenen Verdächtigen gaben, zahlte sich die enge Zusammenarbeit mit der rumänischen Polizei aus. Essener Fahnder holten sich Unterstützung bei den Spezialisten der Zielfahndung vom Düsseldorfer Landeskriminalamt. Deren Kontakte zur rumänischen Polizei führten schließlich am Freitag (7. April) im Nordosten von Rumänien zur Festnahme. Im Kreis Suceava endete die europaweite Flucht des mutmaßlichen Verbrechers, der nun zunächst in einem rumänischen Gefängnis inhaftiert ist.

Die intensivmedizinische Versorgung des 37-jährigen Familienvaters konnte glücklicherweise inzwischen beendet werden. Die medizinische Betreuung geht jedoch weiter.

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