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Europol sucht Kinderschänder: Mit diesen kleinen Details soll die Verbrecher ...

Europol sucht Kinderschänder: Mit diesen kleinen Details soll die Verbrecherjagd gelingen!

News Team
08.06.2017, 14:21 Uhr
Beitrag von News Team

Eine Shampoo-Flasche, ein Magazin oder sogar Tapeten. Die harmlosten Hinweise können manchmal helfen, einen Fall zu knacken. Diese kleinen banalen Gegenstände, die im Hintergrund eines Kindesmissbrauchsbildes zu sehen sind, können manchmal ein wichtiger Hinweis in der Untersuchung sein, die zur Identifizierung und Rettung der Opfer führt.

Während die Polizei unter Verwendung konventioneller Ermittlungswege vorankommt, fordert Europol die Unterstützung der Öffentlichkeit bei der Identifizierung der Herkunft einiger dieser Objekte an. "Wir sind überzeugt, dass mehr Augen mehr sehen und letztlich dazu beitragen werden, diese Kinder zu retten", teilt Europol mit.

Die zunehmende globale Verfügbarkeit von Breitband-Internet und Internet-fähigen Geräten treibt die Zahl von Sexualstraftätern und Opfern immer weiter in die Höhe. Das Internet bietet Straftätern und potenziellen Straftätern ein Umfeld, in dem sie mit einem erhöhten Maß an Sicherheit und Anonymität arbeiten können.

Die Strafverfolgung auf der ganzen Welt arbeitet eng zusammen, um so viele Straftäter und Opfer wie möglich zu identifizieren. Dieser Identifikationsvorgang ist oft sehr komplex und die Identifizierung von kleinen Objekten im Hintergrund dieser Bilder kann zu einem Durchbruch in der Untersuchung führen.

Ein solcher Ansatz hat in der Vergangenheit erhebliche Ergebnisse erzielt. Vor kurzem wurden zwei Opfer nach der Identifizierung von Lebensmittelverpackungen und Abfallbehältern im Hintergrund von Kindesmissbrauchs-Bildern identifiziert.

Vor ein paar Tagen hat Europol 20 Objekte auf die Stop-Kindesmissbrauchsseite hochgeladen, für die bereits alle anderen Ermittlungswege untersucht wurden. Diese Objekte sind alle aus einem Bild mit sexuell explizitem Material mit Minderjährigen. Europol appelliert an die Öffentlichkeit, sich diese anzusehen, damit die Gegenstände erkannt werden. "Wir wollen ihren Ursprung (Ort / Land) genau verfolgen", so die Polizeibehörde. Die Bilder auf der Webseite werden regelmäßig geändert.

Die Bürger können helfen, indem sie auf ein Objekt klicken, das sie erkennen und Europol mit den Informationen versehen, die sie auf dem Objekt haben. Dies kann anonym erfolgen. Sobald der Ursprung eines Objekts identifiziert ist, wird Europol die zuständige Strafverfolgungsbehörde des betroffenen Landes informieren und so hoffentlich die Identifizierung des Täters und des Opfers zu beschleunigen.

Rob Wainwright, Direktor von Europol, erklärt: "Denken Sie daran, Ihre Hilfe kann die eine Information zur Verfügung stellen, die zur Rettung eines Kindes führt. "

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