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Explosion mit zwei Toten! BASF teilt mit, welche chemischen Stoffe verbrannten

News Team
18.10.2016, 09:41 Uhr
Beitrag von News Team

Es ist eine Katastrophe, die sich am Montag auf dem Gelände des BASF-Werks in Ludwigshafen ereignete. Als im nördlichen Teil der Anlage ein Feuer ausgebrochen war, rückten Einsatzkräfte an. Just als sie das Feuer erreichten, kam es zu einer verheerende Explosion.

Der Brand im Landeshafen Nord bei der BASF in Ludwigshafen am 17. Oktober ist seit 21:30 Uhr gelöscht, wie der Chemiekonzern am Dienstag mitteilt.

Bei dem Brand kamen mindestens zwei BASF-Mitarbeiter ums Leben. Sechs Menschen wurden schwerverletzt, weitere leicht. Die Lage am Unglücksort ist nach wie vor unübersichtlich:Zwei weitere Menschen werden noch immer vermisst.

„Wir bedauern zutiefst, dass Mitarbeiter verstorben sind und mehrere Menschen verletzt wurden. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Familien“, sagt Uwe Liebelt, BASF-Werksleiter Standort Ludwigshafen.

Bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse kam es zu einer Explosion mit Folgebränden.

BASF teilt nun mit, welche Stoffe explodierten:



Es brannten unter anderem Rohrleitungen mit den Produkten Ethylen und Propylen. Ethylen und Propylen sind wesentliche Grundbausteine der chemischen Industrie. Ethylen wird unter anderem zur Herstellung von Produkten wie Dämmstoffen und Lösemitteln verwendet. Propylen wird unter anderem zur Produktion von Autolacken, Dispersionen und Klebstoffen eingesetzt.

Die Werkfeuerwehr der BASF und die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen sind weiter im Einsatz und nehmen Kühl- und Sicherungsmaßnahmen an der Schadensstelle vor.



Kontinuierliche Messungen außerhalb des Werksgeländes zeigten in der Luft und am Boden keine erhöhten Werte gefährlicher Stoffe, teilt BASF weiter mit. Die Messungen werden fortgeführt. Auch Experten von Greenpeace sind vor Ort, um Wasserproben zu nehmen.

Da die Rohstoffversorgung noch unterbrochen ist, bleiben die Steamcracker heruntergefahren. Rund 20 weitere Anlagen am Standort sind in Folge ebenfalls heruntergefahren oder im Teillastbetrieb.

1 Kommentar

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Gottseidank, daß die Schadstoffe keine höheren Werte anzeigen,

Es sind in der Zwischenzeit

17 Verletze im Krankenhaus
3 Tote
3 Menschen werden immer noch vermißt...

so die Info von meinem Sohn.. er hat sich heute morgen gleich erkundigt, da er im Moment Urlaub hat.
  • 18.10.2016, 09:56 Uhr
  • 0
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