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Petition gestartet: Aus Hamburgs Linken-Treff soll ein Kindergarten werden!

Petition gestartet: Aus Hamburgs Linken-Treff soll ein Kindergarten werden!

News Team
11.07.2017, 11:06 Uhr
Beitrag von News Team

Wie geht es weiter mit der Roten Flora in Hamburg? Der linkspolitische Treff gilt als eine der Keimzellen der Krawalle des G20-Gipfels. Erste Politiker sprechen offen über die Räumung der Roten Flora: „Angesichts der Gewaltexzesse und der Dimension der hemmungslosen, entfesselten Aggression gegen Polizeibeamte sowie der Zerstörungswut seitens linksextremer Demonstranten und Autonomer halte ich eine gewaltsame Räumung der Roten Flora jetzt für zwingend geboten“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer, der „Bild“-Zeitung.

Video: Hamburg gleicht einem Kriegsschauplatz

Der Kriminologe Christian Pfeiffer warnte dagegen in der „Passauer Neuen Presse“ vor einer Räumung: „Das würde einen massiven Kampf auslösen.“

Eine neue Nutzung bringt der Hamburger Unternehmer Alexander Tebbe ins Spiel. Er hat eine Petition mit dem Ziel gestartet, einen Kindergarten oder eine Grundschule in dem Gebäude unterzubringen.

Tebbe schreibt über seine Idee:

Die Ereignisse in Hamburg rund um den G20-Gipfel sind für uns alle nach wie vor schwer in Worte zu fassen. Die schweren Ausschreitungen in der Sternschanze und insbesondere die in der deutschen Nachkriegsgeschichte wohl beispiellose Zerstörungswut im Schulterblatt haben nicht nur bundesweit für Entsetzen gesorgt, sondern auch bei den Anwohnern Angst und Schrecken hinterlassen.
Im Vorfeld des Gipfels konnte man täglich ein reges Treiben in und auf der Roten Flora beobachten. So gehörten dortige Versammlunglen schwarz-vermummter Personen zum Alltagsbild. Im Eingangsbereich der Roten Flora wurde im Vorfeld u.a. bereits eine "Augenspülstation" eingerichtet. Der Sinn und Zweck solcher Aktionen ist nach dem G20-Wochenende wohl jedem klar geworden.
Nach den anschließenden Äußerungen der Sprecher der Roten Flora - Ausschreitungen Ja, aber bitte in Blankenese und nicht vor der eigenen Haustüre - ist ebenfalls klar geworden, dass es sich bei dem Versammlungsort Rote Flora nicht um ein friedliches Zentrum linksaktivistischer Aktionen handelt, sondern um eine linksextreme Keimzelle zur Vorbereitung und Durchführung schwerster Straftaten. Die Frage nach der Vereinbarkeit eines solchen rechtsfreien Raums mit dem Grundgesetz hat sich nach diesem Wochenende wohl ebenso beantwortet.
Für viele Hamburgerinnen und Hamburger gehört die Rote Flora in unser Stadtbild wie Alster und Elbe. Dennoch waren wohl die wenigsten jemals hier zu Gast, denn die Türen der Roten Flora sind und bleiben für die allermeisten Bürger stets verschlossen. Die dort gelebte Willkommenskultur heisst nämlich: "Entweder Du bist links(extrem), oder Du bleibst draussen." Und all das bei einem Haus, das die Stadt Hamburg erst vor kurzem für 820.000 Euro aus Steuergeldern zurückgekauft und den Autonomen zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt hat. Auf die sich immer weiter rund um die Rote Flora ausbreitende öffentliche Drogen- und Rauschgiftszene soll an dieser Stelle gar nicht weiter eingegangen werden.
Nicht nur, dass man sich als normaler Bürger und Anwohner fragt, wie das alles sein kann, nach diesem Wochenende vorherrschender öffentlicher Gewalt "in unserem zu Hause" ist vielen klar, dass es so nicht weitergehen kann.
In vielen Internet-Beiträgen verärgerter Bürger liest man in diesen Tagen häufig die Forderung, die Rote Flora abzureissen. Da sind wir gegen. Dafür ist das bereits im Jahr 1889 eröffnete ehemalige Theaterhaus einfach zu schön. Zudem ist und bleibt die Rote Flora für uns der Mittelpunkt unseres Stadtteils und das Gesicht der Sternschanze.
Um aus diesem Gesicht wieder ein buntes, friedliches und lachendes Gesicht zu machen halten wir es mit dem bekannten Liedtitel "Kinder an die Macht". Und so wünschen wir uns von der Hamburger Politik, die Rote Flora in einen öffentlichen Kindergarten oder eine Grundschule mit großem (drogenfreien) Spielplatz für alle umzubauen.
Wir freuen uns auf viel Unterstützung für unsere Idee aus unserer Sternschanze, aus ganz Hamburg, aus ganz Deutschland und aus der ganzen Welt!

Die Petition hat innerhalb eines Tages bereits 5000 Unterzeichner gesammelt.

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