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Von eigener Familie liquidiert? Schreckensfund bei Suche nach sechsfacher Mu ...

Von eigener Familie liquidiert? Schreckensfund bei Suche nach sechsfacher Mutter

News Team
21.07.2017, 11:48 Uhr
Beitrag von News Team

Hanaa S. ist vor zwei Jahren verschwunden. Vieles deutet daraufhin, dass die sechsfache Mutter (35) ermordet wurde. Die Irakerin hatte sich von ihrem Ehemann getrennt. Im Zentrum der Ermittlungen steht die Familie der Frau, Hauptangeklagter im derzeit laufenden Prozess ist ihr Schwager, unter Verdacht stehen auch Ehemann, Sohn und Bruder.

Der Schwager hatte Ende Juni vor dem Landgericht Wuppertal überraschend gestanden, geholfen zu haben, die Leiche verschwinden zu lassen. Daraufhin konkretisierten sich die Suchmaßnahmen.

Unter Beteiligung der Tatortgruppe des Bundeskriminalamts liefen im Großraum Kronau in Baden-Württemberg umfangreiche Suchmaßnahmen.

Vorgestern Nachmittag (19.07.2017) fanden die Ermittler in einem Waldgebiet die sterblichen Überreste einer weiblichen Person. Diese wurden geborgen und nach Düsseldorf überführt. Die Obduktion fand im Laufe des gestrigen Nachmittags bei der Rechtsmedizin der Universität Düsseldorf statt.

Die Untersuchungen der Rechtsmedizin und der Polizei dauern an. Weitere Auskünfte werden wegen des laufenden Hauptverfahrens bei dem Landgericht Wuppertal derzeit nicht erteilt.

Die Hauptverhandlung wird heute (21.07.2017) um 9.00 Uhr sowie am
07.08.2017 um 9.00 Uhr fortgesetzt.


Im März hatte die Polizei weitere Festnahme im Fall der vermissten Hanaa S. gemeldet. So richten sich die Ermittlungen der Wuppertaler Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Bruder und Mann der Frau. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Landgericht Wuppertal Haftbefehle gegen beide. Die Männer wurden von Beamten der Wuppertaler Mordkommission in Düsseldorf und Köln festgenommen. Somit besteht gegen zwei weitere Beschuldigte aus dem familiären Umfeld von Hanaa S. der dringende Tatverdacht, an ihrer Tötung beteiligt gewesen zu sein.

Auch der Sohn steht in dringendem Tatverdacht, am 21.04.2015 bei der Verschleppung und der Tötung seiner Mutter Beihilfe geleistet zu haben.


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