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Video zeigt Profi-Diebe bei Millionen-Coup - Die Polizei hat Fragen an die Öffentlichkeit

News Team
04.07.2017, 13:40 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Einbruch in das Bode-Museum am 27. März dieses Jahres sucht die Polizei mit Bildern aus Überwachungskameras nach den Tätern. Sie stahlen eine
enorm wertvolle Goldmünze gestohlen. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Museums alarmierte gegen 4 Uhr die Polizei, nachdem er den Einbruch und die fehlende 100 Kilogramm schwere Münze „Big Maple Leaf“, 2007 von der Royal Canadian Mint ausgegeben entdeckt hatte.

Nach dem aktuellen Goldpreis wäre eine Münze mit diesem Gewicht aus reinem Gold etwa 3,7 Millionen Euro wert. Von dieser Münze, eine der schwersten der Welt, wurden nur fünf Stück geprägt.


Die Abgebildeten wurden gefilmt, als sie in der Tatnacht gegen 3 Uhr den Bahnsteig des S-Bahnhofs Hackescher Markt betraten.

Anschließend gingen sie über die Bahngleise, auf denen zu dem Zeitpunkt kein Zugverkehr herrschte, in Richtung Monbijoupark/James-Simon-Park zum Museum. Neben weiteren Tatwerkzeugen ließen sie nach der Tat auch ein Seil zurück.


Die Polizei fragt:

Wer kann Hinweise zur Identität der Gesuchten geben?
Wer hat in der Tatnacht gegen 3 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich des S-Bahnhofs Hackescher Markt und dem Monbijoupark/James-Simon-Park gemacht, die in Zusammenhang mit den Tätern und/oder der Tat stehen könnten?
Wer kann Angaben zu abgebildeten Tatwerkzeugen machen oder kennt Personen, die solche erworben bzw. besessen haben und bei denen diese nun fehlen?

Die Axt stammt von der Baumarktkette „Obi“; wer kann Angaben zu Käufern oder Besitzern einer solchen Axt machen?


Wem sind die Goldmünze oder größere Goldmengen, auch in ungewöhnlicher Form, angeboten worden?

Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die der oder die Täter überführt werden kann/können, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro (Fünftausend Euro) ausgelobt.

Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

Hinweise, die ggf. auch vertraulich behandelt werden können, nimmt das Kommissariat für Kunstdelikte am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 – 944 400, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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