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Wetterdienst dehnt Warnungen auf weite Gebiete im Süden aus

Wetterdienst dehnt Warnungen auf weite Gebiete im Süden aus

News Team
26.07.2017, 14:42 Uhr
Beitrag von News Team

Der aktuelle Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes

In weiten Teilen Deutschlands Dauerregen, im Nordosten, in Teilen der Mitte und am Alpenrand ergiebig (Unwetter). An der Ostsee und teils im Süden Windböen, auf Alpen- und höheren Mittelgebirgsgipfeln Sturmböen.

Die Warnungen erfassen neben akuten Zonen in der Mitte und im Nordosten (HÖCHSTE WARNSTUFE VIOLETT) nun auch den Süden des Landes (ALARMSTUFE ROT).


Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Donnerstag, 27.07.2017, 11:00 Uhr:

Ein Tief über Polen bestimmt mit sehr feuchter Luft das Wetter in Deutschland. In den westlichen Landesteilen setzt sich heute schwacher Hochdruckeinfluss durch, bevor bereits ausgangs der Nacht Tiefausläufer übergreifen.

An der Westflanke dieses Tiefs liegt ein Regenband, das sich von der Ostsee über die Mitte und Süddeutschland bis hin zu den Alpen erstreckt. Da sich dieses Niederschlagsband nur sehr zögernd nach Osten verlagert und stetig neue Niederschläge von Nordosten einbezogen werden, lässt der Regen von Westen her nur sehr zögernd nach.
Bis Donnerstagfrüh kommen zu den bereits gefallenen Regenmengen noch weitere 25 bis 40, in Staulagen und ganz im Nordosten auch mehr als 60 l/qm Niederschlag hinzukommen. Im Laufe des Donnerstagvormittags sollten die Niederschläge weiter nachlassen, so dass dann wahrscheinlich keine Warnungen mehr erforderlich sind.

Außerdem weht ein kräftiger Wind, an der Ostsee und in einigen Regionen Süddeutschlands treten Windböen, exponiert stürmische Böen und auf höheren Berggipfeln der Mittelgebirge sowie auf Alpengipfeln Sturmböen bis Bft 9, vereinzelt (Alpen) auch Bft 10, auf. Der Wind flaut ab dem Abend merklich ab, so dass dann nur noch in den Hochlagen der östlichen Mittelgebirge und am östlichen Alpenrand Wind- und auch stürmische Böen auftreten. Bereits mit dem Übergreifen des Frontensystems beginnt der Wind im Nordwesten und Westen wieder aufzufrischen, so dass ab dem Vormittag dann wieder Warnschwellen überschritten werden können.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

DAUERREGEN/ ERGIEBIGER DAUERREGEN/ EXTREM ERGIEBIGER DAUERREGEN :
In einem breiten Band vom Nordosten über die Mitte Deutschlands bis zu den Alpen sowie im Schwarzwald weiterhin Dauerregen. Zum bereits gefallenen Niederschlag kommen bis Donnerstagfrüh noch weitere 20 bis 40, in Staulagen bis 50 l/qm hinzu.
Im Nordosten und in Teilen der Mitte sowie an den Alpen noch ergiebiger und zum Teil extrem ergiebiger Dauerregen (UNWETTER), wodurch zu den bereits gefallenen Regenmengen bis Donnerstagfrüh in diesen Gebieten noch weitere 35 bis über 60 l/qm Regen hinzukommen.

WINDBÖEN:
An der Ostsee starke bis stürmische Böen (Bft 7, 8) um Nord. Auf höheren Mittelgebirgsgipfeln Sturmböen bis Bft 9 (85 km/h). Auf einigen Alpengipfeln Sturmböen (Bft 9) oder schwere Sturmböen (Bft 10) aus West.

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