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Neue Spuren nach Prostituierten-Mord - Romery (33) wurde brutal getötet

Neue Spuren nach Prostituierten-Mord - Romery (33) wurde brutal getötet

News Team
06.06.2017, 17:35 Uhr
Beitrag von News Team

+++ Update am 02.08.2017 um 13:00 Uhr +++


In Zusammenhang mit dem Mord an einer Prostituierten in Vorsfelde am 11. November 2016 sind nach der Fernsehausstrahlung in der RTL II-Sendung "Ungeklärte Fälle - Deine Hilfe zählt" am Dienstagabend insgesamt 25 Hinweise eingegangen. Die Hinweise erreichten die Ermittler überwiegend telefonisch, zum Teil auch per Mail. Einige Zuschauer nutzten die von Polizei und Staatsanwaltschaft Braunschweig angebotene Möglichkeit, unter www.bkms-system.net/moko-bahnhof mit den Ermittlern direkt und anonym in Kontakt zu treten.

Allen Hinweisen wird die Mordkommission in den kommenden Tagen nachgehen.

Ursprüngliche Meldung


Bereits am Freitag, dem 11.11.2016, gegen 15:15 Uhr, wurde die 33-jährige, dominikanische Staatsbürgerin Romery Altagracia REYES RODRIGUEZ tot in dem Wohnungsbordell in 38448 Wolfsburg-Vorsfelde, Am Bahnhof 7a, gefesselt aufgefunden. Das Bordell ist in der Region als „Sandy‘s Freizeittreff“ bekannt. Die Verstorbene war dort als Prostituierte tätig.

Die Polizei Wolfsburg ermittelt wegen eines Tötungsdelikts und hat eine Mordkommission („Moko Bahnhof“) eingerichtet. Der Täter konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Täter am 11.11.2016 für einen längeren Zeitraum im Gebäude aufgehalten haben muss.

In der Vergangenheit war die Getötete in unterschiedlichen Städten Deutschlands als Prostituierte tätig und wechselte grundsätzlich ihren Arbeitsort nach einer Woche. Seit Sonntag, dem 06.11.2016, hielt sie sich in Wolfsburg-Vorsfelde auf. Vorwiegend inserierte sie im Internetportal www.ladies.de unter den Arbeitsnamen Monika, Lorena, Lucia und Natascha.

Die Polizei Wolfsburg wendet sich nun mit konkreten Fragestellungen an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Die Ermittler betonen, dass – auch unabhängig von den gestellten Fragen – jede Information für die Aufklärung der Tat von Bedeutung sein kann. Die Polizei erhofft sich insbesondere von Kolleginnen des Opfers, aber auch von Freiern, entsprechende Hinweise, die den Arbeitsalltag und die Routinen des Opfers an sich und in dem Bordell beschreiben.

In Bezug auf die Fesselung des Opfers vermutet die Polizei keine sexuellen Motive. Daher fragen die Ermittler, wer kann Angaben machen, wo derartige Knoten beruflich oder privat verwendet werden. Diese Art der Knotenbindung dürfte gewohnheitsmäßig erfolgt sein.

Um Ihnen als Hinweisgeber/-in ein Höchstmaß an Vertraulichkeit und Diskretion zu gewährleisten, setzt die Mordkommission die bewährte, internetbasierte Kommunikationsplattform, das BKMS® System, ein.Das eingerichtete BKMS® System schafft hierzu einen – auf Wunsch – anonymen Raum, der es Ihnen ermöglicht, Hinweise zu geben. Das System schützt Ihre Anonymität. Eine technische Ermittlung der IP-Adresse ist nicht möglich. Unabhängig davon sollten Sie darauf achten, dass durch Art und Inhalt der Informationen keine Rückschlüsse auf Ihre Identität möglich sind. Der Hinweis wird grundsätzlich Bestandteil der Ermittlungsakte.
Bitte unterstützen Sie die Ermittlungen der Polizei, um den Mord an Frau REYES RODRIGUEZ aufzuklären.

Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, hat die Polizeidirektion Braunschweig eine Belohnung in Höhe von 5.000,- Euro ausgelobt.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
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