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Kein Scherz! CSU will WhatsApp-Nachrichten künftig mitlesen

Kein Scherz! CSU will WhatsApp-Nachrichten künftig mitlesen

News Team
30.05.2017, 12:15 Uhr
Beitrag von News Team

Wenige Monate vor der Bundestagswahl ist der Wahlkampf bereits in vollem Gange. Die CSU setzt dabei voll auf die innere Sicherheit und den Kampf gegen den Terror. Die aktuelle Forderung von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist jedoch mehr als fragwürdig.

So will Herrmann künftig WhatsApp-Gespräche überwachen, um potenzielle Täter identifizieren zu können. Der "Rheinischen Post" sagte der CSU-Mann:

Wir wissen, dass die Terroristen WhatsApp nutzen, deshalb müssen wir die gesetzliche Kontrollmöglichkeit nach der Wahl sofort angehen.

Terroristen kommunizieren über Messenger-Dienste

Konkret bezog sich Herrmann auf den Anschlag von Ansbach im Juli 2016, dort hatte der Attentäter Anweisungen durch den Messenger-Dienst erhalten.

Ein großes Defizit ist, dass wir die WhatsApp-Kommunikation immer noch nicht kontrollieren können, obwohl wir beispielsweise genau wissen, dass der Täter aus Ansbach bis zum Schluss Anweisungen über diesen Kommunikationsdienst aus dem Nahen Osten erhielt.

Dass Herrmann damit alle Bundesbürger unter einen Generalverdacht stellt, erwähnte er allerdings nicht.
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WhatsApp: Richtige Einstellung gegen Auslesen von Nutzerdaten


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