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Mysteriöser Fund im Vermisstenfall Schulze? Führt ein neue Spur zu Mutter (4 ...

Mysteriöser Fund im Vermisstenfall Schulze? Führt ein neue Spur zu Mutter (43) und Tochter (12)?

News Team
20.05.2017, 12:32 Uhr
Beitrag von News Team

Seit fast zwei Jahren fehlt von Sylvia Schulze (43) und Tochter Miriam (12) jede Spur. Die Familie aus Drage gilt seit dem 22. Juli 2015 als vermisst.


Vater Marco (41) wurde am 31. Juli 2015 tot aus der Elbe geborgen, ein Suizid ist wahrscheinlich. Die Polizei geht von einem Familiendrama aus. Zweimal war der mysteriöse Kriminalfall bereits Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY".


Jetzt wurde bekannt, dass ein privates Ermittlerteam in der Feldmark, rund drei Kilometer vom Haus der Schulzes entfernt, bereits im Dezember 2016 rund 20 Kleidungsstücke an einem Entwässerungskanal gefunden hat. Laut der "Landeszeitung Lüneburg" seien eine kurze Jeanshose und ein gebastelter Stern aus Plastikperlen dabei gewesen. Eine Zeugin mutmaßt, die Dinge könnten der zwölfjährigen Tochter gehören. Die Polizei lässt die Funde auf DNA-Spuren untersuchen.


Warum wurde die Kleidung erst jetzt gefunden?

Mit einem Ergebnis ist kommende Woche zu rechnen, sagte Polizeisprecher Jan Krüger. Bei einem positiven Ergebnis, wäre dies womöglich eine neue Spur.

Denn: Nachdem die Familie als vermisst gemeldet worden war, hatte die Polizei das Gebiet mit Hunden weiträumig abgesucht. Es ist fast nicht möglich, dass Kleidungsstücke dabei übersehen worden waren. Theoretisch könnten die Klamotten auch später dort abgelegt worden sein.


Der Tag, an dem Familie Schulze letztmalig in der Wohnsiedlung gesehen wurde, war der letzte Schultag vor den Sommerferien. Am 23. Juli früh morgens sollen sich die Schulzes an einem See aufgehalten haben. Marco Schulze war später noch allein in einem Auto der Familie unterwegs. Nahe des Fundorts des toten Vaters wurde Sylvia Schulzes Damenrad sichergestellt.

Polizei hält erweiterten Suizid für möglich

Die Ermittler rekonstruierten, dass Marco Schulze aus Drage zur Brücke geradelt sein muss und sich von dort mit einem 25 Kilo schweren Betonklotz um den Bauch in die Elbe gestürzt hatte.

Doch was geschah mit Mutter und Tochter? Der Polizei zufolge könnte es sich um einen erweiterten Suizid handeln. Chefermittler Düker bestätigte, dass es dafür zumindest ein "denkbare Erklärung" gebe, wollte aber nicht ins Detail gehen.

Ältere Tochter verdächtigt Marco Schulze

Sylvia Schulzes ältere Tochter verdächtigte im vergangenen Jahr gegenüber dem Magazin "Closer" ihren Stiefvater. Die 26-Jährige sagte damals:

Marco hatte ein Alkoholproblem und seinen Zweitjob als LKW-Fahrer einer Supermarktkette zuvor verloren, weil er seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste.

Der Familienvater hätte auch die Möglichkeit gehabt, die Leichen von Mutter und Tochter verschwinden zu lassen.

Marco hat in einer Chemiefabrik gearbeitet. Damit kam er an Substanzen ran, die dafür sorgen können, dass jemand richtig verschwindet.

Möglich, dass dank der gefunden Kleidungsstücke jetzt Licht ins Dunkle kommt.
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