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Schwangeren-Mord in Weiden: Richter zeigt Schockfotos der Leiche - So reagie ...

Schwangeren-Mord in Weiden: Richter zeigt Schockfotos der Leiche - So reagiert der Täter

News Team
14.06.2017, 12:31 Uhr
Beitrag von News Team

Vor dem Kölner Landgericht hat der Mordprozess gegen Mehdi K. (49) begonnen. Der Iraner hatte seine im fünften Monat schwangere Ehefrau Tina (36) am 24. November 2016 erschossen. Das ungeborene Baby verstarb im Bauch der Mutter.

Ein erstes Geständnis widerrief K. zum Prozessauftakt, er möchte sich nicht weiter zu den Vorwürfen äußern. Richter Dr. Hans Logemann griff laut "Express" zu einer krassen Methode, womöglich um eine Gemütsäußerung des mutmaßlichen Täters zu erhalten. Der Richter zeigte die schockierenden Fotos der getöteten Schwangeren. Sie war mit Schüssen in Brust und Schläfe eiskalt hingerichtet worden.

K. soll beim Anblick der Bilder schwer geatmet und geweint haben. Beim Nahaufnahmen der Wunden blickte er schließlich zu Boden.

Streit wegen Glühwein

Dem Mord war ein Streit des Paares vorausgegangen. Tina und Mehdi K. hatten am Tattag gestritten, weil sie auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Heumarkt Glühwein bestellen wollte.

Zurück in Weiden, wo das Paar lebte, eröffnete Tina ihrem Mann, sich trennen zu wollen. Mehdi K. rastete aus und erschoss sie am Schulzentrum in Weiden.

Sicherheitsleute eines nahe gelegenen Flüchtlingsheims fanden die tote Schwangere schließlich auf. Eine Polizistin erinnert sich:

Mir fielen ihre prallen Brüste und der gewölbte Bauch auf – da wusst ich , dass sie schwanger war.

Familie fordert harte Strafe

Die Tatwaffe ist bis heute verschwunden. Die Familie des Opfers hofft auf eine harte Strafe. Tinas Schwester Bahareh (39), die auch als Nebenklägerin auftritt, sagte aus:

Wir wollen nicht, dass er nach sechs oder sieben Jahren wieder rauskommt. Der hat drei Menschen auf dem Gewissen.

Ihre Schwester sei tot, das Kind auch. Außerdem nahm sich der Bruder der Getöteten nach der Tragödie aus Verzweiflung selbst das Leben.
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