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Dreister geht's nicht: Gerade erst gerettete Bank bringt Staat um Milliarden

Dreister geht's nicht: Gerade erst gerettete Bank bringt Staat um Milliarden

News Team
03.05.2016, 18:45 Uhr
Beitrag von News Team

Deutsche Banken haben anscheinend mit schmutzigen Geschäften mit ausländischen Investoren den Staat um Milliarden gebracht. Eine der beteiligten Banken war in der Finanzkrise gerade erst mit Steuergeldern vor dem Konkurs gerettet worden.

Es geht um so genannte Cum/Cum-Geschäfte. Dabei werden kurz vor der Auszahlung der Dividenden deutscher Aktien die von ausländischen Aktionären gehalten werden, diese Aktien an deutsche Banken verliehen. Als inländische Aktionäre können die Banken beim Fiskus eine Gutschrift beantragen, die für ausländische Investoren nicht gilt. Diese Vergünstigung ist also für die Banken und die Investoren ein zwielichtiges Geschäft, das den Staat um Milliarden-Beträge an Steuergeldern bringt. Experten gehen von 1 Milliarde pro Jahr aus.

Anscheinend hat sich an diesen krummen Geschäften besonders die Commerzbank beteiligt. Zwischen 2013 und 2015 ließen sich alleine 250 solcher Cum/Cum-Deals für die Commerzbank belegen, wie das Handelsblatt berichtete. Zwar sind diese Cum/Cum-Geschäfte offiziell noch nicht rechtswidrig, dass sich aber ausgerechnet eine Bank daran beteiligt, die selbst erst mit Steuergeldern gerettet wurde und bei der der Staat zu 15 Prozent Teilhaber ist, stößt nicht nur bei den Steuerzahlern auf Unverständnis.

Nach Angaben des Manager-Magazins war das Bundesfinanzministerium nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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3 Kommentare

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Es ist schon ein Schlag ins Gesicht fur jeden Steuerzahler und Rentner. Das Rentenniveau wird abgesenkt, dass sie zahlbar bleibt, das Rentenalter soll angehoben werden und solche dubiosen Geschäften wird kein Riegel vorgeschoben. Diese ganzen unfähigen Politiker in Haftung nehmen, damit ihnen die Augen geöffnet werden. Danach in Hartz IV entlassen. Vielleicht gewinnen sie dann an Bodenhaftung zurück. Alle samt auf den Mond schießen ohne Rückfahrkarte.
  • 04.05.2016, 17:53 Uhr
  • 1
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DAS, ist nur die Spitze des Eisbergs.
Das Finanzsystem dient nur den Superreichen als Spielcasino.
  • 03.05.2016, 19:44 Uhr
  • 2
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Das ganze legal ohne straffällig zu werden, da kann man unserem Finanzminister oberkassenwart Schäuble und seinem Staatssekretär Spahn doch nur für solche Gesetzeslücken gratulieren. Es wäre besser sie hätten sich in der Vergangenheit um solche Lücken gekümmert, als der Bevölkerung zu empfehlen bis 70 zu arbeiten oder den Leuten mit geringem Einkommen Sparvorschläge zu unterbreiten.
  • 03.05.2016, 19:01 Uhr
  • 3
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