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Stiefvater schändet Kind im religiösen Wahn mit Folter-Ritualen - und kommt  ...

Stiefvater schändet Kind im religiösen Wahn mit Folter-Ritualen - und kommt mit Bewährung davon

News Team
12.07.2017, 11:08 Uhr
Beitrag von News Team

Ein Stiefvater hat in Berlin ein kleines Mädchen schwer misshandelt. Er räumte die Taten ein. Dennoch kam Mamadou G. jetzt mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe davon, wie "Bild" berichtet. Der Mann aus Westafrika hat das Kind mit religiösen Ritualen gefoltert haben.

Der 37-Jährige hängt einem Misch-Glauben an und ist mit der Mutter des Mädchens nach Rastafari-Tradition verheiratet, wie "Bild" weiter schreibt. Er warf dem Kind vor, ein gehörntes Wesen gerufen zu haben und bestrafte es hart dafür. Der Mann schlug das Mädchen mit mit Stöcken, Gürteln und einem Hammer. Er schüttete kaltes Wasser über das schlafende Kind und verbrühte im die Hände, damit es endlich seinen Gott anerkenne. Sonst drohe dem Mädchen die Hölle, jagte er ihm Angst ein.

Im Urteil warf der Richter dem 37-Jährigen schwere Misshandlung Schutzbefohlener, gefährliche Körperverletzung und Fürsorgepflichtverletzung vor. Die Fotos der Verletzungen schockierten den Richter sehr, wie er nach Angaben der "Bild" ausführte. Das Kind war in totaler Verwahrlosung aus den Fängen des Gurus befreit worden. Seine Haare sollen sich bewegt haben, weil so viele Läuse darin lebten.

Er habe mit sich gerungen und dem inzwischen in einer Pflegefamilie untergebrachten Mädchen eine Aussage erspart. Dabei war ihm das Wohl des traumatisierten Kindes wichtiger, als die Aussicht auf eine Strafmaß ohne Bewährung.

Der Täter sitzt, so schreibt "Bild" weiter, wegen Drogendelikten bereits in Haft. Nach seiner Entlassung im Jahr 2018 drohe im die Abschiebung.

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