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Immobilienfinanzierung im Rentenalter

Immobilienfinanzierung im Rentenalter

News Team
14.06.2016, 11:04 Uhr
Beitrag von News Team

Immobilien sind nicht nur für die jüngere Generation eine beliebte und zuverlässige Anlageform. Wer die Gelegenheit verpasst hat oder für den es sich einfach noch nicht ergeben hat, der kann sich auch mit 50 oder 60 noch den Traum vom Eigenheim erfüllen. Doch wie kann das funktionieren? Das Umdenken der Banken macht´s möglich!

Die Generation 50+ wird für Banken immer interessanter. Das statistische Bundesamt hat berechnet, dass die Zahl der heute 17 Millionen über 65-Jährigen im Jahr 2030 auf 23 Millionen steigen wird. Die ersten geburtenstarken Jahrgänge („Babyboomer“) erreichen gerade das Rentenalter. Wie unter anderem auf www.welt.de in der Vergangenheit bereits berichtet wurde, sorgt die sinkende Geburtenrate seit Mitte der 60er Jahre für ein Umdenken in der Kreditbranche. Vor 5 Jahren war es für Best Ager nahezu unmöglich einen Kredit zu vernünftigen Konditionen zu bekommen. Heute ist das machbar. Und wir zeigen Ihnen, was es hierbei zu wissen gilt.

Wachstumspotential steckt vor allem in der Immobilienfinanzierung


Die Zinsen sind im Keller und machen es Banken immer schwerer, Geld mit klassischen Geldanlagen wie Sparbüchern zu verdienen. Für Anleger dagegen wirken die Zeiten der Niedrigzinsen wie ein Schlaraffenland - etwa für die Aufnahme von großen Krediten wie sie bei der Immobilienfinanzierung oft notwendig sind. Viele Eigenheimbesitzer haben nicht genügend Rücklagen oder Ersparnisse, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen oder - im akuten Bedarfsfall - schnell barrierefrei umbauen zu lassen. Auch unvorhergesehene größere Reparaturen können das Ersparte ruckzuck aufbrauchen und eine Kreditaufnahme erzwingen.
Auch wenn Sie aktuell davon nicht betroffen sind oder im Traum nicht daran denken: Die Statistik sagt, dass allein für altersgerechte Modernisierungen und Umbauten Investitionen von 39 Milliarden Euro erwartet werden. Dieser Wachstumsmarkt der älteren Generation ist auch für Banken attraktiv. Sie locken die Best Ager mit günstigen Konditionen. Denn sie wissen: 60 ist das neue 50 und Senioren sind heute wesentlich gesünder und fitter als vorherige Generationen dieser Altersgruppe. Die Lebenserwartung steigt kontinuierlich und damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Kredite auch zu Lebzeiten zurück bezahlt werden.
Barrierefreies Wohnen und Reparaturen bilden aber noch längst nicht den ganzen Markt ab. Es gibt auch eine wesentliche Zahl von Menschen, die sich erst im Alter ein Eigenheim kaufen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Leute, deren Beruf es bis dahin nicht zugelassen hatte, sich an einen Ort zu binden. Nach dem Arbeitsleben wollen und können sie sich endlich fest niederlassen. Aber häufig reicht auch hier das Ersparte nicht aus und es muss ein Kredit aufgenommen werden.
Bei anderen Fällen sprechen wir von sogenannten „Zwischenfinanzierungen“. Klassische Fälle sind die von Leuten, die im Alter das große Haus mit Garten verkaufen, weil es ihnen zu anstrengend wird, alles in Schuss zu halten. Als Ersatz dafür suchen sie oft eine kleine Wohnung in der Stadt. Doch der Übergang ist kostenintensiv. Bevor das Haus verkauft werden kann, muss zuerst eine Wohnung erworben werden. In diesen speziellen Fall bieten Banken ein tilgungsfreies Darlehen über ein oder zwei Jahre an.

So berechnen Sie die besten Konditionen


Die meisten Kreditnehmer haben den Wunsch, den Kredit möglichst schnell zurück zu bezahlen. Schließlich möchte man den Erben keine Schulden hinterlassen. Deshalb bevorzugen viele Kreditnehmer einen Volltilgerdarlehen. Die 50 bis 60 Jährigen bekommen von den Banken in der Regel einen Beleihungsauslauf von 70 Prozent. Das heißt: der Darlehensbetrag darf bis zu 70% des Beleihungswerts einer Kreditsicherheit ausmachen. Beispiel: Sie wollen ein Haus kaufen im Wert von 300.000 €. Sie sind zwischen 50 und 60 Jahre alt. Also wäre der Darlehensbetrag maximal 70% von 300.000 €, also 210.000 €.
Ab 60 gewähren die Banken noch 60 Prozent Beleihungsauslauf. Ab Mitte 70 bestehen die Banken erfahrungsgemäß auf einen Erben als Bürge. Das ist grundsätzlich kein großes Problem, aber ein etwas höherer bürokratischer Aufwand.
So oder so: Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Immobilie zu kaufen, zu renovieren oder gar zu bauen, geht es immer um größere Beträge. Da lohnt sich eine Vergleichsrechnung. Und die können Sie ganz einfach von zuhause aus anstellen: Wir haben uns im Internet nach Finanzrechnern umgesehen. Die Zinsunterschiede für eine Baufinanzierung über 150.000 Euro mit 10-jähriger Zinsbindung bei 2% Tilgung sowie eine Baufinanzierung mit Volltilgung innerhalb einer Zinsbindungsfrist berechnet. Laut baufi24.de und dem Baufinanzierungsrechner von kreditrechner.com belaufen sich die Unterschiede auf etwa 8460€ Zinsanteil. Selbst wenn Sie sich keine Volltilgung leisten können oder wollen, haben Sie bei einer Restschuld von knapp 87.000€ nur 12.400€ Zinsanteil. Rechnen Sie jetzt Ihre Chancen aus. Es ist immer genug Zeit für ein neues Zuhause.

2 Kommentare

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Wenn der Rentner bereits Vermögen als Sicherheit hat, dann bekommt er Geld - aber nicht wenn er nicht bereits viel Geld oder sonstiges Vermögen als Sicherheit hat. Bevor immer wieder eine Sau durch´s Dorf getrieben wird sollte man die neuen Kreditrichtlinien lesen oder sich zeigen lassen. Ein Wust von Papier, das keiner richtig lesen kann in kurzer Zeit.
  • 15.06.2016, 18:59 Uhr
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Absoluter Mist, dieser Beitrag.
Die ab Maerz gueltigen neuen Kreditrichtlinien werden jeden zweiten Interessenten bei den Kreditgebern ins Leere laufen lassen.......
  • 14.06.2016, 18:37 Uhr
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