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Er übertrug einen Mord live auf Facebook: Chicken McNuggets wurden dem Kille ...

Er übertrug einen Mord live auf Facebook: Chicken McNuggets wurden dem Killer zum Verhängnis

News Team
19.04.2017, 11:17 Uhr
Beitrag von News Team

++++ Update am 19. April, 11 Uhr +++

Details zum Ende der Flucht des Facebook-Killers werden bekannt.

Sein Hunger wurde Facebook-Killer Steve Stephens auf der Flucht zum Verhängnis: Er bestellte 20 Chicken McNuggets und Pommes bei einem McDrive in Pennsylvania. McDonald's-Mitarbeiter erkannten den Facebook-Killer und informierten die Polizei. Außerdem versuchten sie noch, den Gesuchten länger am Platz zu halten, indem sie ihm seine Pommes nicht gleich gaben. Der Flüchtige packte irgendwann entnervt die Chicken McNuggets, rammte ein Auto und gab Gas - doch bald hingen Polizeistreifen an seinem Heck, und die Flucht nahm ihr tödliches Ende.

+++ Update am 18. April 2017, 19:00 Uhr +++


Wie die Bundespolizei von Pennsylvania auf Twitter bekannt gab, konnten Sicherheitskräfte den flüchtigen Amokläufer Steve Stephens in Erie County stoppen. Nach einer kurzen Verfolgungjagd habe Stephens das Feuer eröffnet und sich schließlich selbst erschossen.


Ursprüngliche Meldung


Steven Stephens ist derzeit der meist gesuchte Mann in den USA. Der 37-Jährige hat am Sonntag in Cleveland einem alten Mann in den Kopf geschossen. Das Video des Mordes stellte er auf Facebook. Auf die Ergreifung des Täters sind 50.000 Dollar Belohnung ausgesetzt. Er hatte angekündigt, so lange weiter zu töten, bis er geschnappt werde.

Besonders erschütternd ist die Kaltblütigkeit, mit der Stephens vorgeht. Er soll das Opfer nicht gekannt haben. Ansatzlos drück er ab und jammert danach in die Kamera, dass er sich benachteiligt fühle, sich niemand seiner Probleme angenommen habe.

Das 74-jährige Opfer hinterlässt zehn Kinder und 14 Enkel. Der alte Mann befand auf dem Heimweg von einem Osteressen mit seinen Kindern, als sich der Mord ereignete. Er soll aus alter Gewohnheit dabei Büchsen gesammelt haben.

Bevor Stepehnson abdrückte, zwang er den Mann den Namen Joey Lane auszusprechen. Sie ist die Ex-Feundin des Killers. Sie meldete sich nach der Tat zu Wort: "Steve ist wirklich ein netter Kerl. Er war freundlich und liebenswürdig zu mir und meinen Kindern."

Die Suche nach dem Mörder umfasst inzwischen die ganzen USA. Er ist auf der Flucht, sein Handy wurde zuletzt 160 Kilometer östlich von Cleveland geortet und sendet seitdem keine Signale mehr.

Das Video war drei Stunden lang auf Facebook zu sehen, bevor es endlich gelöscht wurde. Das soziale Netzwerk sieht sich deshalb schweren Vorwürfen ausgesetzt.

Das Hacker-Kollektiv unterstützt die Jagd auf den Killer. Auf Twitter haben die Computer-Nerds eine Karte mit seinem Fluchtweg gepostet.

Es gebe Hinweise darauf, dass der Mörder in Buffalo, Raleig und Houston gesichtet wurde. Letzter bestätigter Aufenthaltsort sei Philadelphia.

Die Polizei sendet eine klare Botschaft an den Mann aus: Wenn er sich nicht stellt, wird er aus Sicherheitsgründen bei der Verhaftung erschossen.

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