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Afghane ermodert Kind: Bürgermeister macht dem Staat den "Hauptvorwurf"

Afghane ermodert Kind: Bürgermeister macht dem Staat den "Hauptvorwurf"

News Team
10.07.2017, 11:08 Uhr
Beitrag von News Team

Dieser Fall bewegt die Menschen in der Oberpfalz und darüber hinaus bis heute. Ein Afghane (41), der wegen seiner Konvertierung zum christlichen Glaubens nicht abgeschoben werden durfte, hat vor gut einem Monat einen kleinen Jungen in einer Flüchtlingsunterkunft in Arnschwang bei Regensburg umgebracht. Die Mutter verletzte er schwer. Der 41-Jährige wurde erschossen.

Es handelt sich um einen polizeibekannten Täter. Der Mörder des Fünfjährigen war ein verurteilter Schwerverbrecher aus Afghanistan, der nach Verbüßung seiner Haftstrafe wegen Brandstiftung Fußfesseln trug. Es gab wohl Informationspannen zwischen den Behörden, die Gefährlichkeit des Mannes war nicht ausreichend bekannt.

Jetzt macht der Bürgermeister von Arnschwang den Behörden schwere Vorwürfe. Michael Multerer äußerte bei Maischberger klare Zweifel daran, ob wir wirklich schaffen, was durch die Flüchtlingskrise zu bewältigen sei. Das Wochenblatt berichtet über Multerers Aufritt im ZDF.

Er sagte dort:

Wir wussten über den Mann genauso viel wie über alle anderen Flüchtlinge, die dort wohnen. Offiziell wussten wir gar nicht, dass er im Gefängnis war.
Ich würde dem Richter am Verwaltungsgericht gerne fragen, warum er diesen Mann wieder auf die Menschheit losgelassen hat.

Dann spricht Multerer Klartext

Den Hauptvorwurf mache ich dem Staat, weil der ihm die Möglichkeit gab, dass er überhaupt bei uns ist. Oder genauer: Wenn er schon nicht abzuschieben ist, dass er hier frei rumläuft.

Nur durch Zufall sei der Bürgermeister zu dem Wissen gelangt, dass der Mann eine Fußfessel trage. Der spätere Mörder habe es auf der Gemeinde erzählt und als Grund angeben habe, dass er ein Haus angezündet habe.

Wie dramatisch der Fall war und dass der Afgahne ein Zehnparteien-Haus in Brand steckte, den Tod vieler Menschen in Kauf nahm und damals schon seiner Ex nach dem Leben trachtete, wusste niemand in der Gemeinde. Vielmehr wurden der Mann und die Frau mit ihrem Kind auf engem Raum einquartiert.

Die Tat wäre zu verhindern gewesen, wenn wir das vor Ort gewusst hätten.

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