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CDU-Wirtschaftsrat fordert Rente mit 70

CDU-Wirtschaftsrat fordert Rente mit 70

News Team
22.05.2016, 17:36 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Der Wirtschaftsflügel der Union zieht eine vernichtende Bilanz der Politik der großen Koalition. „Die historische Chance, unser Land auf allen Ebenen nachhaltig zu konsolidieren, wurde nicht ergriffen, sondern regelrecht verworfen“, heißt es in einem Grundsatzpapier des CDU-Wirtschaftsrats, das der „Welt“ vorliegt. In scharfen Worten kritisiert der parteinahe Verband darin den starken Zuwachs der Sozialausgaben in den vergangenen Jahren. Statt die sozialen Sicherungssysteme in der Zeit wachsender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung auf längerfristig gesündere Beine zu stellen, „wurden die Schleusen zu erheblichen Mehrausgaben geöffnet“.

Der Reigen der zusätzlichen Begünstigungen beginne bei höheren Ärztehonoraren und ende bei Steigerungen der Rentenausgaben, moniert der Wirtschaftsrat und fordert, umgehend eine rentenpolitische Kehrtwende einzuleiten:

Die ,Rente mit 70‘ wird kommen müssen.

Dass die große Koalition jetzt stattdessen neue soziale Vorhaben wie ein höheres Rentenniveau oder eine Lebensleistungsrente für Geringverdiener in Aussicht stellt, hält der Verband für absurd: „Von einer sozialen Notsituation, in der sich unser Land befinden soll, kann nicht die Rede sein.“ „Deutschland steht angesichts der großen nationalen und internationalen Herausforderungen an einem Scheideweg“, sagte der Präsident des Wirtschaftsrats, Werner M. Bahlsen, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens Bahlsen.

Wenn wir den Anschluss im internationalen Wettbewerb nicht verlieren wollen, muss in der Wirtschaftspolitik umgesteuert werden.

Vor allem auch mit der Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hadert der Verband. Deutschland brauche ein Einwanderungsrecht, das für qualifizierte Zuwanderer anziehend wirke, mahnt der Wirtschaftsrat in seinem Papier. Die aktuelle Zuwanderung durch Flüchtlinge helfe wenig, die Folgen des demografischen Wandels zu bewältigen. Aufgrund deren oft niedrigen Bildungsniveaus bestehe vielmehr die Gefahr, dass sie „dauerhaft durch die sozialen Sicherungssysteme finanziert werden müssen“.

Die Flüchtlingskrise habe zudem die Chancen für ein Einwanderungsgesetz verringert.

Durch die hohen Zahlen der letzten Monate ist die Debatte um ein attraktives Einwanderungsrecht komplett verdrängt worden

, beklagen die Wirtschaftspolitiker. Da mittlerweile die Mehrheit der Bürger Zweifel an der Bewältigung der Flüchtlingskrise habe, sei für ein modernes Einwanderungsrecht kaum mehr Akzeptanz zu finden.

Diese Krankenschwester sitzt einsam am Tisch - nur ihr Mann weiß, was sie verbirgt

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5 Kommentare

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Jawohl immer den Mist den man vorgebrabelt bekommt nachplappern - ja nicht das eigene Gehirn einschalten und über das Gesagte mal Vor- und Nachteile abwägen und dann darüber diskutieren. Immer weiter so, noch hat die CDU über 30 %, wenn sie so weiter macht - bald nicht mehr!
  • 25.05.2016, 00:27 Uhr
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Immer daran denken 2017 ist die Wahl, CDU niemals!
  • 23.05.2016, 10:57 Uhr
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Ich fordere eine Mindestrente von 1.200 Euro und eine Deckelung hoher Pensionen von Führungskräften in Politik, öffentlicher Dienst und Manager in der Privatindustrie bei 3.200 Euro - die Zwangsabgabe wird zur Finanzierung der Mindestrente abgeführt. Im Ruhestand erbringen auch die Führungskräfte keine "Leistung" mehr. Die Forderungen der kapitalistischen Interessenvertreter nach längerer Arbeitszeit sind Unsinn und demokratiefeindlich.
  • 22.05.2016, 20:36 Uhr
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Typisch CDU, wieder mal nur halbherzig.
Da ich bereits mit 59 in vorzeitige fette Pension gegangen bin, plädiere ich für die Rente mit 170.
Irgendwelche Vollidioten müssen doch mich und die gewaltige 1wanderungsflut in die Sozialsysteme finanzieren, wo komm wa denn da hin!
  • 22.05.2016, 19:57 Uhr
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" Die aktuelle Zuwanderung durch Flüchtlinge helfe wenig, die Folgen des demografischen Wandels zu bewältigen. Aufgrund deren oft niedrigen Bildungsniveaus bestehe vielmehr die Gefahr, dass sie „dauerhaft durch die sozialen Sicherungssysteme finanziert werden müssen“.
ups, das liest sich wie die übliche Hetze von der AfD ...
  • 22.05.2016, 18:33 Uhr
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