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Weihnachtskatasstrophen

Weihnachtskatasstrophen

Quintessenz Manufaktur für Chroniken
23.12.2016, 13:59 Uhr

Auszug aus einer Biografie - Wenn ich das Wort Weihnachten schon hörte ...

Wir bekommen über das Jahr viel Vertrauen geschenkt, wenn Kunden uns ihre Biografie erzählen. Jetzt wollen wir etwas zurückgeben. Eine Erzählung aus unserer Familie.



Wenn schon das Wort Weihnachten fiel, dachte ich an Katastrophen.

Ich erinnere mich an einen Heiligabend 1954. Christine war schon auf der Welt. Es war vor-mittags, es war alles fertig geputzt, gekocht und die Tafel schon gedeckt und wir warteten auf die Großeltern, die bereits auf dem Weg zu uns waren. Mein Mann hatte am Vorabend wohl Schmalfilme geschnitten und sagte: „Ich schmeiß noch schnell die restlichen Film-schnipsel weg.“ Und schon hatte er sie in den Kachelofen geworfen. Ich hörte ein Geräusch, wie ein dumpfes „blubb“, und sah wie sich die Kacheln an der Ofendecke für einen Moment hoben. Dann breitete sich eine schwarze Wolke aus, bevor sich die Kacheln klappernd wieder setzten. Das ganze Zimmer war voll ganz feinem Ruß, das für den Heiligabend vorbereitete Zimmer war völlig schwarz.

Fassungslos dachte ich in dem Moment:
„Der Tod ist besser!“.

Mein Mann beschwor mich: „Ruhig, ruhig, ruhig. Willst Du einen Cognac?

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